English translation by Google/Bing at the end.

Misst Facebook mit zweierlei Maß? In den letzten Monaten mehren sich Kommentare wie diese: Ich verstehe nicht, warum man diesen Flüchtlingswahn nicht beendet, indem man alle abschießt“, „Mit einem Loch im Hinterkopf wären manche Leute noch als Nistkasten zu gebrauchen“ oder „Darum mein Appell: Saubere Straßen für Deutschland. Brummifahrer, haltet drauf“. Glücklicherweise gibt es ja den „MeldeButton“ um solche Volksverhetzung und Aufruf zur Gewalt von Facebook entfernen zu lassen. Denn mit freier Meinungsäußerung hat das nach meinem Dafürhalten nichts zu tun. Doch was unternimmt Facebook? In den allermeisten Fällen NICHTS!

Facebook Philosophie: „Inhalte, die auf dich möglicherweise unangenehm oder störend wirken, verstoßen nicht unbedingt gegen unsere Gemeinschaftsstandards.“

Die Reaktion auf deine Meldung lautet dann logischer Weise:

„Danke, dass du dir die Zeit nimmst, etwas zu melden. Wir haben den von dir gemeldeten Beitrag geprüft und festgestellt, dass er nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstößt.“

Seltsam dass andererseits weibliche Brustwarzen siehe auch: – Nippelprotest – hahaha wie geil ist das denn? – offensichtlich gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen und entfernt werden.

Laut Facebook würden „sämtliche Hassbotschaften“ entfernt, die Personen aufgrund von Rasse, Ethnizität oder nationaler Herkunft direkt angreifen. Die einzige Ausnahme: „Humor, Satire oder soziale Kommentare zu diesen Themen sind zulässig.

Durchlöcherte Hinterköpfe als Nistkästen – ein Witz? Die Aufforderung an Lkw-Fahrer, Flüchtlinge zu überfahren – ein sozialer Kommentar?

Möglicherweise passt sich Facebook lediglich der deutschen Stimmungslage an. Unter den ersten Meldungen heute in meinem Pressespiegel waren:

  • De Maizière zu Asylkrise „Entwicklungshilfe nur bei Rücknahme von Flüchtlingen“facebook-rassisten01
  • „Zahl der Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber steigt um 42%“
  • „Brandanschlag auf Asylbewerberunterkunft keine Verletzten unter den 19 Bewohnern“

um nur einige zu nennen.

Pegida (hat mehr als 150.000 Abonnenten) fälschte bei Facebook eine Spiegel Online Überschrift (was sehr einfach zu bewerkstelligen ist) „Flüchtlinge in Mazedonien: Panik vor dem Zaun“. Auf der Pegida-Seite wurde daraus stattdessen die Fake-ÜberschriftAsylbetrüger besteigen Eurocity aus Mazedonien Richtung Germany“.

Facebook ist gerade einmal elf Jahre alt. Doch mit großer Reichweite kommt große Verantwortung – manchmal schneller, als facebook-rassisten02einem lieb ist. Anfang des Jahres sagte Gründer Mark Zuckerberg: „Das Internet und die sozialen Medien werden Versöhnung und Frieden bringen.“ Ob ihm schon jemand die deutschen Facebook-Kommentare übersetzt hat?

Keine Frage auch ich bin gegen Sozialschmarotzer und Drogenhändler im „Görli“ Park die sich als Asylanten bezeichnen und werde hierzu  in Kürze einen Artikel veröffentlichen, worin ich aufzeige wie auch ein Teil des Hasses und Ablehnung gegenüber Migranten(?) zustande kommt. Es scheint als erwache der „deutsche Michel“ und das macht mir Angst, denn das kann übel enden wie wir wissen. Mir fällt spontan Franz Josef Degenhardt und seine „Wölfe mitten im Mai“ ein. 1965 hatte der Song einen klaren Bezug zum Aufstieg der NPD, die damals in sieben westdeutsche Landtage einzog. Anfang der 90er, als Flüchtlingsheime brannten und Nazi-Pogrome durchs wiedervereinigte Deutschland gingen, war „Wölfe mitten im Mai“ erneut ein Lied von unübertroffener Aktualität. Man kann es auch dieser Tage gut hören!

So not! What is Facebook? Are breasts forbidden allowed racism?
With yardsticks to measure Facebook? Comments like these is gradually accumulating in recentmonths: I do not understand why you stopped this refugee delusion, by all shooting off“, „With a holein the back of the head were to make use of some people as a nest box“ or „therefore my appeal:clean streets for Germany.Keep it truck driver,“. Fortunately, there are to remove so the„MeldeButton“ such sedition and incitement to violence by Facebook. As with freedom of expression,that has nothing to do in my opinion. But what is Facebook? In the majority of cases nothing!
Facebook philosophy: „Content that may be unpleasant or disturbing effect on you, not necessarilyviolate our community standards.“
The response to your message is then logical way:
„Thank you the time to take friends, to sign something. We have checked the post reported by friendsand found that it does not violate our community standards.“
Strange that on the other hand female nipples see also: nipple protest hahaha how awesome thisis because? obviously violate the community standards and be removed.
According to Facebook „all hate messages“ would attack, directly the persons on the basis of race,ethnicity or national origin. The only exception: „humor, satire or social comments on these topics areallowed.“
Perforated view as nest boxes a joke? The invitation to truckers, refugees to drive over – a socialcommentary?
Possibly fits Facebook of only the German mood. Among the first messages today were in my press review:
De Maizière asylum crisis „Development assistance only for return of refugees“
„Number of deportations of rejected asylum seekers grows 42%“
„Arson attack on asylum seekers accommodation no injuries among the 19 residents
just to name a few.
Pegida (has more than 150,000 subscribers) a mirror online heading faked on Facebook (which is veryeasy to do) „refugees in Macedonia: panic of the fence„. On the Pegida page, it instead was the fake headline „Asylum cheats climb EuroCity from Macedonia towards Germany“.
Facebook is just eleven years old. But long-range comes great responsibility sometimes faster thanone would like. At the beginning of the year founder Mark Zuckerberg said: „the Internet and socialmedia will bring reconciliation and peace.“ Whether someone has translated the German Facebook comments to him?
No question I too am against social parasites and drug dealers in the „Görli“ Park that is described asasylum seekers and will an article publish this shortly, wherein I show up as part of the hatred andrejection of Migranten(?) concluded. It seems the „German Michel“ wake up and it scares me, becauseit can end badly as we know. Franz Josef Degenhardt and his „wolves in the middle of may“spontaneously reminds me. in 1965, the song had a clear reference to the rise of the NPD, which thenmoved into seven West German parliaments. At the beginning of the 90s, when refugee homes were burned and Nazi pogroms by the reunited Germany, was „Wolves in the middle of may“ a song byunsurpassed freshness. You can hear even these days well it!