2016-06-27-maas-brandstiftung„Die feige Tat von Vorra ist ein Anschlag auf die gesamte Zivilgesellschaft. Diese Taten sind abscheulich. Ausländerfeindlichkeit darf bei uns keinen Platz haben. Gewalt gegen Flüchtlinge werden wir nicht dulden. Wir müssen alles tun, um Flüchtlinge, die alles verloren haben und hilfesuchend zu uns kommen, Schutz zu bieten.“

Das ist der exakte Wortlaut von Heiko Maas gepostet am 12. Dezember 2014 nachdem in Vorra (Bayern) am 12.12.2014 ein Haus in Brand gesteckt worden war, in welches Flüchtlinge einziehen sollte. Der Bundesjustizminister erkannte anscheind sofort den rechtsradikalen Hintergrund an dieser Tat. Dass die aufgesprühte Parole fehlerhaft war, interessierte ihn ebenso wenig wie die Zweifel der zuständige Ermittler an einem fremdenfeindlichen Motiv. Genau dieser Minister Maas, welcher vehement gegen Hassbotschaften auf Facebook wettert und seinen politischen Einfluss zur Zensur geltend macht, betrieb hier eine schamlose Vorverurteilung die ein Vertreter des Volkes zu unterlassen hat! Wenn das auch noch der Bundesjustizminister tut, ist das umso peinlicher!

Bereits drei Tage nach der Tat wurden von Experten erhebliche Zweifel an einer rechtsextremen Beteiligung geäußert. In seiner unglaublich selbstherrlichen Arroganz ignorierte Herr maas dies und kümmerte sich um wichtigeres. Zum Beispiel dem Vorlesen von Robin Hood Büchern in Kindergärten. Es ist einfach nur noch peinlich. Als Bürger kann man nun auch die eklatanten Fehler bei der Vorbereitung von neuen Gesetzen wie z.B: bei sexuellen Übergriffen gegen Frauen, nachvollziehen.

Insgesamt führte die Polizei in eineinhalb Jahren 1.300 Vernehmungen durch und ging 120 Spuren nach. Sechs Wochen lang besetzte ein Polizist im Rathaus von Vorra ein Büro und sammelte Hinweise der Bevölkerung. Der Ermittler sollte in die Gemeinde hineinhören, er tat sich auch an den Stammtischen um. Hinweise aus Vorra, die auf einen Täter aus dem Ort hingedeutet hätten, gab es aber keine, trotz aller Vertraulichkeit. Ein Grund, warum man die „Tathypothese vom lokalen Wutbürger“ bald nahezu verworfen habe, sagt der Ermittler Kriminalhauptkommissar Ditzel.

Für den Durchbruch bei den Ermittlungen sorgte dann ein Zeuge. Er hatte im April den bereits bestehenden Tatverdacht gegen die Baufirma erhärtet. Bei den beiden mutmaßlichen Tätern handelt es sich demnach um zwei Männer im Alter von 42 und 50 Jahren. Sie stammen aus dem Kosovo. Der Ältere der beiden ist Inhaber einer Baufirma, die an der Sanierung der geplanten Asylbewerberunterkunft beteiligt war. Der Jüngere war einer seiner Mitarbeiter.

Ihr Motiv: Bei einer Baubegehung der geplanten Flüchtlingsunterkünfte wurden „unüberbrückbare bau- und brandschutzrechtliche Mängel“ festgestellt, so Polizeisprecher Johann Rast. Da diese bis zur Fristsetzung nicht hätten beseitigt werden können, drohten der Baufirma Zusatzkosten in Höhe von mehreren 100.000 Euro. Diese hätten den wirtschaftlichen Ruin für das Unternehmen bedeutet. Den Ermittlungen zufolge schrieb die Firma ohnehin schon rote Zahlen.

Nun Herr Maas wollen sie den Sachverhalt nicht endlich klarstellen, anstatt mit einer nahezu paranoiden Energie ständig die Bevölkerung aufhetzen? Ich denke sie haben überhaupt nicht begriffen was ihr Amt als Bundesjustizminister bedeutet. Ihr Ziel besteht lediglich darin ihre Gesinnung zu verbreiten. Deshalb betreiben sie genau die Art von Populismus und Propaganda, welche sie demokratischen Parteien wie der AfD vorwerfen.

Herr Maas, sie sollten sich schämen!

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