Peter Alexander Christerer

Peter Alexander Christerer

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei!

Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null, und das nennen Sie dann ihren Standpunkt.

Aufruf Nr: 124.203

   G'schichterl zuletzt: 's grüne Manderl und Schule ade
   Gedanken zuletzt:
Leben statt zweifeln!

Sonntag, 17.05.2026
Beitrag vorlesen (01:44 Minuten)

Hahaha, das war eine geile Antwort, hätte auch von mir stammen können. Weil ein Freund auf eine Anfrage erst nach mehreren Tagen antwortete, erlaubte ich mir die Frage, ob alles in Ordnung sei, weil er solange nicht reagierte.
Kam als Antwort: "… die verlangsamte Reaktion sind meiner etwas verminderten Affinität zum Handy geschuldet…". Yooo, hoch lebe die Entschleunigung.
Allerdings ist das Wort "Affinität" bei mir immer noch leicht negativ belegt. Nach meinem durchaus sportlich-spannenden Aufenthalt in Mazedonien während des Bürgerkriegs wurde mir später "Affinität" zu den Terroristen äh natürlich Freiheitskämpfern vorgeworfen. Tja, lieber das, als umgebracht zu werden. San hoid Sesselfurzer!

Kürzlich kam mir eine ganz neue Erkenntnis: Die exorbitant hohen Preise im Restaurant sind gar nicht so übel. Dadurch gehe ich wirklich nur dann, wenn etwas Besonderes ansteht oder echt Lust zu genießen vorhanden ist. So gut wie meisten Köche im Restaurant koche ich zu Hause auch. Zuletzt war es schon nahezu inflationär, das "Essen" gehen. Nichts außergewöhnliches mehr.

Deshalb beginnt langsam die Vorfreude auf den Ausflug. Schlemmen, dass es eine wahre Pracht ist!

Leseprobe zu "Gedanken"

Leben statt zweifeln!

Kürzlich las ich in einem Buch nachfolgenden Text:
Der weise Rabbi Sussja lag früh am Morgen auf dem Sterbebett. Um ihn herum hatten sich seine engsten Schüler versammelt.
Und er sprach: Da, wo ich jetzt hingehe, wird man nicht fragen: Warum bist du nicht wie Mose gewesen? Oder: Warum bist du nicht wie Abraham gewesen? Nein, man wird mich fragen: Warum bist du nicht Sussja gewesen?

Das nahm ich zum Anlass über mein bisheriges Leben nachzudenken und was wohl geschehen wäre, wenn ich diesen oder jenen Weg beschritten hätte.
Wer kennt das nicht dass man urplötzlich auf jemanden trifft, mit dem vor langen Jahren ein kleines Techtelmechtel stattfand. Für mehr oder gar zur großen Liebe hat es aber nicht gereicht. Das sind die Momente an denen ich zu sinnieren anfange, was aus mir für ein Mensch geworden wäre, wie würde sich mein Leben gestalten, wenn es mit uns funktioniert hätte? Man steht am Ende einer Straße und die Verzweigung führt nach links oder rechts. Man entscheidet sich für eine Richtung, begibt sich auf diesen Weg und beginnt dennoch über ein Leben nachzudenken, das man nie geführt hat.

Das Leben in dem ich in Afrika Brunnen gebaut hätte. Das Leben, ohne BND, ohne Ehen, ohne Kinder u.a.m. Sparsam statt ausschweifend, zurückhaltend statt laut, diplomatisch statt direkt….
  

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade