Anschlag / Urlaub / Weihnachten – Auch wenn die Überschrift der Text aus einer Oper ist, es trifft so ziemlich die Stimmung von the scary old man. Dieser feige, menschenverachtende Anschlag in Berlin auf dem Weihnachtsmarkt, macht the scary old man ratlos bei der Frage, wohin sich die Menschheit entwickelt. Und obwohl er ein entschiedener Gegner der Flüchtlings- und Sicherheitspolitik von der derzeitigen Regierung ist, diese heimtückische und grausame Tat hat weder mit Migranten noch mit Flüchtlingen zu tun. Ob es sich dabei um Wirtschafts- oder Kriegsflüchtlinge handelt ist einerlei!

Auch die Frage, ob die Sicherheitsvorkehrungen ausreichend waren sind wichtigtuerisches oder parteipolitisches, perfides Geschwätz. Die Zeiten haben sich nun mal geändert und damit müssen wir alle leben. So etwas wie am Breitscheidplatz, ist kein Anschlag ala 9/11 sondern die Tat eines kranken Fanatikers und benötigt so gut wie keine Vorbereitung und Können. Einen LKW zu steuern und auf irgendeinen belebten Platz in einer Großstadt zu steuern, ist wahrlich keine Schwierigkeit und an Plätzen fallen the scary old man aus dem Stand bestimmt 50 in Berlin ein. Das ist nicht zu sichern! Break

Jetzt sind schon 4 Wochen Urlaub vorbei und the scary old man hat noch nicht mal ansatzweise seine Vorhaben umgesetzt. Wenigstens der Eingangsbereich der Wohnung ist erledigt und das Bett im Schlafzimmer hat eine neue Monstermatratze (200×200) bekommen. Ansonsten neben vielen kleinen highlights war diese Woche ein Megaevent angesagt: Tschaikowski’s Oper Eugene Onegin. Darüber schrieb der tschechische Komponist Antonín Dvořák einige Wochen später an Tschaikowski:

„Es ist eine wundervolle Schöpfung, voll warmer Empfindung und Poesie und in allen Einzelheiten gekonnt, kurzum, diese Musik ist bestrickend und dringt so tief in unser Herz ein, dass man sie nie wieder vergessen kann...Gebe Gott, dass Sie uns noch viele Werke wie dieses schenken mögen!“

Selbst the scary old man vergoss Tränen bei soviel Dramatik. Break

Nochmal zum Anschlag und im Besonderen weil Weihnachten vor der Tür steht: Bei all dem Leid, das man den Betroffenen nicht abnehmen kann und wohl das Entsetzlichste ist das es geben kann, nachfolgend nochmals ein Text aus Eugene Onegin:

Mein Feind! Seit wann droht unserm Bunde

der Feindschaft heisser Durst nach Blut!

Und haben sonst zu jeder Stunde

Gedanken, unser Hab und Gut

geteilt als Freunde. Wie umnachtet

von falschem Hass ein jeder trachtet

nach seines einst’gen Freundes Blut.

Und Tod sinnt jeder von uns beiden.

Ach, wäre Frieden nicht vernünft’ger jetzt

und, eh‘ die Hand von Blut benetzt,

in alter Freundschaft sich zu einen?

Wie wahr das doch ist! Feindschaft und Zwist lohnen nicht! Zum Schluss noch ein Werbespot der so wunderbar passt und zeigt, worauf es im Leben ankommt:

Sainsbury’s Mog

Adios Freunde! Und nicht vergessen: Wendet euch immer der Sonnenseite des Lebens zu……

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