treibt es mich raus, um einen kleinen Ausflug zu machen. Dieses Mal war Cottbus, nahe der polnischen Grenze dran. Spannend für mich war schon der Beginn, denn meine Begleitung kannte ich bisher noch gar nicht und insgesamt 4 Stunden Autofahrt können ganz schön anstrengend werden. Speziell wenn es sich um eine mit 37 Jahren doch schon etwas ältere (hahaha, natürlich Scherz, Scherz, Scherz) lady aus Nigeria handelt.

Also eines muss ich sagen: Die Landschaft auf dem Weg dorthin war grandios. Nur herrscht auch hier die Landflucht und alles drängt in die Städte. Kaum mehr eine Ortschaft, in der wir Geschäfte sahen. Zu Cottbus selbst kann ich (im Altstadtbereich) sagen, es ist eine aufgeräumte saubere Stadt, mit schönen Parkanlagen und freundlichen Menschen. Die mittelalterliche Stadtmauer ist sehr gut erhalten und wird offensichtlich gut in Schuss gehalten und ins Stadtleben integriert. Insgesamt gibt es imposante prächtige Gebäude, Altbauten und Kirchen in Cottbus, zumindest im Zentrum.

Auffällig für mich war der „Klassen“-unterschied der dort angetroffenen Personen im Vergleich zu meiner letzten Tour nach Frankfurt a. d. Oder. Ob beim sehr ausgiebigen Spaziergang, in einer Kirche, im Café und in der Gaststätte überall eher Mittelschicht und keine Jogginghosen Armee wie in Frankfurt.

Whatever, ein rundum gelungener Tag, der so manche Sorgen kurzzeitig verdrängte und die lady und ich haben es genossen. Na ja, war ja eigentlich klar, welche Frau würde neben so einem Prachtkerl wie mir nicht dahinschmelzen (grins, grins)??

Zum Schluss noch ein gut gemeinter Tipp für euch alle, ihr lieben Leute. Achtet ein wenig auf eure Gesundheit. Wer mitverfolgt hatte wie ich vor 2 Jahren 4-6 X die Woche im Sportstudio war und richtig gepowert habe und langsam die Fitness für den Dschungel von Botswana bekam, der glaubt nicht wie extrem schlecht mein körperlicher (vom seelischen sprechen wir lieber nicht) Zustand jetzt ist. Lediglich eine schwere Bronchitis und das bisschen Dickdarmkrebs schafften es, dass ich froh bin, wenn ich noch die Treppen zu meiner Wohnung im 1. Stock schaffe, ohne Pause zu machen.

Also passt a bisserl auf euch auf! Alles genießen, aber mit Augenmaß und ohne Völlerei. Ein wenig Sport und vuiiii Spaß heißt das Rezept.

  Mehr aus meinem realen privaten Leben, hier im E-Book „Erinnerungen“ mit mp3 files.

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