2013-09-27-2-150x132Wer keine feste Partnerschaft will, muss nicht unbedingt als Single leben. Viele können sich laut Umfrage eine Mischform aus Freundschaft und Sex-Beziehung vorstellen – vor allem viele Männer.
Sex ohne Liebe – dafür aber gerne mit Freundschaft: „Mingles“ sind Singles, die nicht den Partner fürs Leben suchen, sondern Freunde, mit denen sie das Bett teilen. Laut einer repräsentativen GfK-Umfrage steht fast jeder Dritte (29 Prozent) dieser Idee positiv gegenüber.

Allerdings gehören dieser Gruppe mehr Männer (63 Prozent) als Frauen (36 Prozent) an. Die größte Zustimmung findet das Mingle-Leben unter den 20- bis 49-Jährigen. Die Älteren sind nicht so überzeugt: Nur 16 Prozent der Befürworter sind über 60 Jahre alt.
Das Wort Mingle leitet sich aus dem Englischen Begriffen „mixed“ und „Single“ ab. Das englische Verb „mingle“ bedeutet, sich mit anderen Menschen zu mischen.
Manche wollen nur Sex

Fast die Hälfte (49 Prozent) findet das Modell gut, weil es genau der richtige Mix aus Verbindlichkeit und Freiheit sei. Immerhin zwölf Prozent befürworten das Mingle-Leben, weil sie selbst schon positive Erfahrung damit gesammelt haben. Doch nicht alle sind begeistert von dem Konzept „Freundschaft plus“: 43 Prozent der Befragten halten nichts von der Idee. Für die Mehrheit der Gegner (73 Prozent) kommt so etwas nicht infrage – eine feste Beziehung oder nichts.

Einigen wenigen (drei Prozent) geht das Konzept allerdings nicht weit genug. Sie finden Sex gut – auf Freundschaft können sie aber verzichten. Manchen ist das Thema völlig egal: 28 Prozent haben keine Meinung zu den Mingles – das sind fast so viele, wie es Befürworter gibt. Die GfK befragte im Auftrag des Datingportals „Secret“ rund 1000 Personen in Deutschland.

da Bäääda sagt: Obwohl selbst Mingle Befürworter, bei dem Auftraggeber ist das Ergebnis nicht wirklich überraschend. Weiß zumindest der, der schon mal Mitglied bei Secret war. :-[