So das ist er nun, der Abschlussbericht vom Rohrkrepierer.

Wie sagte mein Bruder Otto treffend: „…von der Seele schreiben…“

Zuerst möchte ich mich bei euch allen für die vielen lieben Worte und den Zuspruch bedanken, das hat mir geholfen. Auch wenn der Krebs Gott sei Dank noch nicht so ausgewachsen war, mental wie psychisch war ich schon angegriffen.

Jetzt bin ich wieder „dahoam“ und bereite mich auf die nächsten Aktionen vor. Für die schnelle Genesung mache ich hauptsächlich das Krankenhaus verantwortlich. Ob sie fachlich was drauf haben kann ich nur schwer beurteilen. Ich habe es leider verpennt. Aber hätte der Chirurg gepfuscht oder wäre die Hygiene nicht ok, wäre ich nicht schon zuhause.

Doch die Menschlichkeit, Freundlichkeit und Geduld hier sind einzigartig. Ob Chefarzt oder „Frischling“ null Arroganz, sondern Beratung und Abstimmung mit dem Patienten. Für die Berliner: Bei Bedarf auf jeden Fall auch ans Bethel denken.

Die OP selbst dauerte 03:07h und es wurde etwas mehr als 35cm von meinem Dickdarm entfernt. Metastasen waren keine vorhanden. Der Tumor hatte die zweithöchste Stufe erreicht, was die Aggressivität anbelangt und war auf Stufe 3 von 4 was das Durchdringen des Gewebes anbelangt. Alles Böse wurde entfernt, die Untersuchungen nach der OP zeigen einen unterdurchschnittlichen Tumorwert an. Na also, geht doch!

Euch nochmal vielen lieben Dank und mein Fazit ist: Ich werde am Thaipark keine Flusskrebse mehr essen.

Mehr aus meinem realen privaten Leben, hier im E-Book „Erinnerungen“ mit mp3 files.

Adios Freunde und nicht vergessen: Sich immer der Sonnenseite des Lebens zuwenden

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