2016-09-20-baby-intelligenz-mutterOk, dass im Leben von Goggolori an erster Stelle gutes und ausreichendes Essen und an zweiter Stelle guter und ausschweifender Sex steht, ist relativ bekannt. Somit sind seine intellektuellen und kognitiven Fähigkeiten nicht die highlights in seinem Leben. Aber dass Kinder in erster Linie Intelligenz der Mutter verdanken, das zweifelt er doch sehr an. Die Mandelaugen, die Haarfarbe und auch das nachlassende Bindegewebe, klaro kein Problem. Die Intelligenz war bisher jedoch eindeutig Männersache (wer schon mal versucht hat eine Zicke zu verführen, wird Goggolori recht geben.) und nur weil es ins neu-moderne Weltbild passt, sollen unsere Kleinen nun ihre Klugheit von der Mama haben?

Genau das wird wissenschaftlich von Genforschern belegt und im Fachmagazin Psychology Spot veröffentlicht. Also Singlefrauen, wenn ihr ein besonders intelligentes Baby haben möchtet: Durchsucht die Samenbank nicht mehr nach einem Nobelpreisträger, denn dessen Gene sind in Bezug auf die spätere Hirnleistung des Kindes nicht wirklich wichtig. Die Gene, die für Intelligenz zuständig sind, sitzen nämlich eher auf dem weiblichen X-Chromosom. Die mütterlichen Gene tragen also am meisten zur Entwicklung der Gedankenzentren im Hirn bei.

Bei einem Versuch der Universität Cambridge mit Ratten-Embryonen zeigte sich: Tiere mit einer Extraportion mütterlicher Gene entwickelten einen größeren Kopf und Gehirn. Jene mit größerem Anteil väterlicher Gene hatten zwar einen größeren Körper – aber auch ein kleineres Hirn. Die Forscher: „Bei weiteren Untersuchungen zeigte sich, dass kognitive Entwicklungen in erster Linie durch die mütterlichen Gene angetrieben werden. Die väterlichen Gene spielen bei der Hirnleistung keine besondere Rolle, sie werden sogar quasi deaktiviert.“

Hochinteressant ist auch die Studie von Medical Research Council Social and Public Health Sciences Uni. Seit 1994 führt sie eine Befragung unter 12.686 jungen Menschen im Alter von 14 bis 22 Jahre durch. Mit den Fragen sollte der IQ der Probanden ausgelotet werden – dieser aber in einen Zusammenhang zu sozioökonomischen Status, Bildung, Rasse und Familienhintergrund gestellt werden. Auch dabei zeigte sich: Der beste Prädikator für Intelligenz ist … der IQ der Mutter.

Goggoloris Fazit: Ja, ja so seid ihr Mädels! Anstatt kräftige Kerls für viiiiiel Spaß in der Horizontalen, wollt ihr lieber intellektuelle Weicheier zum Diskutieren haben und bringt deshalb lauter Quasseltanten auf die Welt :-)).

Und noch etwas: Passt auf euch auf, da draußen!

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