Eine Todesanzeige meldet das Ableben des 75-jährigen Leslie Ray Charping aus dem US-Bundesstaat Texas. Er starb vergangenen Monat an Krebs und hinterließ zwei Kinder, sechs Enkel und eine Ex-Frau. Und offensichtlich viel böses Blut.

Ob der Mann einfach ein Scheißkerl war oder die Familie einfach grottenschlecht, das kann the scary old man nicht feststellen, aber dieser Nachruf ist das Übelste was er zu diesem Thema bisher gelesen hat. Im Netz machte es jedenfalls die Runde und Tausende diskutierten über sie.

Seine Familie schreibt in der Todesanzeige auf der Webseite des örtlichen Beerdigungsinstitutes „Carnes Funeral Home“, sie sei „erleichtert“. „Er lebte 29 Jahre länger als erwartet und deutlich länger als verdient. Leslies Tod beweist, dass das Böse tatsächlich sterben kann“ Aufgrund des Aufruhrs löschte das Institut inzwischen die Seite.

Seine Tochter verfasste den Nachruf und schrieb weiter: „Er wird nach seinem Ableben nur für das vermisst, was er nie war: ein liebender Ehemann und Vater und ein guter Freund. Deshalb findet keine Beisetzung statt, es wird keine Gebete für den ewigen Frieden geben und keine Entschuldigung für die Familie, die er gefoltert hat.“

Weiter schreibt sie: „Leslies sterbliche Reste werden eingeäschert und in der Scheune aufgehoben bis der Streubelag für Ray, unseren Esel, aufgebraucht ist. Leslies Tod beweist, dass das Böse tatsächlich sterben kann, und ist hoffentlich der Beginn einer Zeit, in der unsere Wunden heilen und wir uns wieder sicher fühlen können.“

Seine Tochter, die den Nachruf verfasst hatte, erklärte laut dem amerikanischen TV-Senders ABC, dass Charping zu Lebzeiten gewalttätig gewesen sei und Drogen konsumiert habe. Demnach musste die gesamte Familie unter Charpings gewalttätigem Verhalten leiden.

Der Nachruf erregte viel Aufmerksamkeit und wurde von einigen amerikanischen Medien aufgegriffen. Charpings Tochter äußerte sich deshalb noch einmal zu ihrer „ehrlichen Todesanzeige“ in einem Statement gegenüber ABC: „Als jemand, der Lügner hasste, hätte Leslie unsere Ehrlichkeit zu schätzen gewusst.“ „Für mich hätte es sich falsch angefühlt, ihn als etwas darzustellen, was er nicht war. Die Todesanzeige sollte dafür da sein, Frieden zu finden und wenn man dabei häusliche Gewalt verschweigt, macht man es nicht ungeschehen.“

The scary old man sagt: Schade, da ist wohl einiges schiefgelaufen und das Leben ist doch so schön. Da sollte kein Platz für solche Feindseligkeiten und Bösartigkeiten sein, nicht in der Familie und auch nicht sonst-wo. Die Anzeige hätte the scary old man trotzdem nicht geschaltet, denn er ist der Meinung, jetzt ist ein anderer an der Reihe, ein Urteil zu sprechen.

Adios Freunde und nicht vergessen: Sich immer der Sonnenseite des Lebens zuwenden

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