2016-06-28-prostituierteDas glaubt doch kein Mensch, in welch kranker Welt leben wir denn inzwischen? Zuerst möchte ein Flüchtlingshelfer in Tirol, dass sich Frauen (über seine Webseite) bei ihm melden, welche „interessiert“ daran seien, den männlichen Flüchtlingen „Nähe, Zärtlichkeiten und Sexualität zu ermöglichen. Sonst könnten die armen Männer ja einen „Klosterkoller“ bekommen und dann wäre es kein Wunder, „wenn die Fetzen fliegen“. Folgendes Interview (Auszüge) gab der Flüchtlingshelfer A. M. einer Tageszeitung:

Herr M., mit einem Aufruf auf Ihrer Website versuchen Sie seit Donnerstag, Flüchtlingen „Nähe, Zärtlichkeit und Sexualität“ zu ermöglichen. Warum?

  1. M.: Weil es hinter vorgehaltener Hand schon lange Thema ist. Auch bei Asylwerbern ist der Kontakt zu Frauen Teil der psychischen Gesundheit. Wer über Jahre nur mit Männern in einer anonymen Struktur zusammenlebt, kriegt irgendwann den „Klosterkoller“. Logisch, dass da irgendwann die Fetzen fliegen.

War es der Wunsch der Flüchtlinge, den Kontakt zu Frauen herzustellen?

Ja, wenn auch nur von einem Teil. Viele haben zu Hause eine Frau und warten darauf, sie bei einem positiven Asylbescheid nach Europa zu holen, andere haben in Südtirol schon jemanden gefunden. Trotzdem gibt es Männer, die sich darüber beschweren, „seit zehn Monaten keine Frau“ gesehen zu haben. Vielleicht gibt es ja die eine oder andere, die Interesse an einem Treffen hat.

Warum müssen Sie nachhelfen? Liegt es an der Sprache, den kulturellen Unterschieden?

Viele der Flüchtlinge sind schüchtern, sprechen nur Englisch und können sich als Muslime auch keinen Mut antrinken. Ich will nicht wissen, wie viele Gläser ein Einheimischer oft braucht, bevor er sich traut, eine Frau anzusprechen.

Hoch lebe das Klischee vom Testosteron gesteuerten Schwachkopf und der allzeit bereiten geilen Nymphomanin! Fluchthelfer?? Eher Zuhälter!

Doch auch die Geistlichkeit im braven katholischen Bayern macht sich Sorgen um den Hormonhaushalt der armen geplagten Flüchtlinge. Auch wenn es sich um einen evangelischen Pfarrer handelt, es ist schlicht das frauenfeindlichste was mir seit langem untergekommen ist. Bei einer Diskussion der CSU in Siegertsbrunn gab der Pfarrer Sätze in dieser Art von sich:

Herr Wagner, Sie haben bei einer Asyldebatte in Siegertsbrunn neben vielem anderen angeregt, Asylbewerbern die Dienste von Prostituierten zur Verfügung zu stellen.

Ist das Ihr Ernst?

Der Gedanke kam, als mir ein Freund erzählt hat, dass in sein Dorf 100 Asylbewerber kommen und jetzt viele Angst hätten, dass so viele Männer die Frauen im Ort belästigen könnten. Ob begründet oder nicht: Diesen Ängsten will ich damit begegnen. Denn es gibt sie.

Ich möchte doch bestimmt kein Flatrate-Bordell für Asylbewerber, aber klar ist: Diese Männer haben ein sexuelles Bedürfnis. Da machen wir aber die Augen zu, soweit denkt niemand.

Wir schauen weg?

Der Bedarf ist doch da. In unserer Gesellschaft haben wir doch auch Prostitution, das soll doch ein anerkannter Beruf sein, die Zeitungen und das Internet sind voll mit Anzeigen. Wenn’s aber um Asylbewerber geht, geben wir ihnen zu essen, zu trinken und sagen: Das Problem ist gelöst. Ist es aber nicht.

Also Gratis-Schäferstündchen aus Steuergeldern?

Mein erster Gedanke ist gar nicht, wer das bezahlt. Aber es gab ja mal einen Hartz IV-Empfänger, der erklagen wollte, dass ihm seine Bordellbesuche bezahlt werden. Der hatte natürlich keinen Erfolg. Aber vielleicht findet sich auch da ein Unterstützerkreis. „Freie Liebe für freie Menschen“ könnte der heißen.

Einen Namen hätten Sie also schon.

Ich bin ohne Scheu. Vielleicht erklärt sich auch ein Bordellbesitzer bereit, ein gutes Werk zu tun. Am Vormittag ist da ja eh nicht viel los, vermute ich.

Wie, glauben Sie, kommen Ihre Aussagen an?

Ich bin ein freier Bürger, ich habe eine freie Meinung. Wenn sich jemand über mich ärgern will, kann er sich ärgern. Und wahrscheinlich werden sich einige aufregen. Aber das ist deren Problem.

Pfarrer Ulrich Wagner hat wenig Scheu schließlich sagt er: „Ich muss mich allein vor dem Herrgott verantworten“.

Ich bin einfach fassungslos! Nicht auszudenken, wenn dieser Mensch evtl. Kinder in Religion unterrichtet.

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