2016-09-14-ein-jahr-taeglich-sexManchmal sind Frauen schon seltsam. Brittany Gibbons empfand sich als hässlich, fett, wabbelig, abstoßend. Nach der Geburt ihrer Tochter wurde ihre Abneigung gegen Sex und Intimität so groß, dass sie alles ablehnte und sich ihrem Mann verweigerte. Teilweise mit fadenscheinigen Ausreden und Lügen. „Ich wollte mich meinem Mann nicht mehr zeigen. Ich wollte nicht, dass er von mir genauso abgestoßen ist wie ich es bin.“ Ich habe Krämpfe, Stress vorgeschoben und sogar unsere 4-jährige Tochter als Sex-Bremse ins Bett geholt,“ so Brittany.

Doch wie nicht anders zu erwarten führte das zu ehelichen Spannungen, erschwerend kam hinzu, dass sie selbst ihren Mann nach wie vor als sehr sexy empfand. Als er sich eines Tages ziemlich seriös beklagte, wusste sie, dass entweder wieder ein Sexleben stattfinden muss oder die Ehe in die Brüche gehen würde.

Und nun seht ihr Goggolori völlig platt! Brittany entschied sich für Sex und zwar als Pflicht 1x täglich ein ganzes Jahr lang. Brittany: „Der Anfang war ziemlich heftig. Ich fühlte mich, als würde ich mich ständig auf den Sex vorbereiten. Am Ende des Tages, wenn ich mein Gesicht wusch und mir kühle Laken und Schlaf wünschte, wurde mir klar, dass ich noch das ganze Liebe-Machen vor mir hatte, und ich dachte mir: Super, eine weitere lästige Pflicht.“

Jetzt folgt genau das was Goggolori seit Jahren jeder Frau predigt!

Doch mit der Zeit wurde aus der Verpflichtung ein echtes Vergnügen. „Ich lernte, mich zu entspannen. Mich Andy völlig hinzugeben, vor allem aber: Über meine Lust zu reden!“ Beim Orgasmus laut zu schreien, auch mal andere Positionen zu probieren, heiße Dessous zu probieren: „Da wir täglich Sex hatten, mussten wir erfinderisch werden. Dadurch wurde ich auch selbstbewusster. Und wir bemerkten: Sex mit einer selbstsicheren Brittany ist viel besser. Ich verdiene guten Sex genauso wie er, und anstatt darauf zu warten, dass er herausfindet, was ich mag, was Männern gegenüber übrigens total unfair ist, musste ich meine Stimme finden und sie benutzen.“ Für guten Sex muss man den Mund aufmachen

Dies sei die wichtigste Lehre aus dem einjährigen Sex-Experiment gewesen. „Egal, welches Problem man hat: Es hilft, darüber zu reden. Kommunikation sorgt für mehr Verständnis, mehr Liebe – und damit besseren Sex.“ Ein Jahr später hätten Andy und sie zwar nicht mehr täglich Sex, aber, so Brittany: „Wir strengen uns mehr an. Das Experiment hat uns auf jeden Fall dabei geholfen, viel offener miteinander umzugehen. Im Ernst: Wenn du ‚Eier rasieren‘ als monatliche Erinnerung in deinen Google Kalender eingetragen hast, kann man sagen, dass man sich damit wohl fühlt, über fast alles zu sprechen.“

Hier der vollständige Blogeintrag (deutsch) auf Huffington Post

Goggoloris Fazit: Danke lieber Gott, ich bin ein Mann! Solche Selbstzweifel können nur Frauen haben. Und Respekt vor ihrem Mann! Selbst dem alten Wollüstling Goggolori wäre 1 Jahr lang TÄGLICH Sex zu viel des Guten.

Und noch etwas: Passt auf euch auf, da draußen!

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