2016-12-04-carmen1.Carmen / 2.Advent  –  Yo gestern war es endlich soweit: Bizet großartige Oper „Carmen“. Oh mein Gott, was für eine Kunst, was für ein Werk! Leider ist the scary old man im Anschluss meist etwas traurig. Warum? Weil es Menschen geben soll, welche die Geräusche die z.B Rihanna oder gar Justin Bieber erzeugen, als KUNST bezeichnen. Bitte, wer niemals live erlebt hat, mit welcher Leidenschaft Don Jose seine Liebe Carmen offenbart oder wie Carmen spöttisch über die Liebe singt und dabei unglaubliche Begehrlichkeiten weckt, wer nicht live erlebt hat, wenn Escamillo sein „auf in den Kampf Torero“  mal schmeichelnd dann wieder brutal singt, derjenige sollte nicht behaupten er versteht etwas von musikalischer Kunst. Selbstverständlich ist „Carmen“ nur als Beispiel zu verstehen.

Damit kein Missverständnis entsteht: The scary old man hört nur selten klassische Musik, sondern eher von Pop, über HipHop und GangstaRap bis hin zu heavy metal alles mögliche. Doch Kunst ist das keine! Ein paar Schräubchen am Mischpult drehen und einen meist sinnfreien Text mehrmals zu wiederholen, das hat soviel Gemeinsamkeiten mit Kunst wie eine Kuh mit Balletttanz. break

Advent: Wie ihr bemerkt habt, hat the scary old man das Design des Blogs auf Winterzeit umgestellt, sogar mit Schneefall. Im letzten Beitrag schon den Tipp gegeben, die Hektik und Hitze des Sommers abzustreifen und dem Körper, aber noch mehr eurer Seele etwas Pause zu gönnen.

Geht in euch und hinterfragt ob es Dinge gibt, die ihr jetzt bereinigen solltet. Überlegt wie viele Kämpfe ihr seid der letzten Adventszeit ausgefochten habt und ob die wirklich nötig waren. Macht den ersten Schritt zur Versöhnung, das ist wahre Stärke und Größe. Schert euch einen Dreck darum, was wohl andere dazu sagen oder davon halten mögen.

Selbst die Familie ist unerheblich wenn es ums versöhnen und verzeihen geht. Bei vielen Menschen, die immer „so gute“ Ratschläge geben, findest du den meisten Dreck unterm Teppich. Es ist euer Leben und das ist höllisch schnell vorbei, vergeudet es nicht!

Hier noch ein schönes Gedicht:

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn, -aber als Knecht Ruprecht schon

Kommt der Winter hergeschritten, -alsbald aus Schnees Mitten

Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah, bunt auf uns herniedersah,

Weiß sind Türme, Dächer, Zweige, -das Jahr geht auf die Neige,

und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn, -heute bist du uns noch fern,

Aber Tannen, Engel, Fahnen -lassen uns den Tag schon ahnen,

Und wir sehen schon den Stern.

Heinrich Theodor Fontane

Adios Freunde! Und nicht vergessen: Wendet euch immer der Sonnenseite des Lebens zu……

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