2016-11-08-depressionen-bald-zweit-haeufigste-todesursacheThe scary old man war schockiert als er die Mitteilung der WHO las die besagte, dass Suizid und Freitod wegen Depressionen 2020 die zweithäufigste Todesursache auf der Welt sein wird. 350 Millionen Menschen leiden global unter Depression, so die World Health Organization (WHO), davon vier Millionen in Deutschland.

Depressionen bleiben Außenstehenden oft verschlossen. Das liegt im Wesen der Krankheit: Erstens fühlen sich alle Menschen von Zeit zu Zeit bedrückt, sehen ihre Umwelt durch eine dunkle Brille und sagen „ich bin depressiv“ und halten depressiv Erkrankte lediglich für Menschen, die sich „schlecht fühlen“.

Jeder 20. zwischen 18 und 65 in Deutschland ist an einer Depression so erkrankt, dass er oder sie sich in Behandlung befindet. Das sind 3,1 Millionen Menschen. Dazu kommen die nicht Erfassten, die sich nicht in Behandlung begeben, und die Älteren wie Jüngeren, die ebenfalls an der Krankheit leiden.

Deutlich wird die Gefahr an dem Anteil der Selbsttötungen unter den Depressiven: Circa 15 % der Menschen mit schweren Depressionen nehmen sich das Leben. Jeder zweite begeht mindestens einmal im Leben einen Selbstmordversuch.

Depressionen treiben nicht nur in den Suizid, sie verschlechtern auch insgesamt die Gesundheit: Schlafmangel, Unterernährung und mangelnde Bewegung nagen am Organismus. Andere Krankheiten verschlimmern sich durch die gleichzeitige Depression. Während positive Suggestionen psychosomatische Heilungen begünstigen, bedeutet eine Depression das Gegenteil: Diabetes mellitus und der Zustand nach Herzinfarkten verlaufen viel ungünstiger, wenn die Betroffenen an Depressionen leiden.

Klinische Depressionen sind nicht nur eine der häufigsten psychischen Krankheiten mit schweren körperlichen Folgen, sondern auch die am meisten unterschätzte. In Deutschland liegt das zum einen an einem sehr „deutschen“ Umgang mit dem Problem: Depressive gelten schnell als „Weicheier“, die „einen Tritt in den Hintern brauchen“, was ihr Leiden massiv verschlimmert. Und das obwohl die Krankheit in den Griff zu bekommen wäre. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Depressionshilfe Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl bezeichnet Depressionen als „häufige, schwere, aber gut behandelbare Erkrankung“.

Eine Entwarnung gibt er nicht: „Die Lebenserwartung ist um zehn Jahre reduziert und der Leidensdruck ist höher als bei fast allen anderen Erkrankungen. Es ist eine häufige, schwere, meistens rezidivierend (wiederkehrend) verlaufende Erkrankung.“ Zugleich beklagt er Wissensdefizite, vor allem bei Arbeitgebern. Erkrankten rät er, während ihrer depressiven Phasen keine Entscheidungen zu fällen.

The scary old man sagt: Es ist schon erschreckend, dass in einer Zeit, in der so viele Möglichkeiten zur Kommunikation und Mobilität zur Verfügung stehen, immer mehr Menschen vereinsamen und innerlich verkümmern. The scary old man dankt entweder dem big chief da ganz oben (falls es ihn gibt) oder seinen Genen, dass er trotz einiger schwerer Schicksalsschläge immer ein fröhlicher, lebensbejahender Mensch geblieben ist. Allen die sich ungeliebt, nutzlos, ohne Hoffnung usw. fühlen wünscht the scary old man, dass sie bald aus diesem Sumpf rauskommen! Hey Leute, die Mama von the scary old man (starb leider als er 12 war) sagte immer:

Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Ein Lichtlein wie ein Stern so klar, es wird Dir leuchten immer dar.

Wird zeigen Dir den Weg zurück, den Weg zu einem neuen Glück.

Drum glaub daran – verzage nie, es geht schon weiter – irgendwie.

Und heutzutage passt der Spruch aus Monty Pythons Leben des Brian: „always look on the bright side of life“ mehr denn je!

Adios Freunde! Und nicht vergessen: Wendet euch immer der Sonnenseite des Lebens zu……

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