2016-08-02-teufel hat den schnaps gemachtDieser uralte Song kann wohl nicht so falsch sein, wenn man die skurile Geschichte von Steve Davidson verfolgt. Der 30-Jährige Steve ist bestimmt ein sehr eigensinniger Mensch. Wie er allerdings mit seinem Alkoholverhalten umgeht, das hat schon etwas ganz eigenes. Die meisten unter uns werden schon einmal einen ordentlichen Rausch mit anschließendem Mega-Kater hinter sich gebracht haben. Und dass ein ausgeprägter Kater eine gewisse Leere im Gehirn verursacht und nur mit etwas Salz und sehr, sehr viel Wasser wirksam bekämpft werden kann, ist auch hinlänglich bekannt.

Offensichtlich ist Steve das Problem mit „Hirnleere“ bekannt und wollte sich bereits im Hinblick auf die Zukunft sein betrunkenes ICH daran erinnern und schrieb sich einen Notizzettel.

„Bitte trinke diese Flasche Wasser aus, hol dir die Hähnchenflügel aus dem Kühlschrank, Kater-Steve wird es dir danken“, schreibt er sich fürsorglich. Dem britischen „Mirror“ sagte Davidson: „Ich bin jetzt auf der falschen Seite der 30 angekommen, und die Kater werden immer länger und heftiger, da wollte ich mir selbst helfen.“

Nun ist Alk-Steve aber ausgeprägt stur und bockig wie ein kleines Kind. „Ich bin bekannt dafür, besoffen immer Selbstgespräche zu führen“, sagt Davidson, „also dachte ich mir: Mir hat keiner zu sagen, was ich zu tun oder lassen habe! Also habe ich auf die Notiz geantwortet, wusste aber nicht, mit welchem Steve ich gerade sprach …“

Deshalb antwortete Alk-Steve direkt auf dem Zettel mit saftigen Ausdrücken: „F*ck dich, besoffener, äh, nüchterner Steve, keiner sagt mir, was ich zu tun habe! Und sag dem nüchternen, äh besoffenen Steve, dass er eine kleine Bitch ist!“

Eine gewisse Verwirrtheit ist deutlich zu erkennen.

Astutulis Fazit: Beruhigend wie besorgt unser nüchternes ICH um uns ist.

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