2016-05-10-karneval der kulturenTranslation at the end. — Am Wochenende ist es wieder soweit. Karneval der Kulturen ein weiterer Ausnahmeevent beginnt und unzählige Feiern finden statt. Für 4 Tage herrscht selbst in DER Partystadt Deutschlands der Ausnahmezustand. Hier das volle Programm und Örtlichkeiten. Und schon sind wir beim eigentlichen Thema – Monogamie. Dürfte für manchen in Berlin schwer fallen während des Karnevals. Astutuli hat selten ein freizügigeres Fest erlebt wie dieses. Aber Astutuli dachte auch Monogamie sei eine Erfindung der christlich orientierten Kirche. Doch weit gefehlt. Bereits vor ca. 10.000 Jahren setzte sich die Monogamie als soziale Norm durch. Die Forscher  Chris Bauch von der University of Waterloo in Kanada und Richard McElreath vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig stellten einen Zusammenhang von Geschlechtskrankheiten und Monogamie fest.

Es zeigte sich, dass der Grund für den Wandel hin zu einem monogamen Leben möglicherweise mit der Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten zusammenhängen könnte, so ein Bericht der University of Waterloo.

Geschlechtskrankheiten nur für größere Gruppen bedrohlich

Da Krankheiten wie Syphilis, Gonorrhö oder Chlamydien-Infektionen häufig zu Unfruchtbarkeit führen, können sie dadurch die Entwicklung einer Population maßgeblich beeinflussen. Wie bedrohlich Geschlechtskrankheiten für eine Bevölkerungsgruppe war, war den Angaben zufolge offenbar größtenteils abhängig von ihrer Größe. In kleineren Gruppen mit nicht mehr als 30 Erwachsenen verschwanden solche Infektionen demnach relativ schnell wieder, da eine Verbreitung angesichts der wenigen Menschen nur begrenzt möglich war. In größeren Gesellschaften, wie sie sich im Zuge der aufkommenden Landwirtschaft entwickelten, breiteten sich die Krankheiten hingegen rasend schnell aus und stellten dadurch eine massive Gefahr für das Weiterbestehen der Gruppe dar. Die sesshaften bäuerlichen Gemeinschaften konnten ihr Überleben daher letztendlich nur mit dem Verzicht auf die „Vielweiberei“ sichern.

Seltsam für Astutuli ist jedoch, dass in der  polygynen Gesellschaft vor der monogamen Gesellschaft, es auch nur dem Mann erlaubt war, mehrere Frauen zu „besitzen“. Umgekehrt war das nicht möglich. James Brown: „It’s a man’s world“.

Astutulis Fazit: Auch heute ist in Deutschland die Monogamie NOCH die praktizierte gesellschaftliche Norm. Heutzutage jedoch meist eher kurz und häufiger und nicht mehr „bis dass der Tod euch scheidet“

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 Carnival of cultures and why monogamous love is good.

Translation by Google / Bing – It is again on the weekend. Carnival of cultures begins a further exception event and countless celebrations take place. For 4 days is even in the party town of Germany’s State of emergency. Here the full program and locations. And already is on the actual subject – monogamy. Is likely difficult for some in Berlin during the Carnival. Astutuli has rarely seen a more swinging party like this. But Astutuli thought also monogamy was an invention of the Christian-oriented Church. But far from. About 10,000 years ago, the monogamy prevailed as a social norm. Chris Bauch from the University of Waterloo in Canada and Richard McElreath of the Max Planck Institute for evolutionary anthropology in Leipzig researchers found a relationship between diseases and monogamy.

It turned out that the reason for the change and possibly could be related to a monogamous life with the spread of sexually transmitted diseases, according to a report of the University of Waterloo.

Sexually transmitted diseases only for larger groups threatening

Because diseases such as syphilis, gonorrhea or chlamydia infections often lead to infertility, they can influence the development of a population significantly as a result. According to the venereal disease for a population group was threatening, was apparently largely depends on their size. In small groups with no more than 30 adults such infections disappeared therefore relatively soon, as a spread with a few people was limited. In larger companies, as they developed in the course of the upcoming agriculture, the disease spread rapidly, however, and thus represented a massive threat to the continued existence of the group. The sedentary farming communities could ensure their survival ultimately only with the abandonment of the „polygamy“.

It is weird for Astutuli, however, that in the polygynian society before the monogamous society, it was just the man allowed to „have several women“. Conversely, this was not possible. James Brown: „it’s a man’s world“.

Astutulis conclusion: even today is in Germany the monogamy still practiced social standard. But nowadays mostly rather short and more frequently and no longer „death do you part‘

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