Yoooo am Samstag, den 01.12. war es soweit. Provinz vs Metropole, grins, grins.

Doch zuerst etwas Administratives: Ich habe die Videos zu meinem Leben entfernt. Ich weiß nicht warum, aber seit ich diese bei Vimeo eingestellt habe, nerven die mich ständig, dass ich upgraden und und und soll. Komisch ist, dass sie es nicht bei meinem Video „The Raven“ machen. Also habe ich beschlossen, diese Videos auf Eis zu legen und hoffe, dass Vimeo irgendwann merkt, dass ich keinen Bock auf ihre Angebote habe und später stelle ich sie dann wieder ein. Denke ohnehin, dass es die, die es etwas angeht, schon gesehen haben.

So jetzt zum wirklich Wichtigen! Vor ziemlich genau 16 Jahren hielt ich dieses süße Bündel in meinen Armen und dachte nicht (ok von der Taufe mal abgesehen), dass es so lange dauert bis wir uns wiedersehen. Doch wie ihr euch überzeugen könnt, hat sie sich kaum verändert, hahaha.

Der Flixbus kam pünktlich und meine Tochter Corinna und Enkeltochter Veronika enterten blitzartig meinen betagten Elch und wir starteten zu einem kleinen Frühstück beim allseits beliebten McDoof.

Nach einem kurzen Zwischenstopp zuhause, musste die gute alte S-Bahn herhalten und uns zum Brandenburger Tor bringen, weil Veronika dieses zu Recht unbedingt sehen wollte. Wie in Berlin üblich hatten wir kurzzeitig von ein paar Latinos riiiiichtig fetzige musikalische Begleitung. Die Jungs war echt cool drauf!

Am Tor – auch wie üblich – ein paar Demonstrationen. Die einen für, die anderen gegen Merkel und dann kamen noch ein paar Tausend Klimademonstranten hinzu. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass die „Kleine“ doch etwas beeindruckt war, speziell vom Polizeiaufgebot. Nichts desto trotz fand sie einen wirklich coolen Sweater in einem Souvenirshop.

Nach der obligatorischen Runde um die Regierungsgebäude wollten wir einen der vielen Busse kapern, um zum Alex auf den Weihnachtsmarkt zu gelangen. Doch die Busse wollten nicht. Warum? Riiiiichtig Demo! Logo kamen trotzdem hin und waren platt, wie derart überfüllt der Markt war. Zumindest konnten wir unsere kleinen Monster im Bauch mit etwas Nahrung und Flüssigkeit besänftigen. Allerdings schüttelt es mich noch heute, wenn ich an meinen „SpezialEspresso“ mit weißer Schokolade denke. Nöööö, den NIE wieder!

Wieder Zuhause angekommen startete ich nach einer kurzen Entspannungsphase den Versuch etwas Essbares auf den Tisch zu bringen. Ob es wirklich geschmeckt hat, weiß man ja nie, doch zumindest die Kommentare waren sehr erfreulich und brachten etwas Farbe in meine zarte, blasse Gesichtshaut.

Als Abschluss starteten wir dann eine kleine Rundfahrt durch Berlin. Also auch wenn Spötter immer behaupten, dass Berlin nichts auf die Reihe bekommt, eines bekommen sie definitiv hin: der geschmückte Kudamm zur Weihnachtszeit, das ist schon megageil, Chapeau! Dann bekamen die „Provinzler“ noch die dark side of the moon zu sehen und wir besuchten das Kotti und den Kiez rund ums RAW. Aber für die Junkies und Krawallmacher war es noch zu früh und die Eastside Gallery ist in der Nacht nicht wirklich so beeindruckend.

Leider blieb am Sonntag nur noch Zeit fürs Frühstück und schon ging es wieder ab zum Busbahnhof. So bleibt nur die Vorfreude auf den nächsten Besuch und ich hoffe, dass sich bis dahin meine gesundheitlichen Probleme etwas gebessert haben.

Eines hat sich wieder gezeigt: Selbst wenn es manchmal nur grau und trüb in deinem Kopf und Herzen ist, es gibt immer etwas, was deine Seele erfreut und dich den ganzen Müll zumindest kurzzeitig vergessen lässt. Und der Besuch von meinen „Kleinen“ gehört ganz sicher dazu, Dankeschön dafür!

Liebe Freunde der Nacht hier sind die Links 

                                           zu meinem E-Book „Erinnerungen“ mit mp3 files.

                                                           Adios Freunde und nicht vergessen: Sich immer der Sonnenseite des Lebens zuwenden

mehr Beiträge / Startseite

 

Du willst auf dem laufenden sein? RSS-Feed (rechts oben) anklicken oder die Seite https://christerer.de speichern.