2016-07-15-verliebtTranslation at the end.  Der Sommer ist da und schon flattern die Schmetterlinge im Bauch. Doch „Verliebt sein“ ist viel mehr als Romantik. Die Auswirkungen auf den Organismus können gravierend sein. Herzrasen, Herzklopfen, feuchte Hände und eine psychisch wirkende rosa-rote Brille sind nur einige Reaktionen, die unser Körper zeigt. Um so intensiver sind die Reaktionen, wenn die Liebe unerwidert bleibt oder einseitig zerbricht.

„Stresssituation für den Körper“

Eine besondere Rolle spielen die Hormone. Der emeritierte Professor für Biopsychologie an der Freien Universität Berlin, Peter Walschburger, spricht von „hormonellen Sonderzuständen“. Es geht dabei nicht nur um Geschlechtshormone wie Östrogen oder Testosteron. Wie der Kardiologe Dirk Sibbing vom Deutschen Herzzentrum in München erläutert, führt das verstärkt ausgeschüttete Stresshormon Adrenalin bei Verliebten zum typischen Herzrasen. „Verliebtsein stellt biochemisch eine Stresssituation für den Körper dar“, so Ulrike Bauer vom Kompetenznetz Angeborene Herzfehler in Berlin.

Zudem kommen noch die als Glückshormone bekannten Botenstoffe Dopamin und Serotonin, die für Wohlbefinden sorgen, hinzu. Walschburger erklärt, dass Verliebte einen verringerten Serotonin-Spiegel haben, was für ein emotionales Auf und Ab sorgt: „Wenn man den geliebten Schatz vor Augen hat, ist die Welt ein einziges Rosa. Und kaum ist er aus den Augen entschwunden, stürzt man in tiefe Depressionen.“ Wenn das Paar nach den ersten Monaten stürmischer Liebe in ruhigere Gefilde gelangt, kommt den Angaben zufolge das Bindungshormon Oxytocin zum Zuge, welches die Treue fördert und die Liebe dauerhaft macht.

Wissenschaftler weisen darauf hin, dass im Körper und im Gehirn von Verliebten ähnliche Prozesse wie bei Süchtigen ablaufen. „Wir sind sowohl in der Sucht als auch in der Verliebtheit in einem ähnlichen Zustand“, so Walschburger. Zum Verliebtsein gehört auch das Küssen. Wissenschaftlern zufolge wirkt es wie eine „Energiespritze“. Es trägt nicht nur zum Stressabbau bei, sondern man kann damit auch das Immunsystem stärken. Auch Kreislauf und Stoffwechsel kommen dadurch in Schwung. Zudem sollen eifrige Küsser beim Thema Falten einen Vorteil haben, da beim Küssen viele Gesichtsmuskeln aktiv sind. Es heißt, dass beim intensiven Küssen sogar ein paar zusätzliche Kalorien verbrannt würden.

Doch wie schrieb Schiller in seiner „Glocke“ „Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob das Herz zum Herzen findet. Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang“

Wenn die Liebe zerbricht haben die Betroffenen unter Liebeskummer zu leiden, der neben den seelischen Beschwerden auch körperliche Symptome auslösen kann. So können innere Unruhe und Grübeleien für Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsstörungen verantwortlich sein. Auch Auswirkungen auf den Magen sind oft zu spüren und Betroffene leiden an Übelkeit und Bauchschmerzen. Grundsätzlich kann eine Trennung viel Stress auslösen, Mediziner sprechen vom „broken heart syndrom“ (Gebrochenes-Herz-Syndrom). Der Berliner Kardiologe Adrian C. Borges erklärt, dass es sich dabei um eine Funktionsstörung des Herzmuskels handelt, eine Folge großer emotionaler Belastung. Auch hier steckt ein biochemischer Prozess dahinter: die übermäßige Freisetzung des Stresshormons Adrenalin.

Astutulis Fazit: Er bleibt bei seinen Büchern und liest lieber über die Liebe, denn Bob Marley meinte schon: No woman, no cry“.

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The keenly Astutuli #73  what falling in love does in our body

Sorry translation by Google / Bing  Summer is here, and already the butterflies in our stomach flutter. But „falling in love“ is much more than romance. The effects on the organism can be severe. Tachycardia, palpitations, sweaty hands and mentally-looking pink red glasses are only a few reactions, which shows our body. The reactions are more intense, if love unrequited or unilaterally breaks.

„Stress situation for the body“

Hormones play a special role. The Emeritus Professor of bio psychology at the Freie Universität Berlin, Peter Walschburger, speaks of „hormonal special conditions“. It is not only about sex hormones such as estrogen or testosterone. As the cardiologist Dirk Sibbing of the German heart centre in Munich, the increasingly distributed stress hormone causes the typical heart rate adrenaline for lovers. „Being in love is biochemically a stressful situation for the body“, Ulrike Bauer of the competence network for congenital heart defects in Berlin.

Still the Messenger substances known as happiness hormones dopamine and serotonin, which take care of well-being, are also added. Walschburger explains that lovers have a reduced serotonin levels, which makes for an emotional up and down: „when you have the beloved treasure in mind, the world is a single pink. And he is hardly vanished from sight, one plunges into a deep depression.“ If the pair after the first months of stormy love in quieter realms, the binding hormone oxytocin comes according to the course that promotes loyalty and permanently makes love.

Scientists point out that in the body and brain of lovers expire similar processes such as when addicts. „We are both in the addiction of falling in love in a similar condition“, so Walschburger. Even kissing is part of being in love. According to scientists, it acts like a „energy shot“. It helps not only to reduce stress, but also the immune system can be strengthened. Also cardiovascular and metabolism come this momentum. Zealous Kisser on the subject lines should have an advantage, because many facial muscles are active while kissing. They say that even a few extra calories would be burned in intense kissing.

When love breaks sufferers under heartbreaks have to suffer, which can cause physical symptoms in addition to the psychological discomfort. Restlessness and ruminations for sleep disorders, fatigue, exhaustion and concentration may be responsible. Also affect the stomach are often felt, and patients suffering from nausea and abdominal pain. Basically a separation can cause much stress, doctors speak of the „broken heart syndrome“ (broken-heart syndrome). The Berlin cardiologist Adrian C. Borges explains that it is a disorder of the heart muscle, a consequence of great emotional strain. Also here is a biochemical process behind it: the excessive release of the stress hormone adrenaline.

Astutulis conclusion: he stays with his books and would rather read about love, as Bob Marley said already: no woman, no cry“.

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