Peter Alexander Christerer

Peter Alexander Christerer

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei!

Die Normalität ist eine gepflasterte Straße, man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr.

Aufruf Nr: 124.501

   G'schichterl zuletzt:  Kühlschrank und Girls 
   Gedanken zuletzt:  Leben statt zweifeln! 

Sonntag, 07.06.2026
Beitrag hören (01:39)

Jetzt ist alles klar! Kürzlich las ich einen Bericht warum sich viele Menschen, trotz ausreichender Nachtruhe, schlecht erholt, unkonzentriert, "wuselig" …. fühlen. Immer weniger haben ausreichend REM-Schlaf und das führt zu diesen Symptomen.
Mir hingegen ist nun verständlich, woher die Muskelbeschwerden im Kopf stammen. In meinem Oberstübchen findet der REM (rapid eyes movement) Schlaf durchgehend statt. Dabei bewegen sich die Augen soooo schnell, dass davon ein Muskelkater entsteht. Der Versuch es mit Alk zu unterbinden, scheitert kläglich, aber schmeckt dafür saugut.

Kaum steht das Gerät ein paar Monate in der Küche, verwende ich es auch. Zwar entstand NICHT die erste selbstgemachte Sauerteigpizza, doch zumindest der preisgünstig bei Lidl erworbene Pizzaofen wurde verwendet. Zwar funktioniert das Grillen, Heißluft frittieren u.a. sehr gut, doch eine Pizza buk ich bisher nicht.
Yep, läuft prima. Noch nie habe ich eine derart knusprige und doch saftige Pizza aus meinem Herd geholt. Steinplatte und vor allem Hochtemperaturen -bis ca. 400 Grad- zahlen sich aus. Somit steht fest: Pizza gibt es jetzt öfters beim Bäääda!

So nun möchte ich noch die nächste Erinnerung schreiben. Der Coup vom Kühlschrank ist einfach zu gut. Ein typischer Herbert halt, der Saukerl. :)

Donnerstag, 04.06.2026
Beitrag hören (01:56)

Wer hätte das gedacht, dass ich tatsächlich etwas positives an Berlin finde? Doch, dass es hier deutlich weniger Feiertage als in anderen Bundesländern gibt, finde ich sehr gut! Das ergibt sich daraus, ob man Arbeitnehmer oder Rentner ist. Als AN war mir natürlich jeder Feiertag willkommen, als Rentner sind Sonn- und Feiertage schlichtweg überflüssig.
In Bayern ist heute Fronleichnam-Feiertag. Umso mehr freut mich, dass unser Plan von der Metzger-Chefin in Furth im Wald und mir aufgegangen ist. Die am Montag produzierten Wurstwaren sind heute (Berlin hat kein Fronleichnam) eingetroffen und trotz der wärmeren Temperaturen frisch wie da Bäääda vor 50 Jahren.

Zwar ist immer noch ein Weilchen hin, bevor ich meine Minireise antrete, aber alle erforderlichen Vignetten habe ich schon besorgt. Das ist etwas, wo Internet und digitale Welt riesige Vorteile zu früher haben. In weniger als 30 Minuten alle Vignetten auf die jeweiligen Tage -samt elektronischer Registrierung des Kennzeichens- im Voraus gebucht. Allerdings war früher das Befahren von Straßen günstiger. Die Österreicher bekommen -wie immer-den Hals nicht voll.
Neben der Vignette sind jetzt zusätzlich 6 Regionen aufgelistet, dort wird Streckenmaut verlangt, grrr.

Neben dem Wurstpäckchen kam noch eine Jalousie für den Balkon, schließlich will ich es bequem haben. Jetzt ist die Jalousie innen und am Abend jedes Mal ein Aufwand es so hinzudrehen, dass die Balkontüre offen ist, ohne freie Sicht aufs Schlafzimmer. Dass die Bewohnerinnen vom Haus gegenüber blind werden, wenn sie mich im Schlafzimmer beobachten, kann ich nicht verantworten.
Die Installation könnte jedoch etwas kompliziert werden. Schaun ma moi, dann seng mas scho.

Dienstag, 02.06.2026
Beitrag hören (02:09)

Da habe ich doch tatsächlich mal eine erfreuliche Nachricht von einem Amt erhalten. Die ab 01.07. geltende Rentenerhöhung macht sich im Geldbeutel schon etwas bemerkbar. Schade, dass die Erhöhung der Zusatzversicherung VBL immer nur ein Prozent beträgt. Jedenfalls werde ich keine Tränen vergießen und bei dem in Bälde anstehenden Ausflug mir ein, zwei oder vielleicht sogar drei Abendessen davon leisten können. Apropos Essen: Mein Herd funktioniert wieder! Zwar habe ich keine identische Sicherung erhalten, aber ein fachkundiger Kunde hat mir erklärt, worauf es ankommt. Schon wird das Monster in meiner Körpermitte wieder ordentlich versorgt.
Nochmal Rente: Bin wirklich neugierig, welche Mitteilung mir die Rentenversicherung bezgl. meiner regulären Altersrente schicken wird. Habe keinen Bock mehr zu kämpfen, aber schenken werde ich denen nichts.

Der Druck aus Berlin wegzuziehen, wird täglich wieder massiver und ich dafür mutloser. Zwar kommt die letzte Wohnung s.u. in Görlitz nicht in Betracht, aber mein Ex-Kollege bleibt dran. Lieber wäre mir zwar nach wie vor der bairische oder Oberpfälzerwald, doch lieber Görlitz als Berlin. Aktuell hat das Verwaltungsgericht entschieden, dass der Görli-Park nachts nicht verschlossen werden darf. Dafür sei der (links-grüne, würg) Bezirk zuständig und nicht der Senat. Seit gestern haben jetzt die Drogendealer und Vergewaltiger wieder das Sagen.

Schon seltsam, welche Streiche einem das Gehirn spielt. Seit Jahren (wenn nicht Jahrzehnten) verschwende ich keinen Gedanken mehr an meine erste Hochzeit. Die fand gestern vor 45 Jahren statt und hielt nur ein paar Jahre. Warum mich mein Gehirn daran erinnert, wird sein Geheimnis bleiben. Einzige Erklärung wäre, dass die Verknüpfung stattfand, weil ich in einem anderen Zusammenhang an meinen Vater denken musste. Dieser ist kurz (26.06.) nach der Eheschließung verstorben.

Freitag, 29.05.2026
Beitrag vorlesen (01:32 Minuten)

Hahaha, was für eine Überraschung! Chrome, Edge, Firefox… können Seiten ganz einfach vorlesen. Wahrscheinlich gibt es das schon seit X Browser-Generationen nur habe ICH es nicht zur Kenntnis genommen. Dennoch muss ich bei meinen Erinnerungen das jeweilige G'schichterl weiterhin aufnehmen, weil die Gesamtgeschichte ist zu lang um es am Stück von Tante Chrome vorgelesen zu bekommen. Außerdem fehlt die brillante Betonung von mir. ;-)

Nach 18 Jahren und 4 Monaten ist es mir nun zum ersten Mal gelungen, die Sicherung von meinem Herd explodieren zu lassen. Klaro, eigenes Verschulden. Wer sich auf mehrere Dinge zugleich konzentriert und alles parallel erledigen will, muss sich über Kollateralschäden nicht wundern. Hoffentlich hat morgen Bauhaus (laut Blechtrottel ja, doch was bedeutet das schon) die passenden vorrätig. Denn ein Leben ohne Herd ist möglich, aber sinnfrei.

Gestern schickte mir ein Ex-Kollege einen Link zu einem Mietangebot für eine Wohnung in Görlitz zu. Jetzt sind die Geister zurück, denn es trifft ziemlich genau das, was ich suche. Schaun ma moi, dann segn mas scho.

Sonntag, 24.05.2026
Beitrag vorlesen (03:28 Minuten)

Zurzeit kommt es immer häufiger vor, dass ich nostalgisch werde und Speisen zubereite, wie sie Oma und Mutti kochten. Einfach köstlich! Selbst ein simpler Kopfsalat, lediglich mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer angemacht schmeckt richtig gut. Wahrscheinlich haben wir zwei Sachen verlernt:
1) Essen zubereiten braucht Zeit, Sorgfalt, Gespür und Respekt vor den Lebensmitteln. Zwar ist das Putzen des Kopfsalates aufwändiger als einen billigen Eisbergsalat aus der Folie zu schälen, dafür schmeckt Kopfsalat aber nach Salat.
2) Das Einfache schätzen! Heute kann es nicht einfach Salat sein. Zumindest Shrimps oder gar noch exquisiteres muss schon rein. Ständig wird gejammert und gemeckert, dass das Leben so teuer ist und "der Staat" für Entlastung sorgen muss. "Der Staat" sind wir! Möglicherweise könnte helfen, bei uns anzufangen und wieder etwas mehr Bescheidenheit walten lassen.

Ganz aktuell hat mich mein Bruder Max nach einem Ort in Österreich gefragt, weil er dort Urlaub macht. Yooo, 1975 waren wir für 3 Wochen dort. Das war der einzige Urlaub in diesem Jahr, den sich mein Vater zubilligte. Ansonsten hatte er eine 6 Tage Woche von früh bis spät. Tja, wie sich die Zeiten ändern. Geht doch gar nicht. Wo bleibt denn da die "work-life-balance"?
Bitte nicht falsch verstehen: Jedem vergönne ich ein Leben wie sie/er es sich vorstellt. Neben vielen negativen Eigenschaften hat mir das Schicksal zumindest eine gute Eigenschaft zukommen lassen: NEID kenne ich nicht. Mich nervt nur, wenn alle tun, als wären sie mega gestresst und fordern permanent Respekt ein. Für was?

Freude kam auf, als sich nach langer Zeit eine alte -die kamerunische Kriegerfrau- Freundin meldete. Sie schickte mir Bilder von ihrem Rohbau-Haus in Kamerun. Wenn das fertig ist, schaue ich bestimmt mal vorbei. Wird aber noch ein Weilchen dauern und bis dahin muss sie in Deutschland ordentlich malochen. Seit ich sie kenne (2008) hat sie immer mindestens auf zwei manchmal drei Jobs gearbeitet, zwei Kinder alleinerziehend erzogen und nie von "work-life-balance" gesprochen.

Nochmal Neid und Wohlstand: Elon Musk ist, denke ich, SUPERREICH. Wenn man seit Christi Geburt (sagen wir mal 2026 Jahre) JEDEN TAG 500.000 Dollar ausgegeben hätte, wäre erst ca. die Hälfte des derzeitigen Vermögens von Herrn Musk verbraucht. Zum Nachrechnen: 2026 x 365 x 500.000. Angeblich besitzt Musk zurzeit (hängt von der Börse ab) ca. 700 Milliarden Dollar. Hoffentlich ist er glücklich!



Dienstag, 19.05.2026
Beitrag vorlesen (01:18 Minuten)

Einfach schön, wenn man das geschafft hat, was man erledigen wollte. Der Balkon ist umstrukturiert und Teile zusätzlich schön gestrichen. Jetzt haben zwar die Spatzen ein schönes, neues Vogelhaus im "Asia-Style", doch weder Spatzen, Rotkehlchen, Eichhörnchen, nicht einmal die lästigen Tauben sind seither aufgetaucht, grrr.
Die sollten doch inzwischen wissen, dass ich auch im Sommer gut zu vögeln bin.

Wenn man meint man hat das Glück, dann zieht die Sau den Ar... zurück. Am Montag dachte ich, dass ich Psychoman endlich in die Enge getrieben habe, dann findet der im letzten Moment ein Schlupfloch um der Falle zu entkommen, grrr.
Na wenigstens sind wir uns einig geworden, dass Timmi, der Buckelwal kein Kuscheltier ist.

Es heißt "Essen ist der Sex des Alters". Mag sein, aber früher hatte ich Essen UND Sex. Jetzt habe ich nur noch UND, grrr!
Stimmt gar nicht. Heute gab es ein phantastisches Onglet samt Bratkartoffeln und selbstgemachter BBQ-Sauce. So gut kann Sex gar nicht sein, wie das geschmeckt hat, grins.

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade