2016-04-23-maasWerter Herr Maas haben sie trotz eines durchaus geringfügig über dem Durchschnittseinkommen des „Standarddeutschen“ liegenden Gehalts, keine anspruchsvolle Tätigkeit? Leiden sie unter Langeweile? Astutuli weiß nicht wie viele Gesetzesinitiativen gegen alles mögliche dieser Justizminister startete, doch so richtig sinnvolles war nicht dabei. Yoooh da wird bekämpft, vernichtet, verboten und in Seifenblasen zum himmlischen Richter geschickt! Über die Hasskriminalität im Internet, die Korruption im Gesundheitswesen, die Steuerhinterziehung, die organisierte Kriminalität. Tötungsdelikte neu geordnet, das Strafprozessrecht sogar „ganz neu“, die strafrechtliche Vermögensabschöpfung und das Insolvenzrecht passend gemacht. Die drängenden Fragen des Sterbendürfens wurden geklärt. Wir bekämpften die Schwarzarbeit und das Schleuserunwesen, die russischen Pflegedienste und die Tötung der Wale durch Plastikmüll. Und natürlich haben wir die Vergewaltigung auch in diesem Jahr wieder verboten, selbst die vom Vergewaltiger unbemerkte.

Pssssst jetzt ein Geheimnis: Heiko Maas soll kurz davor stehen, eine Initiative seines Hauses anzukündigen, wonach der Hunger in der Welt verboten werden soll. Rrrriiichtig der Hunger der Welt. Die Strafdrohung soll dem Vernehmen nach drei Monate bis fünf Jahre oder Geldstrafe betragen. Der SPD-Landesverband Bayern soll eine Untergrenze von sechs Monaten gefordert, der Arbeitskreis sozialdemokratischer Frauen für Frauen und Transsexuelle einen minder schweren Fall des Hungerns mit einer Strafobergrenze von einem Jahr vorgeschlagen haben.

Doch jetzt kommt es und dafür erlaubt sich Astutuli Herrn Thomas Richter seines Zeichen Richter am Bundesgerichthof zu kopieren, denn besser kann man es nicht darstellen. Unser Justizminister will jetzt auch noch menschenverachtende, sexistische Werbung verbieten. Doch was genau ist das? Wer wird denn verachtet?

Hierzu Herr Fischer Zitat:

„Die Werbung: War es nicht letzte Woche, meine Damen und Herren, wieder ekelerregend, wie Ihnen überirdisch schöne Damen bei Wolford (nicht: Woolworth) und Falke ihre Beine entgegenstreckten, ihre High Heels sehnsüchtig in Ihre einsamen Herzen bohrten, Ihnen ihre Brüste entgegenwarfen bei Victoria’s Secret und ihre Lippen bei Chanel?

Haben Sie gesehen, wie Deutschlands bestgekleideter Blauer-Anzug-Maas-Träger aus der Kulisse ans Mikro tänzelte, in letzter Sekunde die Hände aus den Hosentaschen nahm – die rechte aus der rechten, die linke aus der linken –, in welchen sich nichts anderes verbarg als ein letzter Hauch seiner Männlichkeit, sich auf beide Fersen stellte wie Cristiano R. vor dem ruhenden Ball, den Beckenboden nach vorn kippte, den Blick voll verhaltener Glut auf die zauseligen Journalisten zu seinen Füßen und die Kameraleute mit den in den Kniekehlen hängenden Jeansärschen richtete, und dann sprach: „Ich habe mich dazu entschlossen, sexistische Brillengestelle zu verbieten.“

Haben Sie das neue Video von Porsche gesehen? Sahen Sie die leicht geöffneten Lippen von Jason Day, den Arsch von Tiger Woods, die Hüften und den sich unter dem Stoff abzeichnenden Penis von Adam Scott auf der Homepage von Rolex? Hörten Sie das Stöhnen eines 17-jährigen Lieblings auf den cremefarben gesteppten Center-Courts von Ferragamo, Jaguar und Lidl?

Dann wissen Sie, liebe Leser, wovon ich spreche: Sexistische Werbung. Ein Missstand, schlecht für hoffnungsfrohe kleine Mädchen und noch schlechter für hoffnungslose Redakteurinnen.“

Zitatende

Astutuli meint: Herr Maas kümmern sie sich um wichtige Gesetze und machen sie diese sattelfest. Wie z.B: Das „Vergewaltigungsproblem“, die Sicherheitsverwahrung, die Asylproblematik und einige weitere. Aber da müsste man ja  -Achtung SATIRE- Eier in der Hose haben, nicht dass Astutuli von ihnen wegen dem noch nicht beseitigten §103 „Majestätsbeleidigung“ belangt wird. Wäre doch was unglaublich wichtiges, diesen endlich abzuschaffen, was sind schon ein paar vergewaltigte Frauen dagegen.

Ein wütender Astutuli wünscht allen eine angenehme Nachtruhe.

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