blog-gogolori4Nachdem die Story „the old man & the beast“ mit dem Auszug von „the beast“ beendet ist, starte ich ab heute zwei neue Kategorien im Blog.

1.) Goggolori gossip

diese Story ist allerdings mehr privat wo ich es so richtig rauslasse, wenn ich traurig oder fröhlich bin. Wird auch nicht im FB gepostet, ist exklusiv für meine Blogger follower.

2.) The old man walks through Steglitz

Bin noch am überlegen, ob ich es nur deutsch oder zumindest auch in der wenigstens PitschiEnglish Version veröffentliche. Dort werde ich von Zeit zu Zeit über Beobachtungen und Ereignissen in Steglitz und Umgebung berichten. inspiriert dazu hat mich mein Erlebnis mit dem „Penner“ s. a. Beitrag „To whom it may concern“ und die Resonanz darauf. Wer jetzt vermutet, dass ich ein alter einsamer Mann bin, welcher verzweifelt seine Zeit totschlägt, soll es ruhig glauben.

Ist ohnehin interessant, dass Menschen welche 10% von mir kennen, immer glauben mich zu 100% zu kennen und Sachen über mich erzählen, die ich selbst noch gar nicht wusste.

Ich sehe es anders. Als Vollzeit Angestellter mit vielen Interessen und nahezu täglichem Besuch im Fitness Studio fühle ich mich durchaus ausgelastet. Allerdings habe ich zwei wesentliche Vorteile:

  • Ich bin Single führe also ein selbstbestimmtes Leben und
  • seit ich das Nachtleben mit permanenten Club Besuchen und Alkohol stoppte, ist die Lebensqualität und der verfügbare Zeitrahmen deutlich angestiegen.

OK Teil 1 von der Story The old man walks through Steglitz

Heute nur etwas zu meinem ersten Besuch in einem koreanischen indian-food-829191__180Restaurant, welches mir ein Kollege empfohlen hat.

Es war nicht leicht zu finden, da vollständig eingerüstet und nirgendwo ein Hinweis angebracht war. Das Restaurant ist überschaubar, etwas spartanisch eingerichtet aber NICHT mit dem sonst häufiger anzutreffenden asiatischen Kitsch ausgestattet.

Das Fehlen einer Klimaanlage machte sich bei 35 Grad Außentemperatur bemerkbar aber es war noch erträglich. Glücklicherweise fand ich einen Platz im Wirkungskreis eines der aufgestellten Ventilatoren und es konnte losgehen. Die sehr junge, sehr freundliche nicht aufdringliche aber doch aufmerksame Bedienung empfahl mir eine scharfe Seoul Suppe – 육개장 수프 – Suppe mit Rindfleisch und verschiedenen Gemüse und als Hauptspeise Oh Jing Oh Bokum – 오징어 볶음Tintenfisch – scharf gebraten mit verschiedenen Gemüse . Beides war als scharf ausgewiesen.

Nach ca. 40 Minuten eröffnete mir die Bedienung dass die Zubereitung heute etwas länger dauert 🙂 .

Es lohnte sich zu warten. Interessant fand ich noch das Besteck, neben einem normalen Suppenlöffel gab es Stäbchen aus Metall in einer stilvollen Ausfertigung und eher zierlich, dass ich als Grobmotoriker meine Bedenken hatte, dies ohne größeren Verletzungen zu überstehen. Aber zu meiner Überraschung, trotz längerer Abwesenheit in asiatischen Restaurants hatte ich noch nie solch perfekte Stäbchen.

Die Suppe war gut aus meiner Sicht etwas zu sauer aber nur einen Hauch und die Schärfe – wie auch im Hauptgericht – war angenehm. Möglicherweise bin ich hier nicht der richtige Maßstab, da ich gewöhnlich Habanero Chile roh und auf einmal verzehre. Könnte sein dass es für einen untrainierten Gaumen durchaus etwas heftig sein konnte, denn 45 Minuten nach dem Restaurantbesuch schwitzte ich noch etwas nach.

Das Rindfleisch in der Suppe war gut welche s Gemüse im Einzelnen in der Suppe war, konnte ich nicht definieren war aber lecker.

Zu jedem Hauptgericht werden ein paar Schälchen mit verschiedenem mariniertem Gemüse gereicht, nette Idee. Der Tintenfisch war außerordentlich zart und keine Spur von der sonst häufig anzutreffenden gummiartigen Konsistenz. Das Gemüse auf dem Teller knackig und die Menge sah nach wenig aus, war aber MEHR als ausreichend.

Für den deutschen Gaumen vielleicht etwas wenig Salz aber dem Blutdruck sicher nicht abträglich. Oder und das überzeugte mich absolut: Ich konnte KEINE Spuren von Glutamat feststellen und am Tisch waren auch keine der sonst üblichen Geschmacksverstärker. Vielleicht war das der vermeintliche Salzmangel. Außer mir waren nur asiatische Menschen anwesend und auch diese schienen zufrieden. Das koreanische Bier werde ich allerdings als Urbayer nicht mehr bestellen.

Der ganze Spaß kostete mich mit einem Abschlusskaffee 18,50€ und das finde ich ist absolut in Ordnung. Und hier war ich:

Restaurant Seoul Kwan
Schmiljanstrasse 25

12161 Berlin

Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag: 18:00 – 23:00

Telefon:   +49 30 852 6262
E-Mail:      info@seoul-kwan.de

Mein Fazit: Noch ist es nicht mein asiatisches Lieblingsrestaurant, werde es aber sicher in nächster Zeit noch mal aufsuchen und diesmal ein Fleischgericht auswählen Und natürlich werde ich wenn es kühler ist, einmal einen Karaokeabend dort besuchen.