Peter Alexander Christerer Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.

Das schönste aller Geheimnisse ist ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen.
Mark Twain (?)
Mein Leben deutsch / english Gewicht Memoiren
#402 25.08.2021 Happy birthday kleine lady!
Heute am 25. August feiert ein ganz liebes Mädchen -eher eine junge lady- ihren 12. Geburtstag. Leider haben wir keinen Kontakt mehr und ich weiß auch nicht, was aus ihr geworden ist. Doch jedes Mal wenn wir uns trafen, hatte ich meine Freude daran und ich fühlte mich wohl, wenn sie anwesend war. Dafür danke ich dir liebe Aki und wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute und Schöne. Ich bin überzeugt, dass du deine Ziele erreichen wirst und viele deiner Wünsche in Erfüllung gehen werden. Solltest du meine Telefonnummer noch gespeichert haben, kannst du mich jederzeit anrufen, wenn du meinen Rat oder meine Hilfe benötigst.

Dann mal wieder etwas zu Covid19, weil es mich absolut fassungslos macht. Meine gute Freundin, der afrikanische Dornenbusch aus dem Süden der Republik, ist dort in leitender Position in einem Schnellrestaurant beschäftigt. Auf meine Frage wie das jetzt läuft mit den 3G’s, da dort meist reger Betrieb herrscht und das zusätzlichen Zeitaufwand bedingt. Sagt sie zu mir: „Das wäre nicht so schlimm. Doch immer mehr Kunden möchten jetzt von den Mitarbeitern auch ein Zertifikat sehen. Das führt zu Problemen, denn bei ihnen finden keine Tests statt und ich weiß nicht, wer geimpft ist oder nicht.“
TATSACHE! Es gibt keine Testpflicht für Beschäftigte in der Gastronomie/Hotellerie. Unglaublich was sich Politiker einfallen lassen. Die Menschen, die täglich mit Hunderten von Menschen zusammenkommen stecken diese möglicherweise an, nachdem diese vorher negativ getestet wurden. Nur noch Kopf schütteln.
Ludwig Thoma sagte mal sinngemäß: Von Beruf Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand. Ich denke er hätte das auch auf Politiker erweitern können!

Was mich zurzeit etwas „ängstigt“ ist, dass ich keine Termine oder sonstige Verpflichtungen mehr haben möchte. Damit sind jetzt nicht Reisen oder Treffen mit Freunden gemeint, sondern eher „offizielle“ Termine. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir die Zeit davonläuft, obwohl ich wirklich keinerlei Stress habe. Da ich manchmal sogar diszipliniert handle, habe ich meinen Routine Zahnarztbesuch vereinbart, um mir dann sofort zu denken: Schon wieder alles in allem 3 Stunden Zeit vergeudet. Als würde mir etwas davonlaufen. Nach fast 3 Jahren sollte mir inzwischen bewusst sein, dass ich frei bin und alle Freiheiten habe, kein Urlaub oder Auszeit, welche in Kürze wieder aufhört. Mal sehen vielleicht schreibe ich mal darüber ein Essay, nachdem ich für das Aktuelle sogar mal eine Resonanz erhalten habe. Die Kritiken waren auch noch gut. Das motiviert!
Motiviert zur Änderung meiner Kopfzeile hat mich Edith Piaf. Auf Arte sah ich eine -mich- bewegende Dokumentation über ihr Leben. Seltsam wie schnell sich die Meinung über einen Menschen ändern kann. Es zeigte sehr deutlich, dass Reichtum (nach bitterster Armut), Ruhm und Erfolg nicht unbedingt ein Garant für ein glückliches Leben sind. Als dann auch noch ihr wohl bekanntestes Lied „Non, je ne regrette rien“ gespielt wurde, flossen beim Bäääda glatt ein paar Tränen. Wird halt sentimental, der alte Knabe. Letztendlich wird in diesem Lied mit ein paar Zeilen klar gemacht, was ich mit meinem Essay umständlich zu erklären versuchte. Sicher treffen diese Zeilen auf viele Menschen zu, für mich soll es eine Hilfe für all die Zweifler und Zauderer darstellen, die immer und immer wieder ihr ganzes Leben hinterfragen. In diesem Sinne sage ich: „Non, je ne regrette rien“.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


Essay
Essay 22.08.2021 War das gelebte Leben die richtige Entscheidung?
Kürzlich las ich in einem Buch nachfolgenden Text:
Der weise Rabbi Sussja lag früh am Morgen auf dem Sterbebett. Um ihn herum hatten sich seine engsten Schüler versammelt.
Und er sprach: Da, wo ich jetzt hingehe, wird man nicht fragen: Warum bist du nicht wie Mose gewesen? Oder: Warum bist du nicht wie Abraham gewesen? Nein, man wird mich fragen: Warum bist du nicht Sussja gewesen?

Das nahm ich zum Anlass über mein bisheriges Leben nachzudenken und was wohl geschehen wäre, wenn ich diesen oder jenen Weg beschritten hätte.
Wer kennt das nicht dass man urplötzlich auf jemanden trifft, mit dem man vor langen Jahren ein kleines Techtelmechtel angefangen hat. Für mehr oder gar zur großen Liebe hat es aber nicht gereicht. Das sind die Momente an denen ich zu sinnieren anfange, was ich wohl für ein Mensch geworden wäre, wie würde sich mein Leben gestalten, wenn es mit uns funktioniert hätte? Man steht am Ende einer Straße und die Verzweigung führt nach links oder rechts. Man entscheidet sich für eine Richtung, schlägt diesen Weg ein und beginnt dennoch über ein Leben nachzudenken, das man nie geführt hat.

Das Leben in dem ich in Afrika Brunnen gebaut hätte. Das Leben in dem ich nicht zum BND gegangen wäre, sondern rechtschaffener Metzger geblieben wäre. Keine Kinder gezeugt hätte, überzeugter Single geblieben wäre.
Bei der Geburt stehen dir unzählige Möglichkeiten offen, doch führen kann man nur ein Leben. Viele Menschen verlieren sich im Sumpf der verpassten Gelegenheiten. Sie leben im Selbstanklagezustand, bezweifeln und bedauern all ihre Entscheidungen. Ihre Lebensqualität leidet darunter, dass sie die große Liebe vorüber ziehen ließen, den falschen Beruf gewählt haben und darin verharrt haben. Als wäre es immer ganz einfach gewesen, die Geschehnisse zu beeinflussen. Als hätte es keine guten Gründe für unser Tun und Lassen gegeben.

Finde ich beklemmend, dass viele dem was nicht passiert ist, soviel Gewicht beimessen, so viel Raum geben. Mit dieser Denke, drohen die Erfahrungen, die man nicht gemacht hat, die Erfahrungen, die man gemacht hat, zu erdrücken. Der amerikanische Schriftsteller Andrew H. Miller schreibt in seinem Buch „On Not Being Someone Else: Tales Of Our Unled Lives“ sinngemäß: Erst durch die nicht geführten Leben werde man einzigartig als Person. Ich finde allein die Vorstellung was ich alles hätte erleben können spannend und aufregend genug, da muss ich nicht an meinem gelebten Leben zweifeln. Wer nicht träumt, lebt auch nicht.

Manchmal nehmen diese Träumereien und Begierden des nicht gelebten Lebens direkten Einfluss auf unser reales Leben und das ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Zum Beispiel bei sexuellen Affären. So führen zwei Psychologen und Paartherapeuten in ihrem Buch „Treue ist auch keine Lösung“ aus: „Selbst Leute mit glücklichen Beziehungen gehen fremd. Sie suchen niemand anderen. Sie suchen bloß ein anderes Selbst. Sie wollen nicht die Person verlassen, mit der sie zusammen sind, sondern die Person, zu der sie geworden sind.“ Meist enden Affären mit einer Rückkehr, denn vor sich selbst kann man nicht davonlaufen.

Die Idee, dass ein anderes Leben erfüllender und glücklicher verlaufen wäre, halte ich für möglich, finde es aber absurd darüber nachzudenken. Das Leben, das ich bisher führte und künftig führen werde, ist das was mich ausmacht, was ich bin. Dass mich die ungelebten Leben glücklicher, erfolgreicher, wichtiger…. gemacht hätten, diese Gedanken würden mich überfordern. Ich will kein anderes Leben! Sonst würde ich annehmen, dass ein Verzicht auf all die mir wichtigen Menschen, die ich in meinem gelebten Leben kennenlernen durfte, möglich gewesen wäre. Das tatsächlich gelebte und die ungelebten Leben wären beliebig austauschbar. Mein reales Leben mit all seinem Schlechten und Gutem ist einzigartig und deshalb ist es bedeutungsvoll.

Wer den ausgelassenen Existenzen nachtrauert, lebt gar nicht – weder im richtigen Leben noch in den falschen.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#401 20.08.2021 Wo ist sie, die „bridge over troubled water“?
Es ist schon ein bisschen viel, was sich zur Zeit an Horror ereignet, in dieser schönen Welt. Ob Hochwasser, Erdbeben, Taliban…., für viele Menschen ist eine nur schwer nachvollziehbare Katastrophe eingetreten. Zumindest in Afghanistan gebe ich den Politikern die Schuld. Die herrschende Klasse durch und durch korrupt und je nach Bedarf ihrer geopolitischen und ökonomischen Bedürfnisse von den westlichen Mächten an die Schalthebel der Macht gesetzt, habe ich bereits nach meinem Besuch 2004 in Kabul einen umfangreichen, aber leider zu ehrlichen Bericht geschrieben. Selbst einem kleinen, dummen Metzgerbub war klar, dass nur solange die Bevölkerung durch die reiche 1. Welt alimentiert wird und ein Wahnsinnsaufkommen an Streitkräften vor Ort ist, die zudem die Wirtschaft stärken, werden a) die Taliban zurückhaltend sein und b) die Bevölkerung „Widerstand“ leisten und die einheimische Armee so tun als würden sie sich gegen die Taliban zur Wehr setzen. Ausnahmsweise dürfte diesmal den BND keine Schuld treffen. Die deutsche Regierung wurde zumindest bis Ende 2018 in nahezu jedem Bericht unterrichtet, dass die Taliban bereit und in der Lage sind bei einem Abzug der fremden Streitkräfte das Land sofort zu übernehmen. Doch so etwas wollte Hr. Maas und Konsorten nicht hinnehmen. Das passte nicht in ihr Weltbild und zudem sahen sie sich als Retter der Zivilisation.
Nichtsdestotrotz stehen viele Menschen wegen Hochwasser, Erdbeben, Politik plötzlich vor dem Ruin und haben keine Idee wie sie das überstehen sollen. Selbst in Deutschland mit den vollmundigen Versprechen der Politiker werden die Hochwasser Geschädigten schwer traumatisiert sein. Teilweise haben Menschen buchstäblich alles verloren und es gibt nichts, woran sie sich festhalten können. Da wäre eine Brücke über tosendes Wasser ganz willkommen und hilfreich.

Mir würde es sicher auch gut anstehen -angesichts solcher Dramen- wenn ich mein Selbstmitleid etwas zurückschrauben würde, nur weil ich mit dem Verhalten, Anstand und Charakter mancher Menschen einfach nicht klarkomme. Muss aber dazusagen, dass mir das bisher nur mit Menschen afrikanischer Abstammung passiert ist. Wie sagte jemand kürzlich so treffend: „Physisch stark, mental sehr schwach, so sind wir Afrikaner nun mal“. Hahaha, großartige Einschätzung. Sage ich als Deutscher das, werde ich zum Rassisten des Jahres erklärt.

Was mich auch wahnsinnig macht, ist diese Klima Scheiße. Möglicherweise haben wir (super)moderne Menschen den Klimawandel etwas beschleunigt, aber dass wir ihn stoppen können, glaubt niemand, der fehlerfrei bis drei zählen kann. Die ersten modernen (homo sapiens) Menschen konnten noch nicht viel Einfluss mangels Industrie haben, deshalb war auch die Bevölkerung auf ca 200 Millionen Menschen weltweit beschränkt. Mittlerweile leben fast 8 Milliarden auf dem Planeten und alleine diese Wärme bringt mich zum Schmelzen.
Doch meine Lieblingspartei (hahaha), die Grünen glauben mit allem Ernst, dass wenn sie uns den Verzehr von Fleisch und den Kühen das Furzen verbieten und Autos nur noch als Matchbox Modelle erlauben, dann wird der Klima Wandel gestoppt. Yooo, die Natur wird vor Baerbock und Harbeck kuschen und alles stoppen, wo es doch so schön wäre -wie noch vor ein paar tausend Jahren- mal wieder Löwen und Elefanten (nein nicht Bäääda) auf der Hasenheide in Berlin begrüßen zu dürfen. Leider hat die letzte Kälteperiode (Eiszeit) -die vor ca. 15.000 Jahren endete- auch die Temperaturen nach Afrika geschoben.

Große Freude kam Montag auf, als meine Tochter Corinna und Lu wie vereinbart vorbei schauten. Yooo, das hat gepasst!
Hoffentlich hilft mein Ernährungs- und Sportplan etwas, dass ich in absehbarer Zeit von „Vater und Tochter“ und nicht „Buddah und Tochter“ schreiben kann. Allerdings sorgte Corinna auch dafür, dass ich mit dem Kohlenhydrate Verzicht erst eine Woche später beginne. Die mitgebrachten schwedischen Süßigkeiten MUSS ich zuerst vernichten.

Richtig lachen musste ich, als ich von den ersten Fake News der Geschichte las. Ich denke jeder kennt die Geschichte von Adam und Eva. Eva, das böse Weib, hielt sich nicht an Gottes Weisung und verführte Adam mit einem Apfel. Das wars dann mit dem Paradies. Nachhaltige Folgen hatte das für die Weibsbilder dahingehend, dass Gott sprach: „Fortan sollst du unter großen Schmerzen Kinder gebären. Du kannst den Mann begehren, aber er wird dich beherschen!“
Yooo so weit, so gut. Der Fake dabei? Der Apfel! Nirgendwo in der Bibel steht was von Apfel, sondern lediglich Frucht. Angeblich hat vor Jahrhunderten ein Übersetzer das lateinische Wort „malum“ = das Böse aber auch der Apfel absichtlich Apfel verwendet um den damaligen überwiegend Analphabeten etwas Bildliches zu präsentieren. Heute würde man sagen, das ging viral und seither ist der Apfel das Verführungsding schlechthin.
Was daran wahr ist weiß ich nicht. Aber dass es kein Apfel war, ist klar. Die Geschichte spielt in Nah/Mittelost und dort wurde der Apfel erst im 20. Jahrhundert eingeführt. Yep, das nenne ich mal geile Fakenews.

Genauso geil finde ich meine bevorstehenden Reisen. Das wird MEGA! Riga ist wunderschön, in München treffe ich lauter liebenswerte Menschen und Skandinavien kann ich mir außergewöhnlich vorstellen. Elch fahren und Elch essen, das hat schon was.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#400 13.08.2021 Strasser Stüberl die 2. (und die Letzte!)
Die Überschrift hat nichts mit meiner Entscheidung zu tun, mal so richtig meine Vorräte auszumisten und künftig bei bestimmten Lebensmitteln nur nach Bedarf einzukaufen. Es kann ja nicht angehen, dass in einem Singlehaushalt je zwei große Kühl- und Gefrierschränke voll sind und ich nicht einmal ein Parfait einfrieren kann. Pfannen, Töpfe, Elektrogeräte…. seit meinem Einzug 2007 neuwertig, da nicht verwendet und das Speisekammerl sieht aus wie das Lager von einem mittelgroßen Supermarkt. Und da ich nicht mehr in der Provinz zu Munichen lebe, habe ich in der Nähe einen großen Supermarkt -geöffnet ohne Pause von Montag 08:00h bis Samstag 23:00h- und sollte deshalb nicht an Hunger sterben.

Ebenso ist jetzt Schluss mit irgendwelchen Hilfen für Afrika. NICHT „Oh hätt ich meiner Tochter nur geglaubt“, wie in „Die Kluge“ von Carl Orff, sondern „Oh hätt ich Evelyne nur geglaubt“. Eine echte Freundin aus Kamerun und von mir liebevoll als afrikanischer Dornenbusch bezeichnet, sagte vor Jahren zu mir: „Peter wenn Afrikaner wissen, dass du links ein Ei oder rechts einen Apfel in der Hosentasche hast, werden sie die liebsten Menschen der Welt zu dir sein. Sind die Taschen leer, sind sie verschwunden.“ Recht hat sie und deshalb ist das Experiment social Afrika beendet und wird nur noch touristisch genutzt.

Zur Überschrift: Wie ich schon im Beitrag „#396 21.07.2021 Loslassen ist eine Kunst!“ schrieb, handelt es sich um eine mysteriöse Geschichte, welche sich vor 45 Jahren im Umfeld vom Straßer Stüberl in München-Maxhof zugetragen hat und den Tod eines Menschen beinhaltet.
Jetzt habe ich ein Bild des Verstorbenen erhalten. Sollte jemand den abgebildeten Mann noch in Erinnerung haben und vielleicht sogar etwas zu diesen Vorgängen und seinem Tod wissen, wäre ich für eine kurze Mitteilung dankbar. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Familie des Mannes sehr unter den ungeklärten Umständen leidet. Es ist doch ein erheblicher Unterschied, ob jemand -aus welchen Gründen immer- freiwillig aus dem Leben scheidet oder ob er durch Fremdeinwirkung stirbt. ICH hätte in so einem Fall auch gerne Gewissheit, wenn es sich um meinen Vater handeln würde.

Zu meinen Sport Aktivitäten lässt sich noch nicht so viel sagen, außer dass ich konsequent dabei bin und kontinuierlich steigere. Dennoch haben sich die Glücksgefühle noch nicht eingestellt und die Botenstoffe im Kleinhirn befehlen nur immer: „I’m hungry, feed me! Give me food….“ So schön ist es ja wirklich nicht, schon um 06:00h morgens auf den Crosstrainer zu klettern und Schweiß abzusondern. Allerdings kann ich sagen, dass sich durchaus eine bessere Lebensqualität einstellt, wenn man selbst als alter Knacker merkt, dass sich die Muskeln durchaus noch straffen lassen und das Erklimmen der 1. Etage sich nicht anfühlt wie die Besteigung der Eiger Nordwand.

Was die Lebensqualität zusätzlich ganz erheblich steigert sind die „Event“ Aussichten der nahen Zukunft. Zunächst steht ein ganz lieber Besuch bei mir an. Dann findet im September das Wiesn Ersatztreffen statt. Im Oktober ist ein Kurztrip nach Riga bereits gebucht und sowohl Flug als auch Hotel entsprachen zu 100% meinen Vorstellungen. Als vorläufiger Jahresabschluss ist ein Besuch in Schweden/Norwegen/Finnland ganz fest eingeplant. Dort wird beim Besuch eines traditionellen Weihnachtsmarktes so richtig geschlemmt. Wahrscheinlich wird es Schweden, denn da sollte mir ein Ex-Kollege in ein paar Tagen gute Tipps zukommen lassen.

So jetzt habe ich ein ganz wichtiges date! Mein Kopfkissen besteht darauf, dass ich es jeden Tag um 14:00h besuche und mein süßes Köpfchen zart in es hinein schmiege.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#399 10.08.2021 Was wäre wenn...
… mein Vater nicht am 26.06.1981 mit noch nicht einmal 50 Jahren verstorben wäre? Vielleicht hätten wir heute seinen 90. Geburtstag gefeiert. Vielleicht wäre mein Leben ganz anders verlaufen. Irgendwie verkörperte mein Vater immer das, was ich auch einmal erreichen wollte. Heute 40 Jahre nach seinem Tod hat sich das etwas relativiert. Leider war unser Verhältnis über mehrere Jahre extrem spannungsgeladen und erst 2 Jahre vor seinem Tod versöhnten wir uns. Schade ich hätte gerne mehr Zeit mit ihm verbracht. C'est la vie et la mort! Ruhe in Frieden Vati und ich werde heute ein Gläschen auf dich trinken!

Was wäre, wenn ich mein Leben anders gestaltet hätte? Das Thema meines nächsten Essay. Obwohl diese absurde, hypothetische Frage ohnehin nicht zu beantworten ist.




Was wäre, wenn am Sonntag nicht meine Tochter Corinna mit einem Bekannten bei mir zu Besuch gewesen wäre? Das ist zu beantworten, da nicht hypothetisch sondern Vergangenheit. Es wäre sehr schade gewesen! Es war ein geiler, tiefenentspannter Nachmittag, der zumindest mir großen Spaß bereitete. Da freue ich mich schon auf die Wiederholung in ein paar Tagen.

Was wäre, wenn gestern nicht mein Freund Timo bei mir gewesen wäre? Das hätte mich nicht gefreut! Auch wenn der Besuch nur von kurzer Dauer war, das Wichtigste -einen weiteren Schritt zur Fertigstellung seines Zaubertranks- haben wir erledigt. Der nächste und gleichzeitig die Fertigstellung erfolgt in ca. 28Tagen. Danach haben wir einen Schwedenbitter der, wenn er regelmäßig eingenommen wird, für echtes Wohlbefinden sorgt. Selbst das Gemüt wird erhellt. Das anschließende Abendessen in Form von Tagliatelle mit Bolognese konnte sich sehen lassen. Originalzitat Timo: „Das war die beste Bolognese die ich jemals gegessen habe, brillant!“
Ein Spruch von Albert Einstein: "Kein Problem kann gelöst werden durch dieselbe Denkweise, durch die es verursacht wurde." hat mir geholfen endlich das Problem Sport anzugehen. Ständig dachte ich an die Widrigkeiten wegen den Corona Maßnahmen in den Studios. Bis ich mich vor Ort mal schlau machte, was denn tatsächlich Sache ist. Yep, schon hat sich meine Denkweise ganz schnell geändert. Heute habe ich die 4. Trainingseinheit hinter mich gebracht und auch wenn der innere Schweinehund schon noch ziemlich teuflisch gegen mich arbeitet und verhindern will, dass ich dort zwischen 0530h und 0600h aufschlage, noch ist der Wille vorhanden kontinuierlich weiter zu schwitzen.
Klar ist -und das ist mit das Schwierigste-, dass ich nach 18 Monate Pause ganz moderat beginnen muss. Logisch möchte ich loslegen was das Zeugs hält, aber die Erfahrung hat mir schon öfters gezeigt, dass das eher kontraproduktiv ist. Meist ist dann die Belastung zu hoch und der Schmerz zu groß und nach ein paar Trainingseinheiten beginnen die Ausreden und schon ist es wieder vorbei mit der Fitness.
Begonnen habe ich jetzt mit 40 Minuten Ausdauertraining und 4 Geräte pro Einheit, dann 2 Tage Pause, dann die nächste Einheit. Das Ziel ist progressiv zu steigern bis ich ab 01.12.2021 an drei aufeinanderfolgenden Tagen je eine Einheit mit 60 Minuten Ausdauer und 6 Geräteübungen, dann 1 Tag Pause und wieder an 3 Tagen die Einheiten absolviere. Sicher sind einige Versäumnistage einkalkuliert und auch die Disziplin wird nicht bis aufs äußerste strapaziert, aber zumindest steht ein Plan. Früher stand ich auch morgens um 0430h auf und begab mich zum Arbeitsplatz, obwohl ich keine Lust hatte.
Die von meiner Tochter vorgeschlagene Keto Diät werden ich nur in Teilen praktizieren. Ziel ist -wie noch vor zwei Jahrzehnten- überhaupt keinen zusätzlichen Zucker auch nicht in Form von Schokolade oder Eis zu verzehren und auch wieder -wie noch vor Kurzem- auf allzu viele Kohlehydrate in Form von Nudeln, Reis, etc. zu verzichten. Die erhöhte Eiweißzufuhr kann dem Muskelaufbau nicht schaden und als getarnter übrig gebliebener Tyrannosaurus Rex ist Fleisch ohnehin ein Lebenselixier für mich. Schaung mar amoi, na sengma's scho.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#398 01.08.2021 Das ist die Freiheit sagte er zu mir....
„Das ist ja grade sagte er, der Gag: man sperrt sie ein und augenblicklich ist sie weg….“.
Video - Georg Danzer – Die Freiheit

Über die Freiheit dachte ich mal wieder intensiver nach, als ich diese Woche vom Einkaufen nach Hause kam und es immer noch nicht fassen konnte, dass ich -jetzt am Ende meines Lebens- endlich wirklich tun und lassen kann, was ich möchte. Natürlich liebe Klugscheißer nur im Rahmen der Gesellschaftsnormen / Vorschriften. Doch kein Zwang, wann ich aufstehen, Zähne putzen, einkaufen, schlafen oder, oder, oder tun muss, das ist einfach gigantisch.
Ich muss mich einfach um NICHTS kümmern. Meine wohlverdiente Rente nach 44 Arbeitsjahren kommt pünktlich und von sozialen Pflichten in jeglichem Bereich habe ich mich schon lange abgemeldet und fühle mich sauwohl dabei. Aus meiner Sicht betrifft das auch Beziehungen. Der gegenseitige Freiraum bezieht sich häufig nur auf einige wenige Passagen, der sind Rest sind mehr oder minder faule Kompromisse. Diese werden dann unter dem „Totschlag“ Argument Liebe oder Romantik versteckt.
Schon öfters hörte ich, das sei reiner Egoismus und dass ich nicht bereit sei, Verantwortung zu übernehmen. Was für ein bodenloser Unsinn! Hierzu zitiere ich einfach nur den Kybernetiker Heinz von Foerster: „Freiheit und Verantwortung gehören zusammen. Nur wer frei ist –und immer auch anders agieren könnte-, kann verantwortlich handeln. … Es gibt nicht irgendeine absolute Wahrheit, die einen zwingt, die Dinge so und nicht anders zu sehen, so und nicht anders zu handeln.“
Sah heute eine Dokumentation über Ozzy Osbourne und denke 1. Jetzt ganz anders über ihn und 2. Glaube ich weiß der Typ was Freiheit bedeutet. Dennoch erkannte er wohl, dass Alkohol bei ihm keine Freiheit darstellte und sagte im Interview einen erstaunlichen Satz: 1 Drink ist zu viel, 10 Drinks sind zu wenig.
All das soll nicht heißen, dass ich nicht auch die Vorteile einer Beziehung sehe. Es gibt viele Dinge, die gemeinsam viel angenehmer und schöner sind, als das allein durchzuführen. Dennoch ist es ein Abwägen und das sollte jeder für sich entscheiden können und dürfen. Für mich zählt dass ICH zwar allein lebe, aber deshalb nicht einsam bin und das macht Spaß.

Keine wirkliche Freiheit bedeuten die Corona Maßnahmen. Es wird auch zunehmend radikaler, wie eine „Schlacht“ von mehren tausend Partymachern gegen die Polizei in einem Berliner Park bis heute Morgen 06:00h gezeigt hat. Solange Gott Wieler eisern an diesem (inzwischen) unsäglichen Inzidenzwert festhält und alle konstruktiven Vorschläge von wirklich kompetenten Personen (Ärzte, Apotheker…) ablehnt und selbst die Vorgaben seines Chefs (Spahn) ignoriert, muss man sich nicht wundern wenn die Aggressivität ansteigt.
Allerdings bin ich auf einer Linie mit den Gerichten, die die Demonstrationen von Querdenkern und anderen Organisationen gegen die Corona Maßnahmen gerichtet, verboten. Im Gegensatz zu CSD und anderen Veranstaltern haben die Querdenker von vornherein aufgerufen, die Verordnungen und Verfügungen zu ignorieren. CSD wusste auch dass 65.000 Menschen nicht mehr zu kontrollieren seien und hat deshalb nur 20.000 angemeldet und den Maßnahmen zugestimmt. Und die Ordnungsmacht hat -wohlwissend, dass sie verarscht werden- freudig genehmigt. Tja Papier ist geduldig.
Ebenso werden wir von den Medien und ihren Umfragen an der Nase herumgeführt. 70% sind dafür die Masken trotz Aufhebung weiterhin zu tragen. Egal wo ich zurzeit rumsitze, höchstens 10% tragen sie. Und das, obwohl sie die Freiheit haben ob Pflicht oder nicht, sie zu tragen. Sind halt alle wie ich auch Gegner von Drüberziehern (Kondome).

Wie sich die Zeiten doch ändern. Früher selbst am cracken von teurer Software beteiligt und immer einen Hack oder Key für nahezu alles auf dem Markt befindliche auf Lager, unterstütze ich heute mit Spenden die Softwareentwickler. Allerdings nur nach Testung und wenn sie frei zur Verfügung gestellt werden. Diese Woche kam als „Großer“ mal Wikipedia dran. Allen Unkenrufen zum Trotz, hat mir Wikipedia schon oft geholfen und mir vieles erleichtert.

Die mysteriöse Geschichte mit dem Strasserstüberl ist noch nicht zu Ende. Jetzt wurde mir ein PDF mit Bild des Verstorbenen zugeschickt. Allerdings hatte ich noch nicht die Zeit es gefahrlos auf meinen Rechner zu holen, auch wenn der Googleserver keine Schadsoftware anzeigt.
Jetzt geht es in die Küche, mein Schweinebraten sollte gleich fertig sein. Henkersmahlzeit, ich glaube fest an mich und denke der Besuch meines Sportstudios, steht unmittelbar bevor.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#397 28.07.2021 Ach wär ich doch nur queer...
Es ist schon ein Pech wenn die sexuelle Orientierung der ganz überwiegenden Mehrheit der Menschen entspricht. Mag ja sein, dass das ein bisschen spießig ist, nicht einmal ein Futzelchen „bi“ zu sein, aber ist halt bei mir nicht zu ändern. Zwar liebe ich alle Schwulen und verteufle alle Lesben, das aber ganz ausschließlich aus pragmatischen und keinesfalls aus ethischen Gründen.
Es nützt auch nichts wenn ich anzeige, dass ich mehr als 2 Stellungen praktiziere und weiß dass es neben der Penetration durchaus andere „Spaß“ machende Spielchen gibt. Nööö, ich bin hetero und muss mich deshalb an Vorschriften und Verordnungen der Regierung halten, wenn ich nicht bestraft werden möchte.
Warum ich das schreibe? Am vergangenen Wochenende fand in Berlin trotz der
allgemein bekannten Corona Pandemie der CSD (Christopher Street Day) statt.
Anstatt der angemeldeten und genehmigten 20.000 Besuchern nahmen nach unterschiedlichen Angaben zwischen 65.000 – 80.000 Besucher an der Veranstaltung teil. Wie im TV zu sehen war ein großer Teil OHNE Schutzmasken und dicht an dicht gedrängt. Eingreifen der Polizei / Ordnungsamt? Fehlanzeige! Am Abend wurde im Neuköllner Hasenheidepark eine queer-Party mit mehr als 6.000 Personen aufgelöst, nachdem sich Anwohner über den Lärm beschwerten. Teile der Partyleute griffen massiv die Polizei an und es mehrere verletzte Beamte. Ein Aufschrei in den Medien? Fehlanzeige!
Ist eigentlich verständlich, es waren ja keine AfDler oder sonstige Neo-Nazi. Früher gab es mal Journalisten in diesem Land. War auch nicht immer schön, aber besser als dieses Gesocks was sich jetzt Journalist nennt, allemal.

Eine ähnlich beschissene Haltung nehmen die Medien bei meinem Lieblingsthema Corona ein. Täglich werden einem die neuen Inzidenzwerte eingeprügelt und mit anklagender Stimme jeder an den Pranger gestellt, der eine andere Meinung als Gott Wieler mit seinen Jüngern Lauterbach und Drosten. Drosten warnt schon jetzt wieder vor der Horror 4. Welle. mit Inzidenzwerten jenseits von Gut und Böse.
Herr Wieler besteht darauf, dass Verschärfungen der Maßnahmen weiterhin NUR am Inzidenzwert ausgerichtet werden. Klar ist man ja nicht mehr so wichtig, wenn durch andere Werte festgestellt wird, dass die Gefährlichkeit JETZT nachdem die Risikogruppen nahezu zu 100% geimpft sind, nicht so hoch liegt wie zu Beginn der Pandemie. Berlin -glaube ich- ist derzeit weit vorne was die Inzidenzwerte anbelangt. Belegung der Intensivbetten im unteren 1stelligen Prozentbereich.
Vor ein paar Tagen (nööö nicht am Wochenende!) wurden dem RKI 22 Tote im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Ziemlich überschaubar bei 82 Millionen Einwohnern, aber auch gegenüber ca. 900 Herz/Kreislauftote täglich. Jedenfalls find ich die Panikmache unerträglich! Ebenso unerträglich wie ziemlich sicher anzunehmen ist, dass unser genialer Gesundheitsminister nach der Wahl sogar noch einen Aufstieg machen wird, anstatt dass man ihn in die Tonne tritt.
Zum Thema Politik gibt es abschließend noch einen Link zu einem schönen Artikel über die Heuchler und Dummschwätzer Partei schlechthin: Die Grünen! Aus der NZZ (Neue Zürcher Zeitung)
Macht statt Moral – auch die Ansprüche der Grünen zerschellen mitunter an der Realität

Es gib aber durchaus Positives bezüglich meiner Belange zu berichten: Die Schlafstörungen gehen etwas zurück, ganz ohne Hilfsmittel. Die Lust am Kochen kehrt zurück. Die Vorfreude auf einen Rinderbraten morgen, lässt mich jetzt schon hungrig werden und für das Wochenende habe ich zumindest eine kleine Radfahrt eingeplant. Sozusagen als „Softeinstieg“ für das Sportstudio. Dagegen jagt mir der gleich zu verzehrende Salat mit Spiegelei keine Freudentränen ins Auge. Was solls, der Hunger treibt es rein.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#396 21.07.2021 Loslassen ist eine Kunst!
Die Überschrift und das Bild beziehen sich auf eine mysteriöse Geschichte, die mich vor ein paar Tagen ziemlich überrascht hat. Es betrifft eine Sache, die mehr als 45 Jahre zurückliegt. Für mich ist sie spannend. Allerdings wundert mich, dass ich daran keinerlei Erinnerung habe. Vielleicht ist ja dem ein oder anderen Leser das „Strasser“ noch im Hinterkopf und dort war ich in diesem Zeitraum nahezu täglich.

Doch zuvor kommt ein anderes Thema zum wiederholten Male auf den Bildschirm: Wann kommt endlich die Fahrprüfung für ältere Menschen. Verdammt nochmal, wann zieht man diese senilen Vollidioten aus dem Verkehr. Und ich scheiß auf den Genderwahn, bei mir sind Frauen wie Männer gemeint. Mir selbst ist jemand bekannt, der in Kürze seinen 83. Geburtstag begeht und dem schon seit mindestens seit 10 Jahren die Fahrerlaubnis entzogen werden sollte. „Ich muss die Rettungssirene nicht unbedingt hören, ich sehe die Fahrzeuge ja kommen“, „warum muss ich über die Schulter blicken können, wenn ich doch einen rechten Seitenspiegel habe“. Lauter so einen Scheiß gab der damals schon von sich, nachdem er 2x beinahe einen Radfahrer über den Haufen gefahren hatte. Also liebe deutsche Politiker mal etwas Sinnvolles beschließen, die Spanier, die Dänen, die Briten u.v.m. praktizieren das schon ewig!

Jetzt zum eigentlichen Thema:
Am 12. Juli befand sich eine Mail in meinem Posteingang. Offensichtlich hat dieser Leser irgendwann, irgendetwas in meinen Erinnerungen gelesen, was einen Zusammenhang zwischen mir und dem damaligen „Strasser Stüberl“ an der Königswieser Straße 106 in München Maxhof herstellte. Ist schon interessant für mich wer offensichtlich meine Erinnerungen liest, denn anderswo habe ich das Strasser Stüberl nirgendwo erwähnt.
Jedenfalls meinte daraufhin diese Person (männlich oder weiblich ist hier unerheblich) mich um Mithilfe bei der Aufklärung eines schlimmen Vorfalls bitten zu können. Ein paar Auszüge aus der Mail:
“Mein Vater ist vor 45 Jahren am 11. Januar 1976 in der Garage der Eigentümerin Rosa Strasser, Gott habe sie nicht seelig, in der Königswieser Straße 104 auf bis heute ungeklärte Art und Weise ums Leben gekommen.
Dieser Tod meines Vaters war für mein Leben so nachhaltig prägend, daß ich nicht weiß, wie ich ihn überhaupt überleben konnte.
Durch einen aktuell neuen, starken Impuls (wie es im Leben halt oft so ist), stehe ich nun erneut vor dieser Tatsache.
Darf ich Sie um Unterstützung bitten?
Noch gibt es Zeitzeugen, die um den Tod des Vaters damals wissen und glauben zu wissen, daß es sich nie und nimmer um einen Selbstmord gehandelt haben kann.
Kannten Sie Rosa Strasser und kannten Sie Ihren Stiefsohn Ludwig Strasser, "Wiggerl" oder "Wickerl" genannt. Ich durfte zumindest seine unliebsame Bekanntschaft machen. Auch meine Schwester hatte mit Ihrem Freund bis kurz vor dem Tod meines Vaters eine zeitlang dort in dem winzigen, feuchten Holzhaus im Garten gewohnt.
Damals ist Fleischdiebstahl im Schlachthof in München im großen Stil bekanntgeworden usw. Es stand wohl in allen Tageszeitungen.
Ich glaube um Überleben zu können, habe ich den großen Streß damals zu Hause einfach aus meinem Gedächtnis gestrichen. Nach dem Tod meiner Mutter 2008 habe ich nun Schriftverkehr zwischen meiner Mutter und Rosa Strasser, der Kripo in München und Versicherungsgesellschaften im Nachlaß gefunden, die mich ermutigen alles nocheinmal aufzurollen.“

Dass dies unglaublich belastend für nahe Familienangehörige ist, kann ich mir sehr gut vorstellen. Deshalb mein heutiger Titel. Leider konnte ich nur Fehlanzeige melden und bin nach wie vor verblüfft, dass ich auch keinerlei Erinnerung an einen „Fleischskandal“ habe. Einen Todesfall hätte ich nicht zwingend mitbekommen, aber als „Schlachthofinsider“ wäre ich darüber im Bilde gewesen.
Wie dem auch sei, sollte jemand meiner Leser diesbezüglich irgendetwas wissen, wäre ich sehr erfreut eine Nachricht zu bekommen. Und um Hinweisen wie „Ausspionieren“, „Virus“ zuvorzukommen: Es war kein Anhang, kein Bild, kein Link usw an der Mail dran. Lange genug war ich in diesem Bereich tätig, um die nötigen Vorsichtsmaßnahmen walten zu lassen.

Kürzlich habe ich noch davon geschrieben, dass ich mir keinen weiteren Defibrillator Austausch vornehmen lassen werde und schon bin ich damit konfrontiert. Bei diversen Untersuchungen am Herz, stellte der Kardiologe fest, dass die Batteriespannung vom Defi nicht mehr so berauschend ist. Bereits im November bei der nächsten Routineüberprüfung möchte er sich über einen Wechsel mit mir unterhalten. Meinen Einwand, dass ich keinen mehr möchte, konnte er nicht ganz nachvollziehen und wollte mich von der Notwendigkeit überzeugen. Nun die Unterredung wurde auf November vertagt und selbst die Zusicherung in einer Spezialklinik operiert zu werden -um dieselbe Naht nutzen zu können- konnte mich bisher nicht zu einer Meinungsänderung bewegen. Allerdings bin ich schon etwas verunsichert. Der aktuelle Defi hätte mindestens bis Ende 2023 Höchstspannung halten müssen. Vielleicht arbeitet das Ding ja doch öfters als ich es mitbekomme.
Wenn dann ist mit Sicherheit aus der Familie der Primaten die Gattung FRAU dafür verantwortlich. Die haben das mit dem zur Freude der Männer geschaffen wohl gründlich missverstanden.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#395 17.07.2021 Time for changes!
Der erste Satz vom alten Kokainbarden Wecker trifft auf mich sicherlich zu. Und das soll auch so bleiben. Schon mehrfach hat der Boandlkramer (Sensenmann) ganz heftig an mir gezerrt, doch noch jedesmal konnte ich ihm -wie der Brandner Kasper- ein Schnippchen schlagen. Hingegen stimmt der erste Satz des zweiten Absatzes nicht. Der ganze Schmarrn stammt von mir und alle Plagiatsjäger dieser Welt werden kein Duplikat finden. Wenn dann von mir selbst, weil ich längst vergessen habe was ich schon für einen Unsinn geschrieben habe.
Bei den anderen Sätzen bin ich mir momentan nicht so sicher, ob die nicht haargenau auf meine derzeitige Gemütslage zutreffen. Irgendwie schlittere ich in eine gefährliche Lustlosigkeit. Dieses phlegmatische, faule Herumgelungere nervt mich gewaltig und belastet mein Gemüt, aber die Motivation etwas zu ändern kommt auch nicht. Hinzu kommt, dass ich derzeit wieder Schlaftabletten zu mir nehme und diese sind nicht gerade als Stimmungsaufheller bekannt. Doch seit Wochen sind OHNE nicht mehr als 2 Stunden Schlaf am Stück drin und das ist auf Dauer eher ungesund. Daher die heutige Überschrift: "time for changes"

Eine Veränderung betrifft meinen Blog und damit meine ich alle Sparten. Es könnte sein, dass dieser Beitrag der Letzte ist und ich meine öffentlichen Internetaktivitäten einstelle. Ein Problem ist, dass ich die persönlicheren Dinge, die mich und mein Leben betreffen, nicht posten will und werde. Und genau das sind die Ereignisse an die ich mich später lesend erinnern möchte, wenn es langsam dunkel wird im Oberstübchen. Das würde bedeuten, ich müsste die Strukturen ändern und Sicherheitsmaßnahmen wie ein Passwort einführen und dieses restriktiv weitergeben. Das ist nicht sonderlich schwer, denn eine simples Php Programm würde für 99% der Besucher ausreichen. Schaun mer mal, dann segn ma scho.

Eine weitere Veränderung wird meine Zukunft betreffen. Nächste aber spätestens übernächste Woche bin ich mir sicher, werde ich eine Struktur in mein Leben gebracht haben und zumindest mittel- wenn nicht gar langfristige Ziele definiert haben. So wie es jetzt läuft, ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Ganz ohne Plan wird es langweilig mit der ganzen Freiheit.

Also mindestens einen weiteren Beitrag wird es noch geben, denn diese Woche hat sich etwas ganz Merkwürdiges ereignet und ein altes Thema möchte ich auch wieder auf den Schirm bringen. Doch für diesen Beitrag wäre es die verkehrte Thematik.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#394 13.07.2021 Alter Schwede, das wird bitter!

Vor ein paar Tagen war mein Freund, der „Blechwannenkaptitän“ Kuddel zu Besuch. Doch dieses Mal war es kein Routinebesuch wie sonst, bei denen wir uns nur dem Genuss von Speis und Trank hingeben. Nöööö, harte Arbeit stand auf dem Programm :) Timo weihte mich in die Geheimnisse der Herstellung von „Schwedenbitter“ ein. Ein paar ganz spezielle Kräuter, 96%iger Alkohol, Wasser und 56 Tage Routinetätigkeiten und fertig ist hoffentlich ein zwar extrem bitteres Getränk, das aber zumindest bei mir außerordentlich wohltuend für Geist und Körper ist. Seit ich täglich 2 Teelöffel davon in verdünnter Form zu mir nehme, sind unter anderem bestimmte Magenprobleme verschwunden und ich kann sogar auf die Säureblocker verzichten. Der Kanister ist gefüllt und in 28 Tagen wird Kuddel zur Fortsetzung Teil 2 wieder kommen.
Der Tag verging wie im Flug und war wie immer großartig. Mit vielen tiefgehenden Gesprächen und höchst interessanten Neuigkeiten. Da freue ich mich schon auf das nächste Mal und werde dann ausnahmsweise ein ganz einfaches, simples Gericht – Nudeln mit Bolognese- zubereiten. Doch wer einmal meine Bolognese gegessen hat, will keine andere mehr :)).

Niemand kann behaupten, dass man selbst im hohen Alter nicht noch Neues lernt :). So war mir der Begriff „AMEFI“ aus dem Bereich Psychologie und Partnerberatung völlig unbekannt. Er ist die Abkürzung für „Alles mit Einem (Partner) für immer“ und ist das Wunschdenken der meisten (Neu) Verliebten. Wunschdenken deshalb, weil spätestens nach 3 Jahren im Kopf andere Fantasien abgehen. Wie schon öfters erwähnt, der Mensch ist NICHT für die permanente Monogamie geschaffen. Wobei sich ohnehin die Frage stellt, was denn Monogamie wirklich ist. Ist der Spruch „Appetit kann man sich holen, aber gegessen wird zuhause“ nicht schon ein Zeichen von „Fremdgehen“? Als absolut hetero Mann kann ich nur für diese Spezies sagen: Wer eine knackige, supersexy Frau an sich vorbei schweben sieht, denkt bestimmt nicht an seine Ehefrau -mit der er 30 Jahre verheiratet ist- was er mit dem leckeren Ding jetzt anstellen möchte. Peter Fox: „Du bist ein schönes Ding, ich versteck meinen Ehering“.
Dass Frauen anders sind, bezweifle ich ganz stark. Am Wochenende konnte ich mich höchstpersönlich davon überzeugen. Gerade die, die nach außen von Anstand und Etikette sprechen und gerne der Bourgeois angehören möchten, verlieren anscheinend sehr schnell an Contenance und benehmen sich wie die schlimmsten Flittchen. Vielleicht schreibe ich ja doch mal ein Büchlein zu Berlin und seinen „Damen“.

Zu guter Letzt noch die Katastrophe schlechthin! Meine ZWEI Lidl haben gleichzeitig für Monate geschlossen! Der Wahnsinn pur, wie soll ich das überleben? Was bleibt ist ein Mini-Lidl in der Nachbarschaft und glücklicherweise gibt es den Hit-Markt auch noch. Aldi, Edeka und Rewe betrachte ich nur als Notnagel. So jetzt geht es in die Küche. Zwar gibt es heute nur Aufgewärmtes mit Nudeln, aber seit nahezu 2 Stunden simmert ein Rindergulasch vor sich hin. Da kommen jetzt eine Handvoll Minitomaten rein, schließlich ist Sommer und später für die Soße eine kleine Ladung Schokolade.
Zwei weitere Punkte die ich aufschreiben wollte, hebe ich mir für den nächsten Beitrag auf. War schon wieder genug Schmarrn den ich abgesondert habe.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#393 04.07.2021 War Corona etwa gar nicht so schlecht?
Warum ich diese Überschrift wählte? Weil sie wieder rauskriechen aus ihren Löchern, die vermeintlich perfekten und moralisch allwissenden Zeitgenossen. Heute nennt man sie Spießbürger. Doch der Begriff „Philister“ (und ich meine nicht das in der Bibel sogenannte Volk der Philister mit ihrem Goliath, sondern die, die wohl im Spätmittelalter von despektierlichen Studenten so tituliert wurden) gefällt mir viel besser. Genial hierzu die folgende Definition:
“Der Philister hat keine sozialen Eigenschaften, keine Idee von den wichtigsten menschlichen Dingen. Er weiß nicht, wie es draußen in der großen Welt zugeht; aber er hat Kaprizen für allerlei Kleinigkeiten, viel Sonderbares; und er ist ein Freund des Barocken. Ist er gelehrt, so weiß er am besten Bescheid in jenen Gegenden der Wissenschaft, wo die Motten anfangen.“ Arthur Schurig (1928), Der vollkommene Spießbürger.

Doch auch die Smombies (Smartphonezombies) sind zurück! Ob alt oder jung, aller Orten sind sie anzutreffen und machen die Leute verrückt. Nicht nur, dass sie allen und jedem mitteilen müssen, was ausser ihnen selbst und wahrscheinlich nicht einmal ihren Gesprächspartner interessiert, nein sie sind völlig losgelöst von dieser Welt und rennen alles über den Haufen was ihnen im Weg steht. Auch hierzu gibt es ein sehr hartes, aber trotzdem geniales Video der Lausanner Polizei:
Chat, chat, chat

Am Schlimmsten für mich sind jedoch die Beklagweiber, welche verstärkt wieder in den Cafés auftauchen. Gestern z. B. sitzen 3 Tische entfernt von mir zwei dieser Grazien und die eine beklagt sich wie ein Tonband in der Dauerschleife, dass sie gestern an ihrem freien Tag nicht zu einem Abendessen einiger Kollegen eingeladen wurde. Und das obwohl sie doch die Beste, Beliebteste, Fleißigste…. überhaupt ist. Nach drei Minuten war jedem im gesamten Außenbereich der Vorfall bis ins Detail bekannt um es dann in unzähligen Wiederholungen mit minimal geänderten Nuancen immer wieder ins Ohr gepresst zu bekommen. Erschwerend kam hinzu, dass die Beleidigte nebenbei ein größeres Stück Marmorkuchen verdrückte und zeitweise mit Kaffee weicher machte. Doch selbst dieser Klumpen im Mund hielt sie nicht ab, ihr Trommelfeuer des Leidens weiter zu klagen, nur mit etwas erhöhter Lautstärke.
Und die Zweite? Die saß die gesamte Zeit da, hatte einen leicht schadenfrohen Gesichtsausdruck und übte die hohe Kunst der passiven Aggressivität, um ihr Gegenüber noch weiter runter zu ziehen. „Na ja, das haben die bestimmt nicht absichtlich getan, war halt zu hektisch. Andererseits würde mich das schon treffen, denn kollegial ist das nicht. Denn so ein Anruf oder WhatsApp dauert ja nur Sekunden. Vielleicht ist ja jemand auf dich sauer“.

Abschaffen diese Weiber! All das war zu Corona Primetime weg, weg, weg. Die verkrochen sich zu Hause und das war auch gut so! Genauso sollte man Gestalten wie Lauterbach, Baerbock, Wieler u.v.a.m abschaffen. Lauterbach faselt bereits von DER Supermutation gegen die kein Kraut geschweige denn ein Impfstoff gewachsen sein wird und darf das im öffentlich-rechtlichen Fernsehen z.B bei Lanz verbreiten. Der Typ übertrifft sogar Erich von Däniken, aber der war wenigstens unterhaltsam.
Dass die Grünen zu blöd sind um aus guten Umfragewerten etwas brauchbares zu machen hat ja Tradition. Aber welcher Teufel die geritten hat, eine Baerbock als Kanzlerkandidatin zu platzieren, das würde mich interessieren. Ach soooo, stimmt ja, sie ist eine Frau. Das ist heutzutage für alles der Freifahrtsschein! Ein herrlicher Artikel zu der Tante findet sich hier: Schummelliese Baerbock
Selbst wenn der Verfasser Jan Fleischhauer schon etwas gewöhnungsbedürftig ist, hierfür bekommt er volle Zustimmung von mir.

Vielleicht steige ich bald auf ein „Audiotagebuch“ um. Die Idee kam mir als ich eine sehr empfehlenswerte Dokumentation auf Phönix über die Bush Dynastie gesehen habe. Werden bestimmt nicht viele gesehen haben, schließlich steht man heute auf tänzelnde, smarte Blender a la Obama. Dieser hatte übrigens mehr Kriegsminuten zu verantworten als der texanische Cowboy Georg W. Bush. Aber er war halt nicht schwarz und konnte nicht über Wasser gehen.
Jedenfalls kam in den ersten Teilen Georg sen. dran und dabei kamen öfters Passagen aus seinem Audiotagebuch zum Einsatz. Schneller, einfacher und überall verfügbar! Werde darüber nachdenken. Nicht nachdenken tue ich darüber, ob ich, nachdem ich diesen Beitrag gepostet habe, meinen wunderschönen Kopf in mein fantastisch riechendes Kissen betten werde, um intensiv über die Schlechtigkeit dieser Welt nachzudenken. Natürlich mit geschlossenen Augen.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#392 02.07.2021 Nur besinnlich oder doch trübsinnig?
Lang, lang ist es her, dass ich etwas orientierungslos bin. Das sind -glaube ich- Corona Spätfolgen. Es hat einfach zu lange gedauert! Zuerst konnte ich es nicht erwarten, endlich wieder nahezu (fuck you Maskenzwang!) unbeschwert einkaufen zu gehen, im Lieblingscafe feine Getränke schlürfen, Sportstudio besuchen, auf der Straße nicht nur panische Zombies zu sehen usw. usf., jetzt da alles verfügbar ist und ich meine vollständige Impfung in Luca und CovPass App nachweisen kann, jetzt habe ich keine Lust mehr darauf. Die Motivation fehlt, die lange Dauer hat mich zermürbt.

Noch beunruhigender finde ich die Tatsache, dass ich zum ersten Mal seit ich 2018 „in den Ruhestand“ gegangen bin, keine Orientierung oder Perspektive habe, was ich als länger anhaltendes Projekt in Angriff nehmen möchte. Sicher, WENN die Motivation wieder Sport zu treiben zurückkehrt, dann ist schon ein großer Teil meiner Zeit und meiner physischen Energie in Anspruch genommen, aber dass mir nicht einmal Reisepläne (Juli 2022 ist Ende mit dem Kredit!!) Spaß machen, das stimmt mich bedenklich.
Allerdings muss ich sagen, dass ich meine alte Leidenschaft -das Lesen- wieder gefunden habe und deshalb hoffe ich, dass die derzeitige Stimmungslage eher auf besinnlich anstatt auf trübsinnig hindeutet. Dann ist der gute alte Ludwig Hirsch (leider schon verstorben) mit seinem schwarzen Vogel und den dunkelgrauen Liedern ein Genuss und keine Gefahr. …bitte i maan es wor jo nur a Vorschlag…Für mich ist der Kerl ein Schwein, jawohl ein Schwein…. :-)

Das Zitat des Coverbild stammt aus meinem zurzeit fast Lieblingsbuch (lese parallel 3) und ich finde es einfach genial. Vor allem weil es mich bestätigt in meiner Ansicht, dass dieses Gefasel von der ewigen Liebe in der heiligen Ehe einer romantischen Verblendung eher entspricht als der Realität. Natürlich gibt es Ausnahmen, doch die Regel sieht meiner Meinung nach ganz anders aus. Insbesondere da die „Liebeshochzeit“ eine Erfindung der Neuzeit ist. Ganz lange Zeit war die Ehe ohnehin nur den „höheren“ Ständen erlaubt. Knechten und Mägden war es nicht erlaubt. Gevögelt haben sie trotzdem wie die Weltmeister ob mit oder ohne Liebe. Sonst gäbe es ja heutzutage nur noch „vornehme“ Kinder bei den Vorfahren. Über die drei möglichen Eheschließungen der damaligen Zeit: Munt-, Kebs- und Winkelehe sage ich nur soviel, dass ich bestimmt ein Angehöriger der Winkelehe gewesen wäre. Wer mal zurückblickt, wird feststellen dass die arrangierten Ehen vielleicht doch gar nicht sooooo übel waren im Vergleich zu den heute üblichen Kurzzeitehen.
Wer übrigens glaubt, wir Christen sind so gut und rein, sollte mal lesen was damals alles möglich war. Natürlich ganz überwiegend zum Nachteil der Frauen. Da könnten sich Muslime und sogar die Taliban noch ein paar Anregungen holen. Abschließend für heute zu dem Thema noch ein wunderbares Zitat:
Die Liebe kann zwischen zwei Verheirateten ihre Macht nicht ausüben, in der Liebe beruht alles auf gegenseitiger Freiwilligkeit. Die Ehe aber schafft Verpflichtungen und Zwang, die die Liebe töten.Marie, Gräfin der Champagne

Jetzt versuche ich gerade mir einzureden, dass Superfit die Zeit des Stillstands genutzt hat und Zaubergeräte angeschafft hat. Man muss sich z.B. nur noch auf den Crosstrainer stellen und schon hat man 500 Kilokalorien verbrannt, ganz ohne Anstrengung. Ein weiterer Lichtblick für mich ist, dass (angeblich) im Herbst endlich nach Jahren des Umbaus das Forum Steglitz -darin befindet sich mein Sportstudio- neu eröffnet. Und seit ein paar Tagen BAUHAUS damit wirbt, dort einzuziehen. Ich weiß zwar nicht was ich dort brauche, aber irgendetwas finde ich immer und es ist mir 1000x lieber als der gefühlte 500ste Modeschuppen mit den immer gleichen Klamotten. So jetzt geht es ab in die Horizontale.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#391 24.06.2021 Der Elch ist zurück und das ist auch gut so!
Nach fast einer Woche ohne Elch habe ich ihn zurück ins Nest geholt. Keine Sekunde bereue ich, dass ich meinen treuen Gefährten zu einer Werkstatt nahe Polen bringe. Zwar sind die nicht günstiger als sonst wo, aber einfach top und ausgestattet mit der Kunst zu improvisieren der Dädarädä (DDR). So war es kostengünstig möglich, den Auspuff nur in dem Bereich zu ersetzen, wo es notwendig war und nicht auch noch einwandfreie Teile ersetzt werden mussten.
Für ein 33 Jahre altes Auto nicht schlecht und der ölfeuchte Motor war nur der Angstschweiß vom Elch, weil er von lauter fremden Menschen angefasst wurde. Klasse ist der Service von Autofit Dehn. Um meinen Liebling nach getaner Arbeit und mit neuer TÜV Plakette wieder zurückzubringen, fuhr ich dieses Mal mit dem Zug nach Letschin und wurde am Bahnhof in Seelow-Gusow von Mario abgeholt. Die Zugfahrt war super einfach und schnell und mit 9€ incl. U- und S-Bahn auch noch erträglich, was den Preis anbelangt.

Über die weit verbreitete verringerte soziale Intelligenz in großen Teilen der Bevölkerung habe ich ja schon öfters geschrieben, aber selbst ich werde immer wieder überrascht. Zwar bin ich selbst absolut kein Fan von Gratulationen jeglicher Art mir gegenüber, aber wenn man einer Person, die sehr viel Wert auf solche Gepflogenheiten legt, zum Geburtstag gratuliert, dann erwarte ich schon -und ist es noch so unverbindlich- ein kleines Feedback. Doch es ist halt wie so häufig: Die am stärksten mit dem Finger auf andere zeigen, vergessen selbst was Höflichkeit bedeutet. Da spielt es auch keine Rolle, ob der Kontakt ansonsten besteht oder nicht. Manche meinen besonders schlau zu sein und posten dann z.B: auf Insta irgendein mehr oder weniger lustiges Foto mit einem Dankeschön und gehen davon aus, dass Gott und Welt zu den followern gehört und das dort zur Kenntnis nimmt.
Ausdrücklich erwähnen möchte ich, dass mit dieser Kritik NICHT mein Bruder Otto gemeint ist!


So am 29.06.2021 habe ich meinen vollständigen Impfschutz erreicht und dann werde ich -zumindest ist es bisher meine feste Absicht- mal wieder im Fitnessstudio vorbeisehen. Geplant ist, die erste Zeit von ca. 0530-0700 zu trainieren, und zwar gaaaanz unten und langsam beginnen. Ziel ist wie eigentlich schon immer die Ausdauer. Das heißt bei optimalen Trainingsstand Minimum 250 Watt dreißig Minuten im Pulsbereich von unter 160 zu halten. Wäre für einen Ü60-jährigen mit Herz- und Lungenschaden nicht das Übelste. Nach dieser langen Pause gehe ich von mindestens 1,5 Jahren bei 3-4 Trainingseinheiten pro Woche aus, um das Ziel zu erreichen.
Beim Krafttraining auch das Gewohnte. Alle Muskeln ein klein wenig und Bauch, Brust, Arme vorn und hinten verstärkt. Um mein Hinterteil muss ich mir bei dem Ausdauertraining keine Gedanken machen, das ist und bleibt ein Knackar…. Zur Politik und Corona schreibe ich heute nur zwei Sätze: Die Grünen verlieren jedes Maß und Ziel. Wenn das was Kretschmann von sich gegeben hat, nicht an die Anfänge der Nazizeit erinnert, was denn dann?

Wenn auch nicht ganz kostengünstig, aber trotzdem ein highlight! Meine -seit ganz langer Zeit- Lieblingsuhr hat eine verdiente Auffrischung bekommen und läuft wieder wie geschmiert. Nachdem mehrmals ein paar Schwierigkeiten aufgetreten sind, habe ich ein neues „Herz“ in der Form eines Uhrwerks spendiert. Nach bestimmt über 20 Jahren muss das schon drin sein. Doch diese Uhr mochte ich von Anfang an und es ist wie mit dem Elch: Wer so lange treu seine Arbeit ohne Murren verrichtet, verdient beste Behandlung. Deshalb werde ich jetzt gleich meinen unübersehbaren Bauch pflegen und ihm ein Geschnetzeltes mit Kartoffelstampf (Premiere mit Trüffelöl) präsentieren.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#390 20.06.2021 Das Leben kehrt zurück!
Yep, das sind mal kuschelige Temperaturen in good old Germany. Gleichzeitig teilt mir jemand aus dem heißen Afrika mit, dass sie sich bei 16 Grad Celsius zu Tode friert. Und meistens hat die Wetterstation, die am Fichtelberg ganz in meiner Nähe steht, ziemlich recht. Meine Wohnung liegt in einer „Schön-Wetter-Ecke“. Während es im ca. 1,5km entfernten Lichterfelde regnet dass die Unterführungen volllaufen, herrscht bei mir strahlender Sonnenschein.
Jedenfalls die Sonne und die niedrigen Inzidenz Werte führen dazu, dass endlich wieder nicht nur deprimierte Zombies auf den Straßen unterwegs sind. Mein Lieblingscafé hat wieder geöffnet und der Beobachtungsposten ist genauso geil wie er vorher war. Die zweite Impfung auch schon in den Arm gerammt bekommen und die Cov-Pass-App sagt mir, dass ich ab 29.06. den vollen Impfschutz habe.

Natürlich sind die apokalyptischen Reiter in Figur von Lauterbach, Söder und Co. schon wieder im vollen Galopp unterwegs und warnen vor der Delta-Welle, denn eine Inzidenz von 8,8 ist ja geradezu obszön. Da könnte ja jemand auf die Idee kommen, dass die Notstandsgesetze mit erheblichen Grundrechtseinschränkungen zurückgenommen werden müssten. Naja jetzt lassen wir mal die Epsilon-Welle aus und machen nach Delta mit Zeta, Eta, Theta weiter und dann sind die Bundestagswahlen ganz sicher vorbei und man kann wieder agieren wie man will. Glücklicherweise stürzen die Moralapostel und Erziehungsbeauftragten der Deutschen die Grünen gerade kräftig ab. Denn eine Frau Bundeskanzler Baerbock würde mich entweder zum sofortigen Auswandern (NOCH nicht geplant) oder meine bisher nicht vorhandenen Suizidabsichten ins Laufen bringen.

Wollte eigentlich etwas zum Thema Gedächtnis und Erinnerungen schreiben, aber das ist a) so interessant und b) so komplex, dass ich entweder irgendwann ein Essay darüber verfasse oder es einfach vergesse. ;-)
Höchst spannend finde ich die häufige Diskrepanz zwischen dem „erinnernden“ und dem „erlebenden“ Selbst. Oder auch ein Experiment von Nobelpreisträger (bin mir aber nicht sicher, ob das evtl. ökonomische Belange betraf) dem Psychologen Daniel Kahneman. In zwei Durchgängen hielten Studenten ihre Hände 60 Sekunden in sehr kaltes Wasser. Beim zweiten Durchgang kam für weitere 30 Sekunden geringfügig wärmeres Wasser hinzu. Gerade soviel, dass die Schmerzintensität etwas geringfügiger war. Anschließend sollten die Probanden angeben welche Erfahrung sie wiederholen möchten.
80% entschieden sich für Variante 2. Yooo, der letzte Eindruck bleibt. Dass die ersten 60 Sekunden gleich schmerzhaft waren und bei der zweiten Variante noch weitere 30 Sekunden hinzukamen, wurde ignoriert.

Nach langem hartem Kampf wurde die Batterie aus einem französischen Vehikel doch noch auf Vordermann gebracht. Wahrscheinlich nur deshalb, weil die Batterie in Italien hergestellt wurde. So was von tief entladen habe ich auch noch nicht gesehen. Eigentlich sagte die Beschreibung meines Ladegerätes, dass sie defekt sei und aus Sicherheitsgründen nicht aufgeladen wird. Doch nach mehreren Überlistungsversuchen war sie nach einer Woche wieder vollgeladen und das Miniaturfahrzeug mit Namen Twingo sprang auf Anhieb an. Yooo, das nennt man Erfolgserlebnis.

Traurigkeit hat bei mir Einzug gehalten. Am Donnerstag war es soweit, dass ich meinen Elch nach Letschin nahe der polnischen Grenze in die Werkstatt brachte. Aber der Auspuff war schon kein Sportauspuff mehr, sondern erinnerte eher an einen defekten Rasenmäher. Mal sehen was noch alles auf die Rechnung kommt. TÜV und Ölwechsel ist schon vereinbart und die Generalerlaubnis, alles weitere was sonst noch nötig ist ohne Rückfrage -solange es sich im dreistelligen Kostenbereich bewegt- durchzuführen. Doch das Vertrauen ist da und die Werkstatt ist absolute Spitze nur etwas weit weg.

So jetzt wird der letzte frische weiße Spargel für diese Saison zusammen mit Scampi in die Pfanne geschmissen, denn die vielen Muskelbewegungen im Bereich Finger machen hungrig. Die 500 Wörter Grenze habe ich ohnehin schon längst überschritten.

Ois Guade wünscht euch da Bäääda


#389 13.06.2021 Monogamie und die drei Hirne.
Nun meine individuelle Entscheidung war schon immer zugunsten von Monogamie und gegen Polyamorie. Vielleicht weil mein Besitzanspruch zu hoch ist oder der Stressfaktor bei mehrgleisig viele andere schöne Dinge nahezu unmöglich macht. Vielleicht die Angst vor schrägen Krankheiten in der Körpermitte. Als bekennender Gummigegner (junge Leser für euch gilt das nicht!!) ist das gar nicht so weit hergeholt. Allerdings bin ich der Meinung, dass die meisten von uns -wenn sie sich für Monogamie entschieden haben- in einer seriellen Monogamie leben. Das werde ich später in einem Essay „Ist eine dauerhafte Beziehung die Ausnahme“ aus meiner Sicht darstellen.
Warum ich das zum Thema mache? Weil ich etwas Interessantes gelesen habe und auch wenn es so aussieht, es soll NICHT der Freifahrtschein für „fuck around“ sein. Doch Schuld am Bettentourismus ist das GEHIRN! Dort wird die Liebe -grob gesagt- in drei Teile eingeteilt: Stammhirn (Erregung und körperliche Funktionen), limbisches System (Gefühle) und Großhirn (Sprache, Vernunft, Planung). Das wussten sogar schon die alten Griechen (Eros, Philia, Agape) mit den drei Arten der Liebe.
Gewohnt nüchtern spricht man in der Wissenschaft von der a) instinktiv-körperlichen, b) emotional-fühlenden und c) mental-denkenden Liebe. Vereinfacht: Bauch-Herz-Kopf. In der modernen Hirnforschung ist man längst so weit, erkannt zu haben, dass die Vernunft herzlich wenig zu sagen hat und wir (nicht nur Männer!) sehr viel stärker von unten nach oben regiert werden. Keine Rede mehr von freiem Willen! Dennoch verwenden manche Terrorfeministinnen für uns arme Männer den ziemlich vulgären Ausdruck „schwanzgesteuert“. Wir Männer sind da zurückhaltender und akzeptieren die Ergebnisse der Wissenschaft.
Fazit: Nahezu jeder meiner (zurzeit wenigen) Leser weiß von meiner doch eher geringen Gehirnkapazität und sieht dafür als Ausgleich den sehr umfangreichen Bauch. Das Herz ist immer mit im Spiel. Schließlich habe ich noch nie zu einer lady gesagt: „Du bist mir zwar total unsympathisch, aber wollen wir trotzdem schnackseln?“ Zugegeben manchmal beschränkte sich die Zuneigung auf wenige Stunden und hielt nicht einmal mehr bis zum Frühstück (häufiger der Fall, bevor ich eine Spülmaschine hatte), aber zumindest war das „Gefühl“ in Ansätzen vorhanden. Dass diese Triebhaftigkeit des Bauches bei mir auch im hohen Alter vorhanden ist, das bereitet mir außerordentliche Freude. Selbst wenn inzwischen der Teil des Gehirns nachlässt, in welchem Erinnerungen wie z.B. Namen abgelegt werden. Das ist unerheblich für mich. Bei mir heißen eh alle „Schatzi“.
So demnächst kommt tatsächlich etwas zu Erinnerungen und wie wir uns dabei selbst täuschen, bzw. falsch erinnern.

Es scheint ich habe zu viel freie Zeit in diesen Tagen. Ständig mache ich mir Gedanken, wie ich meinen Blog gestalten könnte und warum ich überhaupt einen schreibe. Während die anderen Rubriken wie Erinnerungen, Gewicht… klar definiert sind, ist der „Hauptblog“, das „Tagebuch“ etwas missverständlich. Denn das was ich als klassisches Tagebuch verstehe, ist in aller Regel nichts für die Öffentlichkeit und wurde (ich führte nie eines) meistens streng unter Verschluss gehalten. Es enthielt die intimsten Gedanken und oft wurden auch die beste Freund(in) beschimpft oder gelobt. Das sollte natürlich geheim bleiben.
Bei mir hingegen wird äußerst selten jemand oder etwas zielgerichtet an den Pranger gestellt und wenn dann IMMER völlig zurecht ;-) und nicht mit Namen dargestellt. Es sind halt einfach Sachen, die mich im Laufe des Tages oder auch innerhalb von Wochen bewegten oder ich lustig, interessant, spannend…. fand.
Natürlich gab es diesbezüglich auch einen Gedankenaustausch mit einer fraaaanzöööösiiiiischen casse-pieds (Nervensäge), die ganz klar der Meinung war, dass es sich bei Blogschreiber um Selbstdarsteller mit unterwickelten Selbstwertgefühl handelt, die nur nach Anerkennung und Wertschätzung trachten. Typisch fraaaanzöööösiiiisch brachial. Allerdings entstand die Diskussion, weil ich es einfach nicht fassen kann, wie sich manche Menschen auf Instagram darstellen und welche Menschen dann auch noch likes vergeben. Wenn sich ein 50jähriger Mann, der seinen Muskelzuwachs zum ganz überwiegenden Teil Anabolika verdankt und dann mit grauen Bartstoppeln und Drogen- und Alkohol geschädigtem Gesicht in jugendlichen Posen darstellt und auch noch likes dafür erhält, dann wollte ich das hinterfragen.
Fazit: Der Typ und seine „Homies“ sind mir egal, selbstdarstellen tue ich mich nur bedingt und meistens, wenn mir eher etwas Peinliches (s.u.) passiert ist und nach Anerkennung und Wertschätzung trachte ich ganz sicher nicht. Sonst hätte ich -meine treuen Leser erinnern sich noch daran- nicht die „like-Schiene“ und Kommentarfunktion (überwiegend positiv) entfernt. Jetzt überlegte ich kurzzeitig die „likes“ wieder einzuführen. Ganz schnell verworfen! Es ist mir shiiiit egal ob mein Geschreibsl jemanden gefällt oder nicht. Wem es nicht gefällt, der soll es einfach nicht lesen. Schließlich verbreite ich es ja nicht in „social media“ Kanälen.
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich so etwas wie ein Miniatur Sigi „der Schwager“ Sommer bin. Der hat auch so einen Schmarrn geschrieben und war durchaus beliebt und wurde gern gelesen.
Obwohl ich weiß, dass viele von so einen langen Text jetzt schon überfordert sind, schreibe ich trotzdem noch zwei G’schichterln.

Zuerst nur ganz kurz und als Empfehlung gedacht: Die Grillsaison auf dem Balkon habe ich eröffnet und dabei Fleisch vom Schwäbisch-Hällischen-Landschwein verwendet. Absolut Spitzenklasse. Da beim Grillen wegen der großen Hitze würzen ohnehin nicht viel Sinn ergibt, konnte ich mich von einem erstklassigen Eigengeschmack überzeugen. Wenn selbst der ewig nörgelnde fraaanzööösiiische Gourmand voll des Lobes war, dann kann man es getrost weiterempfehlen.

Yooo, seit vergangenen Montag habe ich etwas Schmerzen in Schulter und Hinterkopf. Beim Abstieg von meinem Rad bin ich an der Klappkiste auf dem Gepäckträger hängen geblieben und habe mich mitsamt dem Fahrrad zu einem gemeinsamen Nickerchen auf den Boden gelegt. Wäre nicht so schlimm gewesen, wenn ich nicht mit voller Wucht gegen einen eisernen Begrenzungspfosten geknallt wäre. Linke Schulter und Hinterkopf testeten die Stabilität des Pfosten und kapitulierten schlagartig. Es musste doch etwas geräuschvoll gewesen sein, denn -neben zwei auf dem Lidl-Parkplatz befindlichen Männern- kam ein Mann von der gegenüberliegenden Straßenseite herüber und wollte wissen ob alles in Ordnung sei. Als ich das bejahte, meinte er nur noch, nach diesem Knall hatte er Schlimmeres vermutet.
Und die Moral von der Geschicht: Trau den Lidl Angeboten nicht! Aber gegen einen bayrischen Holzkopf kommt eben auch ein Eisenpfosten nicht an. Pfüat eich…

Ois Guade wünscht euch da Bäääda