Peter Alexander Christerer Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.

Non, rien de rien! Non, je ne regrette rien! Ni le bien, qu'on m'a fait; Ni le mal, tout ça m'est bien égal!
Non, rien de rien! Non, je ne regrette rien! C'est payé, balayé, oublié; Je me fous du passé!Michel Vaucaire, Charles Dumont

Nein, gar nichts! Nein ich bedauere nichts! Nicht das Gute das mir widerfahren ist, nicht das Schlechte, all das ist mir egal!
Nein gar nichts! Nein ich bedauere nichts! Ich habe bezahlt, weggefegt, vergessen. Die Vergangenheit kann mich mal!

Mein Leben deutsch / english Gewicht Memoiren
#406 16.09.2021 Besser als Spinat und Lauch is a Würstl vom Gaßner im Bauch!
Gott sei Dank mache ich keine Eiweißdiät, sondern eher im Gegenteil viel Eiweiß ist angesagt, um meine spärlichen Muckis ein bißerl auf Vordermann zu bringen. Vor langer Zeit hat mir mein Freund Herbert erzählt, dass es beim Münchner Metzger Gaßner im Schlachthof einen Automaten gibt, an welchem man sich verschiedene Wurstwaren 24 Stunden lang kaufen kann. Da ich in Kürze in München sein werde, nahm ich einen Besuch dort auf die Agenda. Dann entdecke ich heute, dass Gaßner auch online verschickt. Was für eine Freude! Gleich ordentlich zugeschlagen und in meiner Gier vergessen die zwei wichtigsten Würstl -Stockwürst und Weiße im Ring- zu bestellen. Naja die bestellten werden auch gut schmecken und am meisten freue ich mich auf die Gaßner Weißwürst. Nach meiner Meinung haben sich die noch NIE hinter denen von Magnus Bauch verstecken müssen, auch wenn dieser viel bekannter ist. Jedenfalls könnte es sein, dass der gute Mann einen neuen Stammkunden hat.

Corona und kein Ende. Das was jetzt mit 2G abläuft nimmt kein gutes Ende. Bin mal neugierig wie sich die Berliner Gastronomen entscheiden. Vor allem weil dann ALLE Mitarbeiter des Betreibers geimpft oder genesen sein müssen. Jetzt müssen sie nicht einmal getestet sein. Obwohl selbst vollständig geimpft, lehne ich die 2G Regel in dieser Form ab. Ich finde es aber gut, dass der Unternehmer selbst entscheiden kann. Es ist schon ein Unterschied, ob ich in meinem Restaurant 300 Plätze belegen kann und die Menschen ohne Einschränkungen ihren Besuch genießen können oder ob ich wegen Abstandsregeln nur 100 Menschen bewirten kann und dann auch noch mit Maskenzwang.
Anderseits bin ich absolut dafür, dass für NICHT Geimpfte keinerlei öffentliche Gelder mehr ausgegeben werden. Bis auf einen verschwindend geringen Prozentsatz kann sich jeder problemlos impfen lassen. Wer nicht will, muss halt für Tests ordentlich (nicht die 79Cent Aldi Tests) zahlen und soll im Krankenfall auch keine Entschädigung bekommen. Alle Erleichterungen mitnehmen wollen, sich aber nicht solidarisch zeigen und etwas tun dafür, das ist nach meiner Ansicht sehr asozial.

Jetzt freue ich mich zuerst aufs Wochenende. Am Freitag werde ich einen „bayrischen“ Restaurantbesuch vornehmen und am Sonntag kommen Herbert und Christiana zu Besuch. Unser Programm steht auch schon und auf die beiden freue ich mich riesig. Dann steht schon bald München auf dem Plan und auch das ist ein Jahreshöhepunkt. Bin neugierig wer alles dabei ist. ICH auf alle Fälle. Und für Riga muss ich dann schon die Winterklamotten rausholen. Das wird mir den Besuch der wunderschönen mittelalterlichen (autofreien) Altstadt und des riesigen Zentralmarktes nicht vermiesen.

Last but not least: Demnächst werde ich mich wieder etwas um meine Erinnerungen (Memoiren) kümmern. Diese Woche hatte ich einen angeregten Dialog über dieses Thema und musste mich an die eigene Nase fassen, denn die Erinnerungen habe ich ganz schön vernachlässigt. Aber dazu muss man Lust haben und über die wirklich spannenden und teilweise auch belastenden Erlebnisse kann ich nicht oder nur ganz allgemein schreiben. Viele dieser Ereignisse/Vorfälle unterliegen auch heute noch der Geheimhaltung. Und dann kam ja nicht mehr so viel. Die erste Lebenshälfte war deutlich dramatischer als die jetzige. Komme mir schon vor wie der typische deutsche Spießermichel. Weil dem so ist, werde ich mich jetzt auf die Couch begeben und mir Arte Journal ansehen.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#405 13.09.2021 Der Schlaf ist die einzige unentgeltliche Gabe der Götter.
Ob Götter oder einfach nur das Oberstübchen. Wer immer mir zurzeit den Schlaf schenkt, es sei ihm gedankt. Zwar wache ich immer noch täglich nach 2-3 Stunden Schlaf auf, aber ich kann wieder einschlafen. Das hatte ich seit Jahren nicht und es macht so riiiiichtig Spaß! Eigentlich begannen die Schlafstörungen schon 1996 nach meinem Herzstillstand. Über einen längeren Zeitraum halfen mir Schlaftabletten, die mir ein genialer Psychoman verschrieben hatte. Leider haben diese Zauberpillen nach kurzer Zeit üble Nebenwirkungen und sind deshalb nicht für einen längeren durchgehenden Gebrauch zu empfehlen.
Wahrscheinlich geschah zu viel in meinem Leben und irgendeine verantwortliche Region in der oberen Schädelhälfte hat Probleme alles geordnet abzulegen. Und weil ich halt ein großes Weichei bin, belasten mich viele Dinge aus meinem früheren Job noch ziemlich heftig. Schlaumeier meinen mit der Zeit verschwindet das. Ich kann nur sagen: Bei mir nicht – auch wenn es schon teilweise über 20 Jahre her ist! Ob Bosnien, Kosovo, Mazedonien oder Afghanistan es sind nicht nur die Erlebnisse und Bilder die sich für immer in meinem Kopf eingebrannt haben, es sind auch die Gespräche die ich als kleiner Nasenbohrer für einen bedeutenden westlichen Nachrichtendienst verantwortlich führte, weil die wichtigen, höheren Diener erst auftauchten, nachdem die Bombenstimmung vorbei war und Ruhe eingekehrt war. Da ich weiß, dass manche meine Unterredungen mit der Führungsriege der „Freiheitskämpfer“ zu -wie man in der Diplomatie sagt- massiven Konsequenzen für einige Menschen und Material führte, erleichtert dies das Vergessen nicht wirklich. Aber: Non, rien de rien! Non, je ne regrette rien!

So genug gewinselt, jetzt hilft Rammstein: „Weiter, weiter ins Verderben, wir müssen leben bis wir sterben.“ Und weil das so ist, habe ich „meinen“ ersten Schwedenbitter fertig gestellt.
Zwar hochprozentig, aber es kommt ja nur ein Teelöffel voll davon in ca. 0,5l Wasser gemischt mit Hagebuttenpulver und das Zeugs wirkt tatsächlich. Natürlich machte ich einen Selbstversuch mit einem Teelöffel OHNE Verdünnung und kann nur sagen, das schmeckt wie Galle in Reinkultur. Bin schon neugierig was Timo -der Tippgeber- mit den vollgesogenen übrig gebliebenen Kräutern macht. Aber dazu muss er erst mal Zeit finden vorbeizuschauen.

Ein weiterer Entschluss von mir -aus gegebenen Anlass- ist, mich von Menschen fernzuhalten, die immer nur negativ denken und voller Bedenken sind. Wenn sie zudem extrem arrogant und unrealistisch sind, ist das nichts mehr für mich. Da selbst bei einem gutaussehenden, jugendlichen Mann wie mir schon der Herbst des Lebens angebrochen ist, habe ich keine Geduld mehr mit dieser Spezies.

Das Leben genießen, genau das steht in allernächster Zukunft an. Ich freue mich total auf das Wiesn Ersatztreffen in München. Hoffentlich wird es wettertechnisch ein voller Altweibersommertag. Vorher erwarte ich noch Besuch in Berlin und nachher geht es nach Riga. Ob ich November/Dezember nach Skandinavien zu einem Weihnachtsmarkt komme, das steht noch nicht fest. Nachdem mir mein Bruder Otto traumhafte Bilder aus dem Salzkammergut schickte und mein Cousin Rudi den vereinbarten Besuch angemahnt hat, überlege ich mir, ob ich im Spätherbst die schon länger geplante Autoreise nach Reichenhall, Salzburg mit Hinterland und evtl. Wien durchführe. Allerdings benötige ich dann eine Langzeit Wetterprognose.

Jetzt geht es nochmal ins Bett, schließlich sollte man als Rentner den Tag langsam beginnen und morgens sind die besten Dokumentationen im TV.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#404 07.09.2021 A new star was born!
Es ist kaum zu fassen, aber es sind inzwischen mehr als 30 Jahre vergangen, dass am 07.09.1984 ein wunderbarer Mensch in diese Welt eintrat. Leider weiß ich die genaue Uhrzeit nicht mehr, aber ich gehe davon aus -da Kaiserschnitt vereinbart war-, dass es zu einer dem Arzt angenehmen Zeit im Laufe des Vormittags war. Ich war ohnehin leicht „absent minded“. Jedenfalls ist an diesem Tag meine Tochter Corinna zur Welt gekommen und darüber freue ich mich sehr, insbesondere da sich unser zeitweise angespanntes Verhältnis total entspannt hat und wir sehr gut miteinander auskommen. Corinna, ich habe es heute bereits heute einmal kundgetan und tue es jetzt öffentlich noch einmal: So wie du dein Leben meisterst, trotz aller Widrigkeiten und auch gesundheitlicher Schwierigkeiten, finde ich saustark und bin sehr stolz auf dich.
Eines meiner Lieblieblingszitate ist: “Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Doch leben muss man es vorwärts.“
Genauso so ist es und deshalb mach weiter so wie bisher und wenn dir jemand blöd kommt, denke an mein Motto: „I don’t care, I don’t give a damn, I don’t give a fuck!“ Sollte dir das zu grob sein :), dann kannst du immer noch den Spruch ganz oben im Blogkopf verwenden.
Auf unser baldiges Wiedersehen freue ich mich schon sehr.

Ansonsten gibt es zurzeit bei mir nicht viel zu erzählen, denn ich helfe gerade eine Wohnung zu renovieren und das ist doch ganz schön anstrengend. Es zeigt mir aber auch deutlich meine Grenzen auf und ich werde -selbst wenn die Arbeiten abgeschlossen sind- meinen Trainingsplan nochmal überdenken. Da habe ich mir im Überschwang wohl zu viel vorgenommen. So wird in Kürze bald Demotivation eintreten, da übertrainiert. Das muss und werde ich verhindern.

Yooo, dann kam diese Woche eine kleine Gewürzlieferung an.
Das Problem mit den Gewürzen ist, dass ich sie zwar sparsam einsetze, aber nahezu für jedes Gericht eine andere Mischung zusammenstelle. Das bedeutet leider, dass ich häufiger größere Mengen entsorgen muss, weil sie einfach ausgeraucht sind. Und mit den Mühlen ebenso wie mit dem Mörser, haut es meistens nicht so hin wie ich es gerne hätte. Traurig stimmt mich dabei nur, dass schon wieder Gewürze für die Winterzeit -zB Lebkuchengewürz- dabei sind. Es kann doch nicht wahr sein, dass schon in Kürze wieder die dunkle, kalte Zeit Einzug hält.

Ein paar andere Sachen spare ich mir für den nächsten Beitrag auf, denn jetzt muss ich ein paar Dinge für morgen herrichten. Schließlich ist 0530h Training angesagt und später am Vormittag geht es mit der Renovierung weiter.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#403 29.08.2021 Ach, wenn sie sie schon hätten, die leckeren Diäten.
Vor ganz langer Zeit haben die Giasinger Sautreiber ein Lied mit dem Titel „Ratzn Rennaz“ -für die, die der bayrischen Sprache NICHT (dafür kann ich KEIN Verständnis aufbringen!) mächtig sind: „Ratten Wettrennen“- veröffentlicht. Es geht darum wie sich Politiker gebärden, wenn Wahlen anstehen, damit sie an die prall gefüllten Steuertöpfe kommen. Gut dass mir Neid -yooo, selbst ich habe gute Eigenschaften- völlig fremd ist, aber nachdenklich stimmt mich das heutige Titelbild schon etwas. Bitte beachten: es ist nur eine Grundentschädigung! Der Refrain: „….was mich bitter stimmt ist, dass ein Ratzn Rennaz am Ende noch immer ein Ratz gewinnt….“, trifft es auf den Punkt.
Warum die Wahlen für mich ein Thema sind? Weil ich gestern meine Briefwahl abgeschickt habe. Ziemlich sicher bin ich am Wahlsonntag nicht in Berlin. Dieses Mal musste ich eine rein taktische Wahl vornehmen. Nicht annähernd hat mich eine Partei überzeugt, aber das Geschwafel vor der Wahl ist nach der Wahl ohnehin unerheblich.
Doch um bestimmte Koalitionen in den Bezirken und im Land Berlin wie zB Grün-Rot-Rot und im Bund eine zweier Koalition zu vermeiden habe ich tatsächlich den Stimmzettel richtig ausgefüllt und nicht die „rettet die Rüsselschweine“ oder „strickt lila Socken“ Vereinigung gewählt. Klar dass ich für die beiden Berliner Wahlen eine andere Partei als im Bund wählte.

Heute ist es mal wieder so ein richtig schöner „Motschkern“ Beitrag. Endlich! Ob die superschlauen, besonders eifrigen Idealisten und Moralisten merken was für einen Schwachsinn sie absondern? So nimmt die political correctness unerträgliche Formen an.
Nur ein Beispiel zum GENDERWAHN: Im ZDF spricht man bei der Afghanistan-Berichterstattung von den„Islamist*innen“. Das ist komplett gaga!
Noch dämlicher für mich sind unsere Elite Studenten der Berliner Humboldt-Uni. Eine studentisch betriebene Stelle gegen rassistische Diskriminierung schreibt folgenden Satz in eine Stellenausschreibung: „Wir bitten daher weiße Menschen, von einer Bewerbung für diese Beratungsstelle abzusehen“.
Wenn das keine Diskriminierung ist, was denn dann? Es hilft auch nichts, dass nach einem shitstorm im Netz die Ausschreibung geändert wurde. Die Gesinnung kam klar zum Ausdruck.

Woran merkt man, dass Deutschland ein Volk von konservativen Spießbürgern ist? Riiichtig! Sonntagabend ist „Tatort“ time. Nachdem mich jemand darauf hinwies, wie oft und auf wie vielen Sendern der ARD das TÄGLICH verbreitet wird, habe ich nachgesehen und mir auch die „Quotenspitzenreiter“ vorgenommen. Ich bin fassungslos! Nicht nur dass JEDE Story bereits x-fach erzählt wurde, nein auch das Schema ist immer das Gleiche. Und dann die „Ermittler“. Nur ein Wort: UNERTRÄGLICH“. Vielleicht vor 30 Jahren noch hinnehmbar, aber jetzt ist wohl eine beliebte Wette, welcher dieser Clowns als erstes mit Rollator auf Verbrecherjagd geht.
Doch der deutsche Michel sagt seit Jahrzehnten: „Sonntag ist Tatort Pflicht“. Und dafür zahlt JEDER Gebühren. Eine Schande!

Auch eine Wiederholung und die betrifft mich und meinen Schmarrn. Der entscheidende Unterschied: Mir gibt niemand etwas, im Gegenteil ich zahle auch noch Webspace Gebühren dass ich meinen Senf ins Netz stelle.
Die Wiederholung betrifft meine Spendenbereitschaft was Flaschensammler anbelangt. Vor kurzem habe ich mich hier darüber ausgelassen, dass ich -bis auf ganz wenige Ausnahmen- nichts mehr mit schwarzen, besonders afrikanischen, Menschen zu tun haben möchte. Urlaub ja, sonst nein. Die Falschheit, Undankbarkeit, Respektlosigkeit -selbst wenn man sehr hohen Einsatz zeigt- ist im Alter für mich nicht mehr zu ertragen. Überrascht und beschämt hat mich dagegen eine ältere Frau, die im Umkreis von meinem Lieblings Café Flaschen einsammelte. Korrekt gekleidet, suchte sie die Umgebung ab, vermied aber in die Müllboxen zu sehen. Als sie direkt an mir vorbeikam, sprach ich sie an. Es war eine beklemmende Story und ich werde sie hier nicht aufführen.
In die Müllkästen greift sie nicht mehr rein, da sie schon zu viele unangenehme Überraschungen erlebt hat. Von Hundekacke über blutige Verbände bis hin zu gebrauchten Spritzen, alles hatte sie schon zu spüren bekommen. Dass dadurch ihre Einnahmen spürbar geschmälert sind, muss sie wohl hinnehmen, sagt sie. Als ich ihr meine üblichen 10€ spendete, war sie sprachlos und ihr standen Tränen in den Augen.
Selbst als sie schon beim Eingang vom Boulevard war um ihre paar Flachen zurückzugeben, hielt sie den 10er immer noch ganz fest in ihrer kleinen Hand. Vielleicht sollten wir ruhig mal darüber nachdenken ob wir wirklich für alles weit weg von unserem Land spenden müssen und unsere Alten lassen wir verrecken. Die kleine Spende beruhigte mein Gewissen nicht, im Gegenteil, der Kaffee schmeckte irgendwie bitter.
Hinweise auf soziale Dienste oder sonstige Ämter bitte unterlassen.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#402 25.08.2021 Happy birthday kleine lady!
Heute am 25. August feiert ein ganz liebes Mädchen -eher eine junge lady- ihren 12. Geburtstag. Leider haben wir keinen Kontakt mehr und ich weiß auch nicht, was aus ihr geworden ist. Doch jedes Mal wenn wir uns trafen, hatte ich meine Freude daran und ich fühlte mich wohl, wenn sie anwesend war. Dafür danke ich dir liebe Aki und wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute und Schöne. Ich bin überzeugt, dass du deine Ziele erreichen wirst und viele deiner Wünsche in Erfüllung gehen werden. Solltest du meine Telefonnummer noch gespeichert haben, kannst du mich jederzeit anrufen, wenn du meinen Rat oder meine Hilfe benötigst.

Dann mal wieder etwas zu Covid19, weil es mich absolut fassungslos macht. Meine gute Freundin, der afrikanische Dornenbusch aus dem Süden der Republik, ist dort in leitender Position in einem Schnellrestaurant beschäftigt. Auf meine Frage wie das jetzt läuft mit den 3G’s, da dort meist reger Betrieb herrscht und das zusätzlichen Zeitaufwand bedingt. Sagt sie zu mir: „Das wäre nicht so schlimm. Doch immer mehr Kunden möchten jetzt von den Mitarbeitern auch ein Zertifikat sehen. Das führt zu Problemen, denn bei ihnen finden keine Tests statt und ich weiß nicht, wer geimpft ist oder nicht.“
TATSACHE! Es gibt keine Testpflicht für Beschäftigte in der Gastronomie/Hotellerie. Unglaublich was sich Politiker einfallen lassen. Die Menschen, die täglich mit Hunderten von Menschen zusammenkommen stecken diese möglicherweise an, nachdem diese vorher negativ getestet wurden. Nur noch Kopf schütteln.
Ludwig Thoma sagte mal sinngemäß: Von Beruf Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand. Ich denke er hätte das auch auf Politiker erweitern können!

Was mich zurzeit etwas „ängstigt“ ist, dass ich keine Termine oder sonstige Verpflichtungen mehr haben möchte. Damit sind jetzt nicht Reisen oder Treffen mit Freunden gemeint, sondern eher „offizielle“ Termine. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir die Zeit davonläuft, obwohl ich wirklich keinerlei Stress habe. Da ich manchmal sogar diszipliniert handle, habe ich meinen Routine Zahnarztbesuch vereinbart, um mir dann sofort zu denken: Schon wieder alles in allem 3 Stunden Zeit vergeudet. Als würde mir etwas davonlaufen. Nach fast 3 Jahren sollte mir inzwischen bewusst sein, dass ich frei bin und alle Freiheiten habe, kein Urlaub oder Auszeit, welche in Kürze wieder aufhört. Mal sehen vielleicht schreibe ich mal darüber ein Essay, nachdem ich für das Aktuelle sogar mal eine Resonanz erhalten habe. Die Kritiken waren auch noch gut. Das motiviert!
Motiviert zur Änderung meiner Kopfzeile hat mich Edith Piaf. Auf Arte sah ich eine -mich- bewegende Dokumentation über ihr Leben. Seltsam wie schnell sich die Meinung über einen Menschen ändern kann. Es zeigte sehr deutlich, dass Reichtum (nach bitterster Armut), Ruhm und Erfolg nicht unbedingt ein Garant für ein glückliches Leben sind. Als dann auch noch ihr wohl bekanntestes Lied „Non, je ne regrette rien“ gespielt wurde, flossen beim Bäääda glatt ein paar Tränen. Wird halt sentimental, der alte Knabe. Letztendlich wird in diesem Lied mit ein paar Zeilen klar gemacht, was ich mit meinem Essay umständlich zu erklären versuchte. Sicher treffen diese Zeilen auf viele Menschen zu, für mich soll es eine Hilfe für all die Zweifler und Zauderer darstellen, die immer und immer wieder ihr ganzes Leben hinterfragen. In diesem Sinne sage ich: „Non, je ne regrette rien“.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


Essay
Essay 22.08.2021 War das gelebte Leben die richtige Entscheidung?
Kürzlich las ich in einem Buch nachfolgenden Text:
Der weise Rabbi Sussja lag früh am Morgen auf dem Sterbebett. Um ihn herum hatten sich seine engsten Schüler versammelt.
Und er sprach: Da, wo ich jetzt hingehe, wird man nicht fragen: Warum bist du nicht wie Mose gewesen? Oder: Warum bist du nicht wie Abraham gewesen? Nein, man wird mich fragen: Warum bist du nicht Sussja gewesen?

Das nahm ich zum Anlass über mein bisheriges Leben nachzudenken und was wohl geschehen wäre, wenn ich diesen oder jenen Weg beschritten hätte.
Wer kennt das nicht dass man urplötzlich auf jemanden trifft, mit dem man vor langen Jahren ein kleines Techtelmechtel angefangen hat. Für mehr oder gar zur großen Liebe hat es aber nicht gereicht. Das sind die Momente an denen ich zu sinnieren anfange, was ich wohl für ein Mensch geworden wäre, wie würde sich mein Leben gestalten, wenn es mit uns funktioniert hätte? Man steht am Ende einer Straße und die Verzweigung führt nach links oder rechts. Man entscheidet sich für eine Richtung, schlägt diesen Weg ein und beginnt dennoch über ein Leben nachzudenken, das man nie geführt hat.

Das Leben in dem ich in Afrika Brunnen gebaut hätte. Das Leben in dem ich nicht zum BND gegangen wäre, sondern rechtschaffener Metzger geblieben wäre. Keine Kinder gezeugt hätte, überzeugter Single geblieben wäre.
Bei der Geburt stehen dir unzählige Möglichkeiten offen, doch führen kann man nur ein Leben. Viele Menschen verlieren sich im Sumpf der verpassten Gelegenheiten. Sie leben im Selbstanklagezustand, bezweifeln und bedauern all ihre Entscheidungen. Ihre Lebensqualität leidet darunter, dass sie die große Liebe vorüber ziehen ließen, den falschen Beruf gewählt haben und darin verharrt haben. Als wäre es immer ganz einfach gewesen, die Geschehnisse zu beeinflussen. Als hätte es keine guten Gründe für unser Tun und Lassen gegeben.

Finde ich beklemmend, dass viele dem was nicht passiert ist, soviel Gewicht beimessen, so viel Raum geben. Mit dieser Denke, drohen die Erfahrungen, die man nicht gemacht hat, die Erfahrungen, die man gemacht hat, zu erdrücken. Der amerikanische Schriftsteller Andrew H. Miller schreibt in seinem Buch „On Not Being Someone Else: Tales Of Our Unled Lives“ sinngemäß: Erst durch die nicht geführten Leben werde man einzigartig als Person. Ich finde allein die Vorstellung was ich alles hätte erleben können spannend und aufregend genug, da muss ich nicht an meinem gelebten Leben zweifeln. Wer nicht träumt, lebt auch nicht.

Manchmal nehmen diese Träumereien und Begierden des nicht gelebten Lebens direkten Einfluss auf unser reales Leben und das ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Zum Beispiel bei sexuellen Affären. So führen zwei Psychologen und Paartherapeuten in ihrem Buch „Treue ist auch keine Lösung“ aus: „Selbst Leute mit glücklichen Beziehungen gehen fremd. Sie suchen niemand anderen. Sie suchen bloß ein anderes Selbst. Sie wollen nicht die Person verlassen, mit der sie zusammen sind, sondern die Person, zu der sie geworden sind.“ Meist enden Affären mit einer Rückkehr, denn vor sich selbst kann man nicht davonlaufen.

Die Idee, dass ein anderes Leben erfüllender und glücklicher verlaufen wäre, halte ich für möglich, finde es aber absurd darüber nachzudenken. Das Leben, das ich bisher führte und künftig führen werde, ist das was mich ausmacht, was ich bin. Dass mich die ungelebten Leben glücklicher, erfolgreicher, wichtiger…. gemacht hätten, diese Gedanken würden mich überfordern. Ich will kein anderes Leben! Sonst würde ich annehmen, dass ein Verzicht auf all die mir wichtigen Menschen, die ich in meinem gelebten Leben kennenlernen durfte, möglich gewesen wäre. Das tatsächlich gelebte und die ungelebten Leben wären beliebig austauschbar. Mein reales Leben mit all seinem Schlechten und Gutem ist einzigartig und deshalb ist es bedeutungsvoll.

Wer den ausgelassenen Existenzen nachtrauert, lebt gar nicht – weder im richtigen Leben noch in den falschen.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#401 20.08.2021 Wo ist sie, die „bridge over troubled water“?
Es ist schon ein bisschen viel, was sich zur Zeit an Horror ereignet, in dieser schönen Welt. Ob Hochwasser, Erdbeben, Taliban…., für viele Menschen ist eine nur schwer nachvollziehbare Katastrophe eingetreten. Zumindest in Afghanistan gebe ich den Politikern die Schuld. Die herrschende Klasse durch und durch korrupt und je nach Bedarf ihrer geopolitischen und ökonomischen Bedürfnisse von den westlichen Mächten an die Schalthebel der Macht gesetzt, habe ich bereits nach meinem Besuch 2004 in Kabul einen umfangreichen, aber leider zu ehrlichen Bericht geschrieben. Selbst einem kleinen, dummen Metzgerbub war klar, dass nur solange die Bevölkerung durch die reiche 1. Welt alimentiert wird und ein Wahnsinnsaufkommen an Streitkräften vor Ort ist, die zudem die Wirtschaft stärken, werden a) die Taliban zurückhaltend sein und b) die Bevölkerung „Widerstand“ leisten und die einheimische Armee so tun als würden sie sich gegen die Taliban zur Wehr setzen. Ausnahmsweise dürfte diesmal den BND keine Schuld treffen. Die deutsche Regierung wurde zumindest bis Ende 2018 in nahezu jedem Bericht unterrichtet, dass die Taliban bereit und in der Lage sind bei einem Abzug der fremden Streitkräfte das Land sofort zu übernehmen. Doch so etwas wollte Hr. Maas und Konsorten nicht hinnehmen. Das passte nicht in ihr Weltbild und zudem sahen sie sich als Retter der Zivilisation.
Nichtsdestotrotz stehen viele Menschen wegen Hochwasser, Erdbeben, Politik plötzlich vor dem Ruin und haben keine Idee wie sie das überstehen sollen. Selbst in Deutschland mit den vollmundigen Versprechen der Politiker werden die Hochwasser Geschädigten schwer traumatisiert sein. Teilweise haben Menschen buchstäblich alles verloren und es gibt nichts, woran sie sich festhalten können. Da wäre eine Brücke über tosendes Wasser ganz willkommen und hilfreich.

Mir würde es sicher auch gut anstehen -angesichts solcher Dramen- wenn ich mein Selbstmitleid etwas zurückschrauben würde, nur weil ich mit dem Verhalten, Anstand und Charakter mancher Menschen einfach nicht klarkomme. Muss aber dazusagen, dass mir das bisher nur mit Menschen afrikanischer Abstammung passiert ist. Wie sagte jemand kürzlich so treffend: „Physisch stark, mental sehr schwach, so sind wir Afrikaner nun mal“. Hahaha, großartige Einschätzung. Sage ich als Deutscher das, werde ich zum Rassisten des Jahres erklärt.

Was mich auch wahnsinnig macht, ist diese Klima Scheiße. Möglicherweise haben wir (super)moderne Menschen den Klimawandel etwas beschleunigt, aber dass wir ihn stoppen können, glaubt niemand, der fehlerfrei bis drei zählen kann. Die ersten modernen (homo sapiens) Menschen konnten noch nicht viel Einfluss mangels Industrie haben, deshalb war auch die Bevölkerung auf ca 200 Millionen Menschen weltweit beschränkt. Mittlerweile leben fast 8 Milliarden auf dem Planeten und alleine diese Wärme bringt mich zum Schmelzen.
Doch meine Lieblingspartei (hahaha), die Grünen glauben mit allem Ernst, dass wenn sie uns den Verzehr von Fleisch und den Kühen das Furzen verbieten und Autos nur noch als Matchbox Modelle erlauben, dann wird der Klima Wandel gestoppt. Yooo, die Natur wird vor Baerbock und Harbeck kuschen und alles stoppen, wo es doch so schön wäre -wie noch vor ein paar tausend Jahren- mal wieder Löwen und Elefanten (nein nicht Bäääda) auf der Hasenheide in Berlin begrüßen zu dürfen. Leider hat die letzte Kälteperiode (Eiszeit) -die vor ca. 15.000 Jahren endete- auch die Temperaturen nach Afrika geschoben.

Große Freude kam Montag auf, als meine Tochter Corinna und Lu wie vereinbart vorbei schauten. Yooo, das hat gepasst!
Hoffentlich hilft mein Ernährungs- und Sportplan etwas, dass ich in absehbarer Zeit von „Vater und Tochter“ und nicht „Buddah und Tochter“ schreiben kann. Allerdings sorgte Corinna auch dafür, dass ich mit dem Kohlenhydrate Verzicht erst eine Woche später beginne. Die mitgebrachten schwedischen Süßigkeiten MUSS ich zuerst vernichten.

Richtig lachen musste ich, als ich von den ersten Fake News der Geschichte las. Ich denke jeder kennt die Geschichte von Adam und Eva. Eva, das böse Weib, hielt sich nicht an Gottes Weisung und verführte Adam mit einem Apfel. Das wars dann mit dem Paradies. Nachhaltige Folgen hatte das für die Weibsbilder dahingehend, dass Gott sprach: „Fortan sollst du unter großen Schmerzen Kinder gebären. Du kannst den Mann begehren, aber er wird dich beherschen!“
Yooo so weit, so gut. Der Fake dabei? Der Apfel! Nirgendwo in der Bibel steht was von Apfel, sondern lediglich Frucht. Angeblich hat vor Jahrhunderten ein Übersetzer das lateinische Wort „malum“ = das Böse aber auch der Apfel absichtlich Apfel verwendet um den damaligen überwiegend Analphabeten etwas Bildliches zu präsentieren. Heute würde man sagen, das ging viral und seither ist der Apfel das Verführungsding schlechthin.
Was daran wahr ist weiß ich nicht. Aber dass es kein Apfel war, ist klar. Die Geschichte spielt in Nah/Mittelost und dort wurde der Apfel erst im 20. Jahrhundert eingeführt. Yep, das nenne ich mal geile Fakenews.

Genauso geil finde ich meine bevorstehenden Reisen. Das wird MEGA! Riga ist wunderschön, in München treffe ich lauter liebenswerte Menschen und Skandinavien kann ich mir außergewöhnlich vorstellen. Elch fahren und Elch essen, das hat schon was.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#400 13.08.2021 Strasser Stüberl die 2. (und die Letzte!)
Die Überschrift hat nichts mit meiner Entscheidung zu tun, mal so richtig meine Vorräte auszumisten und künftig bei bestimmten Lebensmitteln nur nach Bedarf einzukaufen. Es kann ja nicht angehen, dass in einem Singlehaushalt je zwei große Kühl- und Gefrierschränke voll sind und ich nicht einmal ein Parfait einfrieren kann. Pfannen, Töpfe, Elektrogeräte…. seit meinem Einzug 2007 neuwertig, da nicht verwendet und das Speisekammerl sieht aus wie das Lager von einem mittelgroßen Supermarkt. Und da ich nicht mehr in der Provinz zu Munichen lebe, habe ich in der Nähe einen großen Supermarkt -geöffnet ohne Pause von Montag 08:00h bis Samstag 23:00h- und sollte deshalb nicht an Hunger sterben.

Ebenso ist jetzt Schluss mit irgendwelchen Hilfen für Afrika. NICHT „Oh hätt ich meiner Tochter nur geglaubt“, wie in „Die Kluge“ von Carl Orff, sondern „Oh hätt ich Evelyne nur geglaubt“. Eine echte Freundin aus Kamerun und von mir liebevoll als afrikanischer Dornenbusch bezeichnet, sagte vor Jahren zu mir: „Peter wenn Afrikaner wissen, dass du links ein Ei oder rechts einen Apfel in der Hosentasche hast, werden sie die liebsten Menschen der Welt zu dir sein. Sind die Taschen leer, sind sie verschwunden.“ Recht hat sie und deshalb ist das Experiment social Afrika beendet und wird nur noch touristisch genutzt.

Zur Überschrift: Wie ich schon im Beitrag „#396 21.07.2021 Loslassen ist eine Kunst!“ schrieb, handelt es sich um eine mysteriöse Geschichte, welche sich vor 45 Jahren im Umfeld vom Straßer Stüberl in München-Maxhof zugetragen hat und den Tod eines Menschen beinhaltet.
Jetzt habe ich ein Bild des Verstorbenen erhalten. Sollte jemand den abgebildeten Mann noch in Erinnerung haben und vielleicht sogar etwas zu diesen Vorgängen und seinem Tod wissen, wäre ich für eine kurze Mitteilung dankbar. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Familie des Mannes sehr unter den ungeklärten Umständen leidet. Es ist doch ein erheblicher Unterschied, ob jemand -aus welchen Gründen immer- freiwillig aus dem Leben scheidet oder ob er durch Fremdeinwirkung stirbt. ICH hätte in so einem Fall auch gerne Gewissheit, wenn es sich um meinen Vater handeln würde.

Zu meinen Sport Aktivitäten lässt sich noch nicht so viel sagen, außer dass ich konsequent dabei bin und kontinuierlich steigere. Dennoch haben sich die Glücksgefühle noch nicht eingestellt und die Botenstoffe im Kleinhirn befehlen nur immer: „I’m hungry, feed me! Give me food….“ So schön ist es ja wirklich nicht, schon um 06:00h morgens auf den Crosstrainer zu klettern und Schweiß abzusondern. Allerdings kann ich sagen, dass sich durchaus eine bessere Lebensqualität einstellt, wenn man selbst als alter Knacker merkt, dass sich die Muskeln durchaus noch straffen lassen und das Erklimmen der 1. Etage sich nicht anfühlt wie die Besteigung der Eiger Nordwand.

Was die Lebensqualität zusätzlich ganz erheblich steigert sind die „Event“ Aussichten der nahen Zukunft. Zunächst steht ein ganz lieber Besuch bei mir an. Dann findet im September das Wiesn Ersatztreffen statt. Im Oktober ist ein Kurztrip nach Riga bereits gebucht und sowohl Flug als auch Hotel entsprachen zu 100% meinen Vorstellungen. Als vorläufiger Jahresabschluss ist ein Besuch in Schweden/Norwegen/Finnland ganz fest eingeplant. Dort wird beim Besuch eines traditionellen Weihnachtsmarktes so richtig geschlemmt. Wahrscheinlich wird es Schweden, denn da sollte mir ein Ex-Kollege in ein paar Tagen gute Tipps zukommen lassen.

So jetzt habe ich ein ganz wichtiges date! Mein Kopfkissen besteht darauf, dass ich es jeden Tag um 14:00h besuche und mein süßes Köpfchen zart in es hinein schmiege.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#399 10.08.2021 Was wäre wenn...
… mein Vater nicht am 26.06.1981 mit noch nicht einmal 50 Jahren verstorben wäre? Vielleicht hätten wir heute seinen 90. Geburtstag gefeiert. Vielleicht wäre mein Leben ganz anders verlaufen. Irgendwie verkörperte mein Vater immer das, was ich auch einmal erreichen wollte. Heute 40 Jahre nach seinem Tod hat sich das etwas relativiert. Leider war unser Verhältnis über mehrere Jahre extrem spannungsgeladen und erst 2 Jahre vor seinem Tod versöhnten wir uns. Schade ich hätte gerne mehr Zeit mit ihm verbracht. C'est la vie et la mort! Ruhe in Frieden Vati und ich werde heute ein Gläschen auf dich trinken!

Was wäre, wenn ich mein Leben anders gestaltet hätte? Das Thema meines nächsten Essay. Obwohl diese absurde, hypothetische Frage ohnehin nicht zu beantworten ist.




Was wäre, wenn am Sonntag nicht meine Tochter Corinna mit einem Bekannten bei mir zu Besuch gewesen wäre? Das ist zu beantworten, da nicht hypothetisch sondern Vergangenheit. Es wäre sehr schade gewesen! Es war ein geiler, tiefenentspannter Nachmittag, der zumindest mir großen Spaß bereitete. Da freue ich mich schon auf die Wiederholung in ein paar Tagen.

Was wäre, wenn gestern nicht mein Freund Timo bei mir gewesen wäre? Das hätte mich nicht gefreut! Auch wenn der Besuch nur von kurzer Dauer war, das Wichtigste -einen weiteren Schritt zur Fertigstellung seines Zaubertranks- haben wir erledigt. Der nächste und gleichzeitig die Fertigstellung erfolgt in ca. 28Tagen. Danach haben wir einen Schwedenbitter der, wenn er regelmäßig eingenommen wird, für echtes Wohlbefinden sorgt. Selbst das Gemüt wird erhellt. Das anschließende Abendessen in Form von Tagliatelle mit Bolognese konnte sich sehen lassen. Originalzitat Timo: „Das war die beste Bolognese die ich jemals gegessen habe, brillant!“
Ein Spruch von Albert Einstein: "Kein Problem kann gelöst werden durch dieselbe Denkweise, durch die es verursacht wurde." hat mir geholfen endlich das Problem Sport anzugehen. Ständig dachte ich an die Widrigkeiten wegen den Corona Maßnahmen in den Studios. Bis ich mich vor Ort mal schlau machte, was denn tatsächlich Sache ist. Yep, schon hat sich meine Denkweise ganz schnell geändert. Heute habe ich die 4. Trainingseinheit hinter mich gebracht und auch wenn der innere Schweinehund schon noch ziemlich teuflisch gegen mich arbeitet und verhindern will, dass ich dort zwischen 0530h und 0600h aufschlage, noch ist der Wille vorhanden kontinuierlich weiter zu schwitzen.
Klar ist -und das ist mit das Schwierigste-, dass ich nach 18 Monate Pause ganz moderat beginnen muss. Logisch möchte ich loslegen was das Zeugs hält, aber die Erfahrung hat mir schon öfters gezeigt, dass das eher kontraproduktiv ist. Meist ist dann die Belastung zu hoch und der Schmerz zu groß und nach ein paar Trainingseinheiten beginnen die Ausreden und schon ist es wieder vorbei mit der Fitness.
Begonnen habe ich jetzt mit 40 Minuten Ausdauertraining und 4 Geräte pro Einheit, dann 2 Tage Pause, dann die nächste Einheit. Das Ziel ist progressiv zu steigern bis ich ab 01.12.2021 an drei aufeinanderfolgenden Tagen je eine Einheit mit 60 Minuten Ausdauer und 6 Geräteübungen, dann 1 Tag Pause und wieder an 3 Tagen die Einheiten absolviere. Sicher sind einige Versäumnistage einkalkuliert und auch die Disziplin wird nicht bis aufs äußerste strapaziert, aber zumindest steht ein Plan. Früher stand ich auch morgens um 0430h auf und begab mich zum Arbeitsplatz, obwohl ich keine Lust hatte.
Die von meiner Tochter vorgeschlagene Keto Diät werden ich nur in Teilen praktizieren. Ziel ist -wie noch vor zwei Jahrzehnten- überhaupt keinen zusätzlichen Zucker auch nicht in Form von Schokolade oder Eis zu verzehren und auch wieder -wie noch vor Kurzem- auf allzu viele Kohlehydrate in Form von Nudeln, Reis, etc. zu verzichten. Die erhöhte Eiweißzufuhr kann dem Muskelaufbau nicht schaden und als getarnter übrig gebliebener Tyrannosaurus Rex ist Fleisch ohnehin ein Lebenselixier für mich. Schaung mar amoi, na sengma's scho.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#398 01.08.2021 Das ist die Freiheit sagte er zu mir....
„Das ist ja grade sagte er, der Gag: man sperrt sie ein und augenblicklich ist sie weg….“.
Video - Georg Danzer – Die Freiheit

Über die Freiheit dachte ich mal wieder intensiver nach, als ich diese Woche vom Einkaufen nach Hause kam und es immer noch nicht fassen konnte, dass ich -jetzt am Ende meines Lebens- endlich wirklich tun und lassen kann, was ich möchte. Natürlich liebe Klugscheißer nur im Rahmen der Gesellschaftsnormen / Vorschriften. Doch kein Zwang, wann ich aufstehen, Zähne putzen, einkaufen, schlafen oder, oder, oder tun muss, das ist einfach gigantisch.
Ich muss mich einfach um NICHTS kümmern. Meine wohlverdiente Rente nach 44 Arbeitsjahren kommt pünktlich und von sozialen Pflichten in jeglichem Bereich habe ich mich schon lange abgemeldet und fühle mich sauwohl dabei. Aus meiner Sicht betrifft das auch Beziehungen. Der gegenseitige Freiraum bezieht sich häufig nur auf einige wenige Passagen, der sind Rest sind mehr oder minder faule Kompromisse. Diese werden dann unter dem „Totschlag“ Argument Liebe oder Romantik versteckt.
Schon öfters hörte ich, das sei reiner Egoismus und dass ich nicht bereit sei, Verantwortung zu übernehmen. Was für ein bodenloser Unsinn! Hierzu zitiere ich einfach nur den Kybernetiker Heinz von Foerster: „Freiheit und Verantwortung gehören zusammen. Nur wer frei ist –und immer auch anders agieren könnte-, kann verantwortlich handeln. … Es gibt nicht irgendeine absolute Wahrheit, die einen zwingt, die Dinge so und nicht anders zu sehen, so und nicht anders zu handeln.“
Sah heute eine Dokumentation über Ozzy Osbourne und denke 1. Jetzt ganz anders über ihn und 2. Glaube ich weiß der Typ was Freiheit bedeutet. Dennoch erkannte er wohl, dass Alkohol bei ihm keine Freiheit darstellte und sagte im Interview einen erstaunlichen Satz: 1 Drink ist zu viel, 10 Drinks sind zu wenig.
All das soll nicht heißen, dass ich nicht auch die Vorteile einer Beziehung sehe. Es gibt viele Dinge, die gemeinsam viel angenehmer und schöner sind, als das allein durchzuführen. Dennoch ist es ein Abwägen und das sollte jeder für sich entscheiden können und dürfen. Für mich zählt dass ICH zwar allein lebe, aber deshalb nicht einsam bin und das macht Spaß.

Keine wirkliche Freiheit bedeuten die Corona Maßnahmen. Es wird auch zunehmend radikaler, wie eine „Schlacht“ von mehren tausend Partymachern gegen die Polizei in einem Berliner Park bis heute Morgen 06:00h gezeigt hat. Solange Gott Wieler eisern an diesem (inzwischen) unsäglichen Inzidenzwert festhält und alle konstruktiven Vorschläge von wirklich kompetenten Personen (Ärzte, Apotheker…) ablehnt und selbst die Vorgaben seines Chefs (Spahn) ignoriert, muss man sich nicht wundern wenn die Aggressivität ansteigt.
Allerdings bin ich auf einer Linie mit den Gerichten, die die Demonstrationen von Querdenkern und anderen Organisationen gegen die Corona Maßnahmen gerichtet, verboten. Im Gegensatz zu CSD und anderen Veranstaltern haben die Querdenker von vornherein aufgerufen, die Verordnungen und Verfügungen zu ignorieren. CSD wusste auch dass 65.000 Menschen nicht mehr zu kontrollieren seien und hat deshalb nur 20.000 angemeldet und den Maßnahmen zugestimmt. Und die Ordnungsmacht hat -wohlwissend, dass sie verarscht werden- freudig genehmigt. Tja Papier ist geduldig.
Ebenso werden wir von den Medien und ihren Umfragen an der Nase herumgeführt. 70% sind dafür die Masken trotz Aufhebung weiterhin zu tragen. Egal wo ich zurzeit rumsitze, höchstens 10% tragen sie. Und das, obwohl sie die Freiheit haben ob Pflicht oder nicht, sie zu tragen. Sind halt alle wie ich auch Gegner von Drüberziehern (Kondome).

Wie sich die Zeiten doch ändern. Früher selbst am cracken von teurer Software beteiligt und immer einen Hack oder Key für nahezu alles auf dem Markt befindliche auf Lager, unterstütze ich heute mit Spenden die Softwareentwickler. Allerdings nur nach Testung und wenn sie frei zur Verfügung gestellt werden. Diese Woche kam als „Großer“ mal Wikipedia dran. Allen Unkenrufen zum Trotz, hat mir Wikipedia schon oft geholfen und mir vieles erleichtert.

Die mysteriöse Geschichte mit dem Strasserstüberl ist noch nicht zu Ende. Jetzt wurde mir ein PDF mit Bild des Verstorbenen zugeschickt. Allerdings hatte ich noch nicht die Zeit es gefahrlos auf meinen Rechner zu holen, auch wenn der Googleserver keine Schadsoftware anzeigt.
Jetzt geht es in die Küche, mein Schweinebraten sollte gleich fertig sein. Henkersmahlzeit, ich glaube fest an mich und denke der Besuch meines Sportstudios, steht unmittelbar bevor.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#397 28.07.2021 Ach wär ich doch nur queer...
Es ist schon ein Pech wenn die sexuelle Orientierung der ganz überwiegenden Mehrheit der Menschen entspricht. Mag ja sein, dass das ein bisschen spießig ist, nicht einmal ein Futzelchen „bi“ zu sein, aber ist halt bei mir nicht zu ändern. Zwar liebe ich alle Schwulen und verteufle alle Lesben, das aber ganz ausschließlich aus pragmatischen und keinesfalls aus ethischen Gründen.
Es nützt auch nichts wenn ich anzeige, dass ich mehr als 2 Stellungen praktiziere und weiß dass es neben der Penetration durchaus andere „Spaß“ machende Spielchen gibt. Nööö, ich bin hetero und muss mich deshalb an Vorschriften und Verordnungen der Regierung halten, wenn ich nicht bestraft werden möchte.
Warum ich das schreibe? Am vergangenen Wochenende fand in Berlin trotz der
allgemein bekannten Corona Pandemie der CSD (Christopher Street Day) statt.
Anstatt der angemeldeten und genehmigten 20.000 Besuchern nahmen nach unterschiedlichen Angaben zwischen 65.000 – 80.000 Besucher an der Veranstaltung teil. Wie im TV zu sehen war ein großer Teil OHNE Schutzmasken und dicht an dicht gedrängt. Eingreifen der Polizei / Ordnungsamt? Fehlanzeige! Am Abend wurde im Neuköllner Hasenheidepark eine queer-Party mit mehr als 6.000 Personen aufgelöst, nachdem sich Anwohner über den Lärm beschwerten. Teile der Partyleute griffen massiv die Polizei an und es mehrere verletzte Beamte. Ein Aufschrei in den Medien? Fehlanzeige!
Ist eigentlich verständlich, es waren ja keine AfDler oder sonstige Neo-Nazi. Früher gab es mal Journalisten in diesem Land. War auch nicht immer schön, aber besser als dieses Gesocks was sich jetzt Journalist nennt, allemal.

Eine ähnlich beschissene Haltung nehmen die Medien bei meinem Lieblingsthema Corona ein. Täglich werden einem die neuen Inzidenzwerte eingeprügelt und mit anklagender Stimme jeder an den Pranger gestellt, der eine andere Meinung als Gott Wieler mit seinen Jüngern Lauterbach und Drosten. Drosten warnt schon jetzt wieder vor der Horror 4. Welle. mit Inzidenzwerten jenseits von Gut und Böse.
Herr Wieler besteht darauf, dass Verschärfungen der Maßnahmen weiterhin NUR am Inzidenzwert ausgerichtet werden. Klar ist man ja nicht mehr so wichtig, wenn durch andere Werte festgestellt wird, dass die Gefährlichkeit JETZT nachdem die Risikogruppen nahezu zu 100% geimpft sind, nicht so hoch liegt wie zu Beginn der Pandemie. Berlin -glaube ich- ist derzeit weit vorne was die Inzidenzwerte anbelangt. Belegung der Intensivbetten im unteren 1stelligen Prozentbereich.
Vor ein paar Tagen (nööö nicht am Wochenende!) wurden dem RKI 22 Tote im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Ziemlich überschaubar bei 82 Millionen Einwohnern, aber auch gegenüber ca. 900 Herz/Kreislauftote täglich. Jedenfalls find ich die Panikmache unerträglich! Ebenso unerträglich wie ziemlich sicher anzunehmen ist, dass unser genialer Gesundheitsminister nach der Wahl sogar noch einen Aufstieg machen wird, anstatt dass man ihn in die Tonne tritt.
Zum Thema Politik gibt es abschließend noch einen Link zu einem schönen Artikel über die Heuchler und Dummschwätzer Partei schlechthin: Die Grünen! Aus der NZZ (Neue Zürcher Zeitung)
Macht statt Moral – auch die Ansprüche der Grünen zerschellen mitunter an der Realität

Es gib aber durchaus Positives bezüglich meiner Belange zu berichten: Die Schlafstörungen gehen etwas zurück, ganz ohne Hilfsmittel. Die Lust am Kochen kehrt zurück. Die Vorfreude auf einen Rinderbraten morgen, lässt mich jetzt schon hungrig werden und für das Wochenende habe ich zumindest eine kleine Radfahrt eingeplant. Sozusagen als „Softeinstieg“ für das Sportstudio. Dagegen jagt mir der gleich zu verzehrende Salat mit Spiegelei keine Freudentränen ins Auge. Was solls, der Hunger treibt es rein.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#396 21.07.2021 Loslassen ist eine Kunst!
Die Überschrift und das Bild beziehen sich auf eine mysteriöse Geschichte, die mich vor ein paar Tagen ziemlich überrascht hat. Es betrifft eine Sache, die mehr als 45 Jahre zurückliegt. Für mich ist sie spannend. Allerdings wundert mich, dass ich daran keinerlei Erinnerung habe. Vielleicht ist ja dem ein oder anderen Leser das „Strasser“ noch im Hinterkopf und dort war ich in diesem Zeitraum nahezu täglich.

Doch zuvor kommt ein anderes Thema zum wiederholten Male auf den Bildschirm: Wann kommt endlich die Fahrprüfung für ältere Menschen. Verdammt nochmal, wann zieht man diese senilen Vollidioten aus dem Verkehr. Und ich scheiß auf den Genderwahn, bei mir sind Frauen wie Männer gemeint. Mir selbst ist jemand bekannt, der in Kürze seinen 83. Geburtstag begeht und dem schon seit mindestens seit 10 Jahren die Fahrerlaubnis entzogen werden sollte. „Ich muss die Rettungssirene nicht unbedingt hören, ich sehe die Fahrzeuge ja kommen“, „warum muss ich über die Schulter blicken können, wenn ich doch einen rechten Seitenspiegel habe“. Lauter so einen Scheiß gab der damals schon von sich, nachdem er 2x beinahe einen Radfahrer über den Haufen gefahren hatte. Also liebe deutsche Politiker mal etwas Sinnvolles beschließen, die Spanier, die Dänen, die Briten u.v.m. praktizieren das schon ewig!

Jetzt zum eigentlichen Thema:
Am 12. Juli befand sich eine Mail in meinem Posteingang. Offensichtlich hat dieser Leser irgendwann, irgendetwas in meinen Erinnerungen gelesen, was einen Zusammenhang zwischen mir und dem damaligen „Strasser Stüberl“ an der Königswieser Straße 106 in München Maxhof herstellte. Ist schon interessant für mich wer offensichtlich meine Erinnerungen liest, denn anderswo habe ich das Strasser Stüberl nirgendwo erwähnt.
Jedenfalls meinte daraufhin diese Person (männlich oder weiblich ist hier unerheblich) mich um Mithilfe bei der Aufklärung eines schlimmen Vorfalls bitten zu können. Ein paar Auszüge aus der Mail:
“Mein Vater ist vor 45 Jahren am 11. Januar 1976 in der Garage der Eigentümerin Rosa Strasser, Gott habe sie nicht seelig, in der Königswieser Straße 104 auf bis heute ungeklärte Art und Weise ums Leben gekommen.
Dieser Tod meines Vaters war für mein Leben so nachhaltig prägend, daß ich nicht weiß, wie ich ihn überhaupt überleben konnte.
Durch einen aktuell neuen, starken Impuls (wie es im Leben halt oft so ist), stehe ich nun erneut vor dieser Tatsache.
Darf ich Sie um Unterstützung bitten?
Noch gibt es Zeitzeugen, die um den Tod des Vaters damals wissen und glauben zu wissen, daß es sich nie und nimmer um einen Selbstmord gehandelt haben kann.
Kannten Sie Rosa Strasser und kannten Sie Ihren Stiefsohn Ludwig Strasser, "Wiggerl" oder "Wickerl" genannt. Ich durfte zumindest seine unliebsame Bekanntschaft machen. Auch meine Schwester hatte mit Ihrem Freund bis kurz vor dem Tod meines Vaters eine zeitlang dort in dem winzigen, feuchten Holzhaus im Garten gewohnt.
Damals ist Fleischdiebstahl im Schlachthof in München im großen Stil bekanntgeworden usw. Es stand wohl in allen Tageszeitungen.
Ich glaube um Überleben zu können, habe ich den großen Streß damals zu Hause einfach aus meinem Gedächtnis gestrichen. Nach dem Tod meiner Mutter 2008 habe ich nun Schriftverkehr zwischen meiner Mutter und Rosa Strasser, der Kripo in München und Versicherungsgesellschaften im Nachlaß gefunden, die mich ermutigen alles nocheinmal aufzurollen.“

Dass dies unglaublich belastend für nahe Familienangehörige ist, kann ich mir sehr gut vorstellen. Deshalb mein heutiger Titel. Leider konnte ich nur Fehlanzeige melden und bin nach wie vor verblüfft, dass ich auch keinerlei Erinnerung an einen „Fleischskandal“ habe. Einen Todesfall hätte ich nicht zwingend mitbekommen, aber als „Schlachthofinsider“ wäre ich darüber im Bilde gewesen.
Wie dem auch sei, sollte jemand meiner Leser diesbezüglich irgendetwas wissen, wäre ich sehr erfreut eine Nachricht zu bekommen. Und um Hinweisen wie „Ausspionieren“, „Virus“ zuvorzukommen: Es war kein Anhang, kein Bild, kein Link usw an der Mail dran. Lange genug war ich in diesem Bereich tätig, um die nötigen Vorsichtsmaßnahmen walten zu lassen.

Kürzlich habe ich noch davon geschrieben, dass ich mir keinen weiteren Defibrillator Austausch vornehmen lassen werde und schon bin ich damit konfrontiert. Bei diversen Untersuchungen am Herz, stellte der Kardiologe fest, dass die Batteriespannung vom Defi nicht mehr so berauschend ist. Bereits im November bei der nächsten Routineüberprüfung möchte er sich über einen Wechsel mit mir unterhalten. Meinen Einwand, dass ich keinen mehr möchte, konnte er nicht ganz nachvollziehen und wollte mich von der Notwendigkeit überzeugen. Nun die Unterredung wurde auf November vertagt und selbst die Zusicherung in einer Spezialklinik operiert zu werden -um dieselbe Naht nutzen zu können- konnte mich bisher nicht zu einer Meinungsänderung bewegen. Allerdings bin ich schon etwas verunsichert. Der aktuelle Defi hätte mindestens bis Ende 2023 Höchstspannung halten müssen. Vielleicht arbeitet das Ding ja doch öfters als ich es mitbekomme.
Wenn dann ist mit Sicherheit aus der Familie der Primaten die Gattung FRAU dafür verantwortlich. Die haben das mit dem zur Freude der Männer geschaffen wohl gründlich missverstanden.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda



Ois Guade wünscht euch da Bäääda



Ois Guade wünscht euch da Bäääda



Ois Guade wünscht euch da Bäääda



Ois Guade wünscht euch da Bäääda



Ois Guade wünscht euch da Bäääda



Ois Guade wünscht euch da Bäääda