Peter Alexander Christerer

Peter Alexander Christerer

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei!

Die beste Möglichkeit sein Wort zu halten, ist, es nicht zu geben.

Aufruf Nr: 124.156

   G'schichterl zuletzt: Liane und ich – ein schwieriges Unterfangen
   Gedanken zuletzt:
Leben statt zweifeln!

Dienstag, 12.05.2026
Beitrag vorlesen (01:14 Minuten)

Die Eisheiligen machen ihren Job zu meinem Bedauern richtig gut. Der heilige Pankraz hat mich heute auf dem Panda so frieren lassen, dass ich geneigt war, die elektrische Unterstützung beim Rad abzuschalten. Damit ich beim Strampeln ins Schwitzen gekommen wäre. Doch letztlich entschied ich mich fürs Frieren nicht fürs Arbeiten.
Belohnt wurde ich jedoch mit köstlichen Lammkoteletts vom Türken! Naja, und am Freitag nach der kalten Sophie, ist es eh vorbei mit dem Winter!

Einen kleinen Wermutstropfen für meine geplante Reise gibt es inzwischen. Zum ersten Mal in all den Jahren, kann ein ganz alter (nur im Sinne vom Kennverhältnis) Freund nicht teilnehmen, da er in diesem Zeitraum nicht in München ist. Schade, wer weiß schon wie oft so etwas noch stattfinden kann.

Unbehagen bereitet mir allmählich eine permanente Müdig- und Übelkeit. Zwar schlafe ich sehr gut, aber immer -finde ich- zu kurz. Selbst nach 8-10 Stunden Bettruhe bin ich am Mittag schon wieder so müde, dass ich mein längst vergangenes autogenes Training wieder reaktiviere. Schaun ma moi, dann seng mas scho.

Leseprobe zu "Gedanken"

Leben statt zweifeln!

Kürzlich las ich in einem Buch nachfolgenden Text:
Der weise Rabbi Sussja lag früh am Morgen auf dem Sterbebett. Um ihn herum hatten sich seine engsten Schüler versammelt.
Und er sprach: Da, wo ich jetzt hingehe, wird man nicht fragen: Warum bist du nicht wie Mose gewesen? Oder: Warum bist du nicht wie Abraham gewesen? Nein, man wird mich fragen: Warum bist du nicht Sussja gewesen?

Das nahm ich zum Anlass über mein bisheriges Leben nachzudenken und was wohl geschehen wäre, wenn ich diesen oder jenen Weg beschritten hätte.
Wer kennt das nicht dass man urplötzlich auf jemanden trifft, mit dem vor langen Jahren ein kleines Techtelmechtel stattfand. Für mehr oder gar zur großen Liebe hat es aber nicht gereicht. Das sind die Momente an denen ich zu sinnieren anfange, was aus mir für ein Mensch geworden wäre, wie würde sich mein Leben gestalten, wenn es mit uns funktioniert hätte? Man steht am Ende einer Straße und die Verzweigung führt nach links oder rechts. Man entscheidet sich für eine Richtung, begibt sich auf diesen Weg und beginnt dennoch über ein Leben nachzudenken, das man nie geführt hat.

Das Leben in dem ich in Afrika Brunnen gebaut hätte. Das Leben, ohne BND, ohne Ehen, ohne Kinder u.a.m. Sparsam statt ausschweifend, zurückhaltend statt laut, diplomatisch statt direkt….
  

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade