2016-05-24-links besser als rechtsEtwas was Astutuli schon lange verärgert aber auch verblüfft, ist die Tatsache, dass in Deutschland Straftaten von linken Autonomen – wenn überhaupt – mehr als Bagatelle, denn als kriminelle Handlung dargestellt werden. Im Hass ersetzt die Herabwürdigung das Argument. In diesem Sinne erläuterte die Publizistin Carolin Emcke auf der re:publica, Hass sei kollektiv und „ideologisch geformt“.

Damit ist die Frage nicht beantwortet, woher der linke Hass stammt. Doch „linker“ Hass ist so etwas überhaupt möglich? Bedeutet das Wörtchen „links“ nicht etwas schönes, einen glücklich machenden Klang, dass es doch eher zum Schmuckpapier als zur hässlichen Fratze wird.

Was bedeutet schon ein schwer verletzter Polizist (Hauptfeindbild der Linken) im Vergleich zu einer Beleidigung gegen einen Flüchtling? Die Teilnehmer von Demonstrationen gegen den Zuzug hunderter Flüchtlinge in ein kleines Dorf, werden gern als Pack bezeichnet. In Hamburg gingen derweil beim „Klassenfest gegen Staat und Kapital“ Autos in Flammen auf, wurden Steine, Flaschen und Böller gegen Polizisten geschleudert – und am Brenner jagten rund 500 „Aktivisten“, „Demonstranten“ und „jugendliche Anarchisten“ Polizisten, warfen Feuerwerkskörper auf Menschen und Dinge, um ein Zeichen zu setzen gegen den österreichischen Grenzschutz. Ach stimmt ja, kein Pack, sondern Aktivisten

Wie bitte? Aktivisten? Menschen, welche weder das Recht auf informationelle Selbstbestimmung akzeptieren noch das Eigentumsrecht, noch das Gewaltmonopol des Staates, noch die Unversehrtheit des Körpers? Das sind für mich KEINE Aktivisten, das sind simple STRAFTÄTER. Leider unterstützen viele Medien die Selbstdarstellung der Kriminellen zu Politakteuren im Sinn einer letztlich doch irgendwie guten Sache. Ich sage NEIN, dem ist nicht so! Ganz und gar nicht!

Im Web ist die Hauptplattform linksextremen Hasses, Indymedia. Dort verbreitet ein „Komitee der 1. Liga für Autonome“ die Losung: „Ob Bullen, Politiker, Nazis oder Immo-Schweine – niemand sollte sich mit der Straße anlegen.“ Für die Straße hält sich eine Bande Krimineller, die stolz und offen einsehbar mit ihren Gewalttaten prahlt, mit „Angriffen auf verschiedene Objekte und vielem mehr“

Innensenator Henkel wurde auf Indymedia schon mit Ermordung gedroht. Wie lange darf das in seiner Gewaltverherrlichung schamlose Portal noch sein Gift verspritzen? Wo ist die „Taskforce“ unseres hoch geschätzten Bundesjustizministers MAAS? Galt seine Intervention bei Facebook nicht gegen alle Hassreden etc.?

Berlins Innensenator Frank Henkel sprach nach den üblichen linksautonomen Demonstrationen am 1. Mai in Berlin von einer „überwiegend positiven Bilanz“. Insgesamt 59 Polizisten wurden dabei verletzt und mussten ärztlich behandelt werden. Was würde wohl geschehen, wenn ein Bürgermeister nach einer Manifestation rechten Hasses bei der 59 Asylbewerber verletzt worden wären, von einer „überwiegend positiven Bilanz“ sprechen würde? Zu Recht wäre die Hölle los, Gewalt – von nicht autorisierten Einheiten – ist in einem Rechtstat nicht opportun! Doch seltsamer Weise erfahren die Opfer des linken Hasses – im Besonderen Polizisten – kein vergleichbares Mitgefühl.

Zum gleichen Thema ein sehr aufschlussreicher Artikel von Klaus Schroeder in „Die Welt“ mit der Überschrift: „Linke Gewalttaten werden notorisch verharmlost

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